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    <title>haftgrund : Kommentare</title>
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    <title>haftgrund</title>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5026906/">
    <title>&quot;Nationale Sozialdichandsche Adabeipartei&quot; (NSDAP)</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5026906/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Das oft gebrauchte Wort, dass die politische Realität die Kabarettisten und Satiriker ratlos mache, scheint nun tatsächlich Wirklichkeit geworden zu sein. Selten noch habe ich einen so laschen Artikel wie den heutigen von &lt;a href=&quot;http://www.thomasmaurer.at/&quot;&gt;Thomas Maurer&lt;/a&gt; im Kurier gelesen: er gibt einfach wieder, was geschehen ist. Was unter normalen Umstände urlustig gewesen wäre. Doch die Umstände sind nicht normal. Der Schwenk der beiden Putschisten ins nationaldumpfe Lager kam selbst für jene überraschend, die ihnen sowieso schon ziemlich alles an politischer Blödheit und Charakterlosigkeit zutrauten. Also auch für mich.&lt;br /&gt;Putschisten deshalb, weil Feymann bislang keinerlei Mandat als Parteivorsitzender hat. Nicht mal als geschäftsführender. Denn im Falle eines Rücktritts des Vorsitzenden kann nur einer der bisherigen Stellvertreter zum bis zum nächsten Bundesparteitag die Geschäfte führenden Vorsitzenden gemacht werden. Faymann war aber keiner der Stellvertreter und er wurde auch durch kein Gremium ernannt. Auch Doris Bures ist nicht, wie vorgeschrieben, vom SPÖ-Bundesvorstand zur Bundesgeschäftsführerin bestellt worden. Eine &quot;Virtuelle SPÖ-Spitze&quot; nennt dies &lt;b&gt;Daniela Kittner &lt;/b&gt;im heutigen &lt;a href=&quot;http://www.kurier.at&quot;&gt;Kurier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Mit wem sich die beiden Herren Putschisten ins Bett legen, war ihnen sicher bekannt, es wurde ihnen auch in der heutigen Kronenzeitung gezeigt, was ihnen blüht, wenn sie vom nationaldichandschen Kurs je abzurücken wagten. In der sich &lt;b&gt;&quot;Strudl&quot;&lt;/b&gt; nennenden Kolumne gibt es einen Kommentar zum über alle Parteigrenzen hinweg hoch angesehenen EU-Abgeordneten &lt;a href=&quot;http://www.europarl.at/europarl/default.pxml?kap=74&amp;mod=&amp;lang=de&quot;&gt;Herbert Bösch&lt;/a&gt;, allgemein bekannt als immens fleißig und integer:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&quot;A roter EU-Parasit namens Bösch kritisiert den SPÖ-Brief an den Hans Dichand  &lt;em&gt;&apos;Ich bin seinerzeit nicht der Kronenzeitung beigetreten. sondern der Sozialistischen Partei Österreichs.&apos;&lt;/em&gt; Allerdings, I glaub nämli kaum, dass die Krone den gnommen hätt!&quot;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt; Der künftige Koalitionspartner der NSDAP, die Effen, haben schon die nächste Vorgabe gemacht: Strache fordert, dass die 22 Sozialversicherungsanstalten auf zwei zu reduzieren wären: eine für Österreicher, eine für Ausländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem notorischen Aufdecker &lt;a href=&quot;http://peterpilz.at/&quot;&gt;&lt;b&gt;Peter Pilz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ist bereits die künftige Ministerliste der NSDAP zugespielt worden, die da lautet:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Justizminister: Peter Gnam&lt;br /&gt;Verteidigungsminister: Ernst Trost&lt;br /&gt;Sozialminister: Kräuterpfarrer Weidinger (via Lotte Ingrisch)&lt;br /&gt;Bildungsminister: Herr Strudl&lt;br /&gt;Frauenminister: Michael Jeannee&lt;br /&gt;Infrastrukturminister: Werner Faymann&lt;br /&gt;Finanzstaatssekretär: Wolf Martin&lt;br /&gt;noch ein Staatssekretär: Dieter Kindermann&lt;br /&gt;Bundeskanzler: Hans Dichand&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;Und &lt;b&gt;Rainer Nikowitz&lt;/b&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.profil.at&quot;&gt;Profil &lt;/a&gt; hat sich als Schlüssellochjournalist betätigt:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&lt;strong&gt;Gusenmann und ihr EU-Brief an den Herausgeber der Krone  die packende Schlüsselloch-Story.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dichand: Ja, servus Werner, mein Bub. Dass d mich du wieder einmal besuchen kommst! Des muss ja eine Ewigkeit her sein  Wann hamma uns des letzte Mal gsehn?&lt;br /&gt;Faymann: Des war gestern, Onkel Hans.&lt;br /&gt;Dichand: Kinder, wie die Zeit vergeht! Wer is denn der Komiker da?&lt;br /&gt;Faymann: Des is der Bundeskanzler, Onkel.&lt;br /&gt;Dichand: Bundeskanzler, soso. Aber war des net immer so ein Schmalpickter?&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des war mei Vorgänger.&lt;br /&gt;Faymann: Und der Fredl is mei Vor­gänger.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des is aber no net ausgmacht.&lt;br /&gt;Faymann: Zwischen dem Onkel Hans und mir scho.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Äh , Herr Dichand, mir wären da wegen dem Text.&lt;br /&gt;Dichand: Des is aber lieb, dass ihr mir helfen wollts, Buben, aber i hab ihn für heut scho fertig. Schauts einmal, da is er: Bei dieser Hitze schwört Nadine (19) auf ein altes Hausmittel von Kräuterpfarrer Weidinger  sie reibt sich die Brustwarzen mit Eiswürfeln ein und &lt;br /&gt;Faymann: Onkel, wir meinen den Text von dem Brief. Wegen der EU.&lt;br /&gt;Dichand: Ah ja! Die EU! I freu mich, dass ihr endlich vernünftig werdets.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Ich möchte aber jetzt schon vorausschicken, dass ich immer noch für ein vereintes Europa bin.&lt;br /&gt;Dichand: Burschi, i war scho für ein vereintes Europa, wie du no in der Nudelsuppen gschwommen bist. Und damals war des no net so modern wie heute.&lt;br /&gt;Faymann: Meinst du 1994?&lt;br /&gt;Dichand: Fast. 1944.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Wenn des scho so anfangt, werden wir da jetzt in der Diskussion auf keinen grünen Zweig kommen.&lt;br /&gt;Dichand: Diskussion? Wovon redet der bitte?&lt;br /&gt;Faymann: Sei ihm net bös, Onkel Hans, er meint des net so. Er is halt manchmal a bissl hoppertatschig.&lt;br /&gt;Dichand: So? Na gut. Fang ma an. Du , Dings da , was is er noch amal, Werner?&lt;br /&gt;Faymann: Bundeskanzler.&lt;br /&gt;Dichand: Ah so, genau. Also, Bundeskanzler, du setzt dich da her und nimmst den Diktierblock.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Bin i a Sekretärin?&lt;br /&gt;Dichand: Na ja, nein. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Und du Werner  Mein Hund is heut net da. Aber i brauch was zum Streicheln, wenn ich aus dem Vorhof der Macht goldene Worte in die Welt da draußen entlasse. Leg dich neben den Schreibtisch, schau mich lieb an und hechle ein bisserl.&lt;br /&gt;Faymann: Okay.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des machst du wirklich? Des is ja unpackbar!&lt;br /&gt;Faymann: Eh. Weil du macherst ja nie alles, nur damit du Bundeskanzler bleibst.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Hab i scho erwähnt, dass i recht gut Steno kann, Herr Dichand?&lt;br /&gt;Dichand: Da schau her! Na dann stenografier: Sehr geehrter Herausgeber!&lt;br /&gt;Gusenbauer: Sollt man net lieber so was schreiben wie: Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger?&lt;br /&gt;Dichand: Werner? Der Kerl nervt.&lt;br /&gt;Faymann: Tschuldigung, Onkel Hans  hehehehe  aber er  hehehehe  er weiß scho, dass du der erste Bürger im Staat  hehehehe &lt;br /&gt;Dichand: Was machst denn für komische Geräusche?&lt;br /&gt;Faymann: I hechle. Du wolltest es so.&lt;br /&gt;Dichand: Ich? So ein Blödsinn. Und jetzt mach Platz.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Also gut. I schreib: Sehr geehrter Herausgeber! Aber über den restlichen Inhalt müss ma trotzdem noch reden.&lt;br /&gt;Dichand: I hör immer nur reden. Wor­über? Ihr seids jetzt auch für eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag, die Krone hat damit wieder einmal einen rauschenden Erfolg für das darbende Volk erzielt, und alle san glücklich.&lt;br /&gt;Faymann: Aber wir san net für a Volksabstimmung über den jetzigen Vertrag, Onkel. Den hamma scho beschlossen.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Genau. Des gilt nur für zukünftige Verträge.&lt;br /&gt;Dichand: Aber es wird keine zukünftigen Verträge geben.&lt;br /&gt;Faymann: Eh net.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Um Gottes willen, des brauchert ma no! Stell dir vor, Werner, wir müssten wirklich eine Volksabstimmung machen und die ganzen Koffer &lt;br /&gt;Faymann: Des meint er auch net so, Onkel Hans.&lt;br /&gt;Dichand: Dann lassts mi des einmal richtig verstehen: Der Brief hat eigentlich keinen anderen Sinn, als dass ihr öffentlich meinen Speichel leckts?&lt;br /&gt;Gusenbauer: Ja.&lt;br /&gt;Dichand: Ich halt ja an sich gar nix von heuchlerischem Geschmeichel.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Net? Der Werner hat gemeint &lt;br /&gt;Dichand: Außer natürlich, der Adressat bin ich. Und dass ihr die Krone-Leser für deppert verkaufts, das is &lt;br /&gt;Faymann:  na ja, ein kleiner taktischer Schachzug &lt;br /&gt;Dichand:  großartig! Besser könnt is ja selber net. I bin so begeistert, i muss mir nachher gleich zwei, drei Leserbriefe schreiben.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Schön, dass wir uns einig sind. Fang ma jetzt an?&lt;br /&gt;Dichand: Gleich. Vorher haben der Werner und ich noch was zu erledigen. Na komm, Burli, gemma gschwind Gassi. Na wo hat er denn seine Leine, der kleine Racker, ha?&lt;br /&gt;Faymann: Pfah, Onkel Hans! Kömma heut wenigstens in den Hof gehen, wo uns kana sieht?&lt;br /&gt;Dichand: Nix da. Wir gehen vorn auf die Straßen.&lt;br /&gt;Faymann: Na ja. A scho wurscht.&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;Mehr fällt &quot;mir&quot; zu Gi-Ga-Gusemann nicht ein.&lt;br /&gt;
Zum Glück gibt es aber andere. Im stets lesenswerten &lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=168&quot;&gt;Kellerabteil &lt;/a&gt;werden Kommentare zusammengetragen und u.a. auch auf die Hinweise von &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5025518/&quot;&gt;adresscomptoir &lt;/a&gt;verwiesen.&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit ist mir ein &lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=162&quot;&gt;&lt;b&gt;Satz im Kellerabteil&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; untergekommen, der wohl auch für Ereignisse wie diese gilt und der bei Gefahr des in einen abgehobenen Zynismus Driftens immer wieder in Erinnerung zu rufen wäre:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;dass wir konsequent üben sollten, dem drang nach einer abschätzig abgeklärten haltung NICHT nachzugeben, training darin, uns sehr wohl zu echauffieren, im privaten, in unseren halbprivaten öffentlichkeiten der näheren umgebung und in der öffentlichkeit, in der wir als bürger aufbegehren, wenn uns solche eben-nicht-belanglosigkeiten vorgesetzt werden.&lt;br /&gt;
wir haben kein recht der gleichgültigkeit.&lt;/blockquote&gt;
&lt;hr /&gt;

&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/powerplay&quot;&gt;powerplay&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T10:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5010320/">
    <title>veni vidi vista. Die Schau must go on.</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5010320/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Ich kam, ich schaute, und was ich sah, war Vista. Natürlich wurde der neue PC mit vorinstalliertem Vista geliefert. Der Versuch, mit vistaeigenen Mitteln Partitionen freizuschaufeln für FAT32, gelang mal nicht. Da hab ich erst mal geschaut, mich aber nicht sonderlich gewundert. Probieren, ob XP dazu zu installieren geht. Also die XP-Scheibe vom anderen PC reingelegt und - visda teifi hom wü - das nächste blöde Schaun: geht nur mit dem anderen Fabrikat. Könnte noch den Zweitausender nehmen, der hat aber irgendwie beim Installieren immer Manderln gemacht, ich glaub, der braucht ein Achtunneunziger vorher. Aber das Achtunneunziger braucht sicher ein Fünfunneunziger, daran kann ich mich noch erinnern und bis ich die Scheiberln zusammengesucht habe, schwimmt sicher schon &lt;a href=&quot;http://the-trukstop.com/articles/2007/beyond_vista.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vienna&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt; mit dem Cover nach oben die Donau runter.&lt;br /&gt;
O.k., her mit Suse. Partitionierte wie gewollt, ließ sich mit einigen Mätzchen, die mich misstrauisch hätten machen sollen, installieren, startete auch, fand aber keine Verbindung zum Internet. Die Überprüfung der Eintragungen zeigten, dass Suse sich sowas von nicht ausgekannt hatte, was es machen sollte, dabei hat es sich auf den anderen Rechnern schon mehrmals, ohne nur mit dem digitalen Wimper zu zucken, installieren und verbinden lassen. Nach der Korrektur der Einträge - nix da. Kein Internet. O.k., starte ich über den &lt;a href=&quot;http://www.pcwelt.de/start/software_os/linux/praxis/91133/linux_bootmanager_grub/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Grub&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; dann das noch immer da seiende Vista und such mir Hilfen. Vista startete nicht, sondern ließ mir mit seinen kryptischen Fehlermeldung was anschauen, was ich nicht kapierte. Unter den Tisch gekrochen, umgesteckt  und mit dem alten Kübel flennend zu Tante Google, die mir streng aber ausführlich erklärte, dass Vistas Bootmanager anders sei als die früheren Versionen und von Grub gerne überschrieben werde, wenn man nicht aufpasse. &quot;Schau, Vista!&quot;, sagte ich, &quot;es war ein kurzes Gastspiel, es hat mich nur wenig gefreut,  jedenfalls: ¡ hasta la vista, altes baby! Und foi ned!&quot; &lt;br /&gt;
Eigentlich brauch ich eh nur Achtundneunziger für die wenigen Windowsanwendungen, die ich noch verwende. Also stecke ich die Startdiskette ins Diskettenlaufwerk und installiere es in Gottes Namen. Welches Diskettenlaufwerk? Eben.&lt;br /&gt;
Linux will immer noch nicht ins Internet, mit einigen Eintragungen im Grub kann ich dann aber ein recht zerschossenes Vista aufmachen und nach einigem hin und her sogar das Factory Image starten.&lt;br /&gt;
Erniedrigt und beleidigt sah ich Vista bei der Wiederherstellung zu und erlebte den puren Selbsthass, als ich Glücksgefühle in mir wallen spürte, als der Vista-Eröffnungsbildschirm mich nach 10 Tagen wieder begrüßte. Denn das oben Beschriebene hat natürlich mit zahlreichen Unterbrechungen stattgefunden und auch die einzelnen Schritte waren für sich schon Zeitkiller. Die Politiker sollten bei ihren geplanten Pensionszeitverkürzungen mal überlegen, wie die Nettolebenserwartung eigentlich ausschaut, wenn man jene Zeit als tote Zeit rechnet, die von Microsoft beansprucht wird. Ich vermute, dann sind wir bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung, die jenen der Menschen irgendwann im 17. Jahrhundert entspricht.&lt;br /&gt;
Was Windows aus Menschen alles machen kann!&lt;br /&gt;
Wenn nicht &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=GV-lgTN1ioA&quot;&gt;Kill-Bill-Wartke&lt;/a&gt; gewesen wäre, hätte ich wohl nimmer mehr Trost gefunden in diesem meinem zeitlich devastierten (devistaierten?) Leben. &lt;br /&gt;
Und jetzt geh ich an die Sachen, die mich seit 10 Tage vorwurfsvoll anvisieren, anvisitieren, anstieren ...&lt;br /&gt;
Aunque la mona se vista de seda, mona se queda.
&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-22T11:01:00Z</dc:date>
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    <title>gusi.</title>
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    <description>gusi.</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4997354/#4998053">
    <title>Teflon hat Saison</title>
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    <description>Dann hat es Mister Teflon doch geschafft. Der jüngste Artikel im &quot;Datum&quot; war sehr aufschlussreich. Und dass Gusi bei der nächsten Wahl als Bundeskanzlerkandidat antritt, wer soll das glauben?</description>
    <dc:creator>library_mistress</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 library_mistress</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T19:59:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4997354/">
    <title>Matchkarte oder Ministerin bestimmen?</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4997354/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Beim heute vollzogenen Verkauf der SPÖ an die Kronenzeitung musste zwar Kronen-Kalina über die Klinge springen, doch mit Herrn F. als Vorsitzenden der Partei hat Dichand dafür ja das ganze Trumm SP auf einmal eingesackelt. &lt;br /&gt;
Der Abgang der bisherigen Frauenministerin wird für die Emanzipationsbewegung verkraftbar sein, und ob der Schleim des Kalina oder das Schrille der Bures bei den  kommenden Interviews schlimmer ist, darüber werden sicher unsere Enkel nicht mehr streiten.&lt;br /&gt;
Angeblich hat man Gusenbauer auch noch vor die Wahl gestellt, entweder die Karte für das heutige Match gegen Deutschland zu behalten oder sich ganz allein die Buresnachfolgerin im Frauenministerium auszusuchen. &lt;br /&gt;
Selbstverständlich habe sich G. ohne zu zögern für die Matchkarte entschieden und die Besetzung des Ministerpostens der Partei überlassen wollen. &lt;br /&gt;
Da wäre aber Häupl dagegen gewesen, weil &quot;wia des ausschaut!&quot;. &lt;br /&gt;
Also hat der nunmehrige Nur-Bundeskanzler knirschend auf die Karte verzichtet um dann der Presse zu berichten, &lt;blockquote&gt;er habe das 100-prozentige Pouvoir des Präsidiums, die neue Frauenministerin auszuwählen. Nur so viel: Es werde kein Mann sein.&lt;/blockquote&gt;Unter der Hand ist aber ausgemacht worden, dass Faymann G. als Frau verkleidet ins Stadion schmuggelt. &lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T15:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/#4993632">
    <title>ja, in der Tat :-)&lt;br /&gt;
Ein Kollege hat mich inzwischen auch schon darauf...</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/#4993632</link>
    <description>ja, in der Tat :-)&lt;br /&gt;
Ein Kollege hat mich inzwischen auch schon darauf aufmerksam gemacht, vielleicht sollte ich den Vorurteilsverdacht stornieren - der Mann weiß offenbar, wovon er schreibt ...</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/#4989808">
    <title>Lustig ist allerdings, dass Karl Megner ausgebildeter Bibliothekar ist und bis 1992...</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/#4989808</link>
    <description>Lustig ist allerdings, dass Karl Megner ausgebildeter Bibliothekar ist und bis 1992 in der NB und danach in der Parlamentsbibliothek gearbeitet hat.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 adresscomptoir</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/">
    <title>Bibliothekare: &quot;Eine Art Küster&quot;</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4981789/</link>
    <description>In &lt;b&gt;Beamte. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Aspekte des k.k. Beamtentums&quot; &lt;/b&gt;von &lt;b&gt;Karl Megner&lt;/b&gt; wird auch auf das Schicksal der Bibliothekare und auf ihr Ansehen im k.k.Beamtenstaat eingegangen.&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Bibliothekare (und Archivare) wurden sozial und bürokratieintern als bessere Magazineure, eine Art Küster, als Verwahrer dessen, was nach dem Skartieren übrig blieb (alte Registratur), als skurille, graue Mäuse angesehen, die das Tageslicht scheuen und in alten Scharteken bzw. Akten lesen (Spitzweg-Image). &lt;b&gt;Bis zum heutigen Tage bemühen sich einige Angehörige der genannten Dienstzweige, diesem Image gerecht zu werden&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Bibliotheken mit dem systemisierten Personal nur schwer in der Lage, der steigenden Informationsflut Herr zu werden. In der Bibliothek der Universität in Wien arbeiteten im Jahr 1832 ein Bibliothekar, zwei Custoden und zwei Scriptoren. Sechzig Jahre später waren zusätzlich fünf Praktikanten und 19 Volontäre zur Aufrechterhaltung des geordneten Bibliotheksbetriebes notwendig. 15 Volontäre erhielten jährlich je 300fl. Remuneration, weniger als die Hälfte des niedersten Beamtenbezuges! Bereits im Jahr 1873 wurden die Bibliothekare an staatlichen Bibliotheken durch Bestimmungen der ersten umfassenden Rang- und Gehaltsregelung für k. k. Beamte diskriminiert. Der Unterrichtsminister hatte im Parlament im Interesse der sozialen Distanzierung vor allem der Universitätsprofessoren den Einwand gebracht, wenn die Universitätsbeamten und Bibliothekare nach dem neuen Gesetz besoldet würden, könnten die Bibliothekare bis zu 3600fl. jährlich erhalten, während ein Professor der Wiener Universität maximal 3200 fl. Gehalt beziehe. Dieser Argumentation schloß sich die Majorität des Abgeordnetenhauses schließlich an. Der hierarchische Unterschied zwischen den Universitätsprofessoren und den Bibliothekaren blieb auch im finanziellen Bereich bestehen.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1889 wurden die Bezüge der Bibliothekare an den Universitäts- und Studienbibliotheken und an den Bibliotheken der technischen Hochschulen erhöht. Der höchste erreichbare Bezug (Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Wien) betrug nun 2600 fl.; ein ranggleicher Beamter (VI. Rangklasse) eines anderen Verwaltungszweiges erhielt zwischen 2800 und 3600 fl. Bei den Custoden, Scriptoren und Amanuensen war die Benachteiligung in der Relation noch größer: Ein Amanuensis, der in der neunten Rangklasse war, erhielt um 500 fl. weniger als ein gleichfalls in der neunten Rangklasse stehender Gymnasialprofessor. Das ist doch keine Lösung der Existenzfrage für Männer zwischen 30-40 Jahren, schrieb die Beamtenzeitung und forderte, daß Anwärter für den Bibliotheksdienst ein mit Doktorgrad abgeschlossenes Studium nachweisen müßten; dann allerdings müßten die Gehälter entscheidend aufgestockt werden. Bloße Einreihung in höhere Rangklassen genüge nicht, denn:&lt;blockquote&gt;Geld ist in gewissem Sinn auch Ehre, jedenfalls ist es Mittel zur äußeren Ehre... Rangclasse und Gehalt gehören untrennbar zusammen und postuliren einander.&lt;/blockquote&gt;Auch die Titel der Bibliothekare wurden als obsolet betrachtet. Amanuensis und Scriptor... wird kaum jemand gebrauchen, der das Recht hat, mit einem academischen Titel angeredet zu werden.&lt;br /&gt;
Erst im Jahr 1896 wurden die Bibliothekare der staatlichen Bibliotheken auch gehaltsmäßig dem allgemeinen Besoldungsschema eingegliedert.&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;
Ganz läßt sich der Eindruck nicht abstreifen, dass sich die Position der BibliothekarInnen - sowohl wiss. als auch öff. - nicht wirklich gebessert zu haben scheint. &lt;br /&gt;
Weder was die Bezahlung betrifft, noch hinsichtlich der Anerkennung durch Dienstgeber und mediale Öffentlichkeit kann einem so richtig warm ums Herz werden.&lt;br /&gt;
Dass auch der Verfasser dieser Studie ein in dieser Allgemeinheit sicherlich unzutreffendes Vorurteil weiter pflegt, läßt sich aus dem von mir angefetteten Satz durchaus vermuten.&lt;br /&gt;
Vor die Wahl gestellt zwischen Geld oder Titel würden wir heutigen BibliothekarInnen sicher auch gerne zum schnöden Mammon greifen. Doch diese Wahl wurde uns auch durch die Gemeinde Wien nicht angeboten. Stattdessen eliminierte sie quasi ohne Lohnausgleich für die B-Bediensteten alle Titel unterm Amtsrat, was so schöne Anreden wie &quot;Büchereiverwaltungsoberkommissär&quot; heute nicht mehr zulässt. &lt;br /&gt;
Die C-Bediensteten dagegen dürfen den vergleichbaren Titel (ohne &quot;verwaltungs&quot;) aber weiter führen, da diese Position für die B-Bediensteten ein Posten in der Regellaufbahn ist, für die C-Bediensteten dagegen ein Aufstiegsposten - der letzte :-)&lt;br /&gt;
Aber auch die C-Bediensteten, die, auch das sei hier erwähnt, in den Wiener Büchereien die selbe Arbeit wie die B-Bediensteten machen, wurden nicht gefragt, ob sie Titel gegen &quot;Gerstl&quot; tauschen wollten. Was wohl ihre Antwort gewesen wäre?</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/bi-ba-buechereien&quot;&gt;bi-ba-buechereien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4979276/">
    <title>Damit Y-Chromosomen vor Freude springen</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4979276/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Welches Keyword mein &lt;a href=&quot;http://www.ots.at&quot;&gt;ots-abo &lt;/a&gt;angesprungen hat, kann ich jetzt nicht eruieren. Jedenfalls hat es mich vom nationalen Hirnriss des &quot;Heute müsst ihr siegen&quot;-Tages abzulenken vermocht. Dafür eignet sich das Bekenntnis des einzigen Männerbeauftragten einer österreichischen Partei hervorragend: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080607_OTS0016&amp;ch=politik&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Meine Vorstellung von einem gelungenen Vatertag!&quot;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden einige Sätze daraus in der Originalschreibweise, welche im Unterschied zum entsinnlicht-bürokratisierten Dudendeutsch dem inneren Gehalt der Botschaft viel adäquater ist: &lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;strong&gt;Vatertag- eine gute Gelegenheit, sich von den Ehefrauen/Freundinnen einen Tag lang verwöhnen zu lassen!&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Der Vatertag ist also ein Tag an dem  frau, dem Mann/Partner ihre Anerkennung bzw. Liebe dadurch zeigt, in dem sie ihn einen Tag lang so richtig verwöhnt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;UND IHN einmal &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;ohne das üblichen Genörgel,&lt;/span&gt; Kegeln gehen oder mit Freunden  gemütlich alle wichtigen Männer-Themen besprechen zu läßt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;daß auch Männer hier und da ein einfallsreiches  Verwöhnprogramm schätzen!&lt;br /&gt;Und zwar eines daß &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;das Y-Chromosom vor Freude springen&lt;/span&gt; läßt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ja liebe Frau Bures auch diese von ihnen &quot;verfolgte Spezies&quot; verdient manchmal etwas besseres, als ihre zynischen Plakate.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Übrigens &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Seitensprünge sind auch keine reine Männersache&lt;/span&gt;, &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;zum Fremdgehen gehören zwei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Am Vatertag sollen Väter echte Männer sein dürfen.&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Ein bißchen Flagge zeigen&lt;/span&gt;, muß doch auch im zähesten Gendermainstream erlaubt sein.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;An 364 Tagen im Jahr werden wir Männer sowieso  gemahnt und gegängelt.&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;br /&gt;Wir sollen besser zuhören, im Sitzen die Blase zu leeren, im Haushalt helfen, sensibler sein und geduldige Liebhaber sein&lt;/span&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Als einziger männlicher Gleichbehandlungsbeauftragter wünsche ich mir, dass Herr Buchinger die &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Männerabteilung nicht noch mehr &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;austrocknet&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;/span&gt;Außerdem wünsche  ich mir, daß Väter eine zumindest ähnliche &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Wertschätzung und Aufmerksamkeit erhalten wie Homosexuelle&lt;/span&gt;,die in diesem Land fast &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;schon fast Kultstatus&lt;/span&gt; haben.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wer noch offene Fragen hat, wird sie im gesamten oben verlinkten Text des Abgeordneten &lt;strong&gt;Karlheinz &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://gegensexuellegewalt.wordpress.com/2008/06/07/gender-wahnsinn-klement-fpo-erhalt-drei-ordnungsrufe/&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Tschenderwahnsinn&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Klement&lt;/strong&gt; sicherlich beantwortet finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige ergebnisorientierte Anregungen zu manchen oben angeführten Problemclustern könnte ich vielleicht aber beisteuern, damit künftig, wenn Väter ihre Tage haben, diese auch als gelungen angesehen werden können. &lt;br /&gt;Beispielsweise ließe sich die Sache mit den genetisch unabdingbaren &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Seitensprüngen&lt;/span&gt; von echten Männern insofern entschärfen, als diese nur mit Personen gepflegt werden, die in unserem Land  &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;ausreichende Wertschätzung und Aufmeksamkeit&lt;/span&gt; erfahren. Optimal wäre noch, wenn sie auch &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Kultstatus&lt;/span&gt; hätten. Väter sollten daher ausschließlich mit anderen Vätern in die Seiten springen. Dann könnten sie nach vollbrachtem Verkehr auch über diesen und die dazu nötigen Fortbewegungsmittel, beispielsweise den neuen Ferrari, reden und nicht verzweifelt nach Themen suchen müssen, die Frauen auch verstehen. Statt die &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Blase im Sitzen&lt;/span&gt; zu leeren, kann dann auch das beliebte Kreuzpissen praktiziert werden und kein &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;übliches Genörgle&lt;/span&gt; wird über die angepritschelten Deckeln zu hören sein.&lt;br /&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.bmsk.gv.at/cms/site/liste.html?channel=CH0132&quot;&gt;heutige&lt;/a&gt; &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Austrocknen&lt;/span&gt;  der von der &lt;a href=&quot;http://www.vaeter-aktuell.de/welt/Oesterreich/Oesterreich_20010227.htm&quot;&gt;Mutterkreuzpartei geschaffenen&lt;/a&gt; &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Männerabteilung&lt;/span&gt; ließe sich durch eigeninitiatives Kampftrinken hintanhalten. Hernach ist es für alle Abteilungsmänner sicherlich ein Leichtes, nicht nur ein &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;bißchen Flagge&lt;/span&gt; zu zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Reformschritte sollten uns aber nicht die wesentliche Forderung vergessen lassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Schafft zwei, drei, viele Vatertage - bis die Victoria nimma sempert!&quot;&lt;/strong&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T12:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4967439/">
    <title>Gelungene Veranstaltung in einer schönen Bücherei</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4967439/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Der Literaturblog &lt;a href=&quot;http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Duftender Doppelpunkt&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; berichtet über eine gelungene Abendveranstaltung in einer Bücherei zur Verleihung des Preises &quot;Der Duft des Doppelpunkts&quot; für literarische Texte aus der Arbeitswelt - veröffentlicht inzwischen im Buch &lt;a href=&quot;http://literaturblog-duftender-doppelpunkt.at/anthologie-rote-lilo-trifft-wolfsmann/&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Rote Lilo trifft Wolfsmann&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, welches die Arbeiten der PreisträgerInnen versammelt .&lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;max-width: 800px; width: 287px; height: 305px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;&quot; src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2219/2530046013_dbafa05483.jpg?v=0&quot; alt=&quot;Copyright Petra Ollinger&quot; /&gt;Die, wie auch &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/26692422@N05/sets/72157605296075156/&quot;&gt;&lt;strong&gt;aus den Fotos ersichtlich&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, durch und durch gelungene Veranstaltung fand in der &lt;strong&gt;Bücherei Sandleiten&lt;/strong&gt; statt. Diese ist eine der ältesten Arbeiterbüchereien, welche vor einigen Jahren umsichtig und ideenreich erneuert wurde und zu den schönsten der kleinen Büchereien Wiens zählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bei den Büchereien wohl nie fehlen darf, ist ein Murks im Vorfeld. Der Anfrage von Duftender Doppelpunkt, ob die Veranstaltung im Veranstaltungssaal der Hauptbücherei stattfinden könne (was das Medieninteresse zweifellos erhöht hätte), wurde von seiten des Veranstaltungsreferat mit ziemlicher Arroganz abschlägig beantwortet, wie &quot;Duftender Doppelpunkt&quot; schreibt:&lt;blockquote&gt;Denn trotz einiger Unkenrufe wie beispielsweise, dass das Thema Literatur der Arbeitswelt sowie unser Preis - sinngemäß - nicht zu aktuellen Neuerscheinungen, die von ALLGEMEINEM INTERESSE sind, passen - von einer veranstaltungsverantwortlichen Person einer öffentlichen Buchleihinstitution in Wien geunkt &lt;br /&gt;
Es gab auch Institutions-Stimmen, die ihr Desinteresse damit begründeten, dass es sich bei diesen Texten ja nicht um Weltliteratur handelt &lt;/blockquote&gt;Den Konter mit dem Begriff der &quot;Buchleihinstitution&quot; finde ich sehr gelungen, doch ein gewisser bitterer Nachgeschmack bleibt doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;max-width: 800px; width: 309px; height: 248px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;&quot; src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2338/2523305453_f17ee78dd1.jpg?v=0&quot; alt=&quot;Copyright Petra Ollinger&quot; /&gt;Allerdings bot das &quot;Ausweichlokal&quot; vom Ambiente her einen viel angemesseneren Rahmen als es der doch recht sterile Veranstaltungssaal in der Hauptbücherei sein hätte können. Und ob eine derart gute Stimmung wie in der Sandleitenbücherei auch dort aufgekommen wäre, läßt sich bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;


&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/bi-ba-buechereien&quot;&gt;bi-ba-buechereien&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4967409/">
    <title>Patriotismus am Ende der Fahnenstange - ein Kontra und ein Pro</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4967409/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Die in den letzten Tagen immer häufiger werdenden rot-weiß-roten Fähnchen an Kraftfahrzeugen sind nach der  Straßenverkehrsordnung für private Zwecke verboten. Dank des &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/333352/index.do?from=simarchiv&quot;&gt;&lt;strong&gt;Verkehrsministers mit der braunen Halskrause aus dem Hause Dichand&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; wurde auf den ersten Pfiff der &lt;a href=&quot;http://www.krone.at&quot;&gt;Krone &lt;/a&gt;hin die STVO für diesen Fall bis zum Ende der Fußball-Europameisterschaft ausgesetzt.&lt;br /&gt;Manche Fähnchen haben schlicht nur die Landesfarben, andere haben noch den Bundesadler drauf, was an sich nicht ganz ungefährlich ist, &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3355782&quot;&gt;&lt;strong&gt;wie ein Tiroler Journalist erfahren musste&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, der dem Adler einen Fußball implantiert hatte und dafür zu einer Strafe wegen Herabwürdigung eines staatlichen Symbols verdonnert wurde.&lt;br /&gt;Das kann aber Kronenzeitungslesern wohl nicht passieren, da sie es ja umgekehrt machen, den Adler dem Fußball zu subsumieren.&lt;br /&gt;Auch eine Patriotismusdiskussion ist angelaufen, zu der hier Argumente sowohl &lt;strong&gt;gegen&lt;/strong&gt; einen Fahnenpatriotismus als auch &lt;strong&gt;für &lt;/strong&gt;Patriotismus mit Augenmaß geliefert werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;KONTRA:&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt; &lt;/span&gt;Der &lt;strong&gt;Patridiotismus&lt;/strong&gt; von der Medien Gnaden wird von viel zu Vielen, die wahrlich andere Sorgen haben, mitgetragen für die kurzzeitige Illusion der Geborgenheit in einer großen Gemeinschaft. &lt;br /&gt;Ein Mittel dagegen könnte in Anlehnung an die Mercedesstern-Aktionen der 50er und 60er die konsequente Entfernung jeder Österreichfahne sein, deren man habhaft werden kann. &lt;br /&gt;Eine sanftere Form wäre das Herausschneiden des weißen Teils, was dann 2 rote Fähnlein ergäbe. Oder der roten Teile, was schon vor dem ersten Fehlpass die Kapitulationswilligkeit unterstreichen würde.&lt;br /&gt;Mit den konfiszierten Fähnchen ließe sich sicherlich mancher Ulk treiben, damit patridiotische Gefühle gar nicht erst aufkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong&gt;PRO:&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;/span&gt; Für einen Fahnenpatriotismus mit Augenmaß spricht vieles. Doch Patriotismus soll im Herzen stattfinden - siehe die Handhaltung echter Österreicher beim Absingen der Hymne. Ein echter Patriotismus eignet sich nicht für das öffentliche Herumwacheln. Ein Patriot ist schließlich kein Unparteiischer.&lt;br /&gt;Daher sollte jeder echte Patriot die Fähnchen von den Autos wieder einsammeln und sich sein Heim damit drapieren. Denn bekanntlich gilt: &quot;Daham bin i im Kastl&quot;, was die Engländer ungenau übersetzen mit &quot;My Homepage is my castel&quot;, was eigentlich wörtlich heißt: &quot;Meine Hampotschn san unterm Kastl (=Fernseher, daher &quot;Patschnkino&quot;)&quot;.&lt;br /&gt;Genug dieser semantischen Abschweifung. Ob diese Fähnchen gerecht in der Wohnung verteilt werden oder ein eigenes Vaterlandswinkerl für sie mit Lebenslangkerze hergerichtet wird, soll jeder echte Patriot mit Herz entscheiden. &lt;br /&gt;Gegen das Flattern der Österreichfahne im Verkehrsgewühl spricht auch die Schadstoffbelastung, welche unserer Fahne gewordener Patriotismus dadurch erleiden muss. Da geht es ihm und seiner Fahne in der Wohnung doch viel besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Patriot oder nicht Patriot. Ja oder nein. Mitesser oder Gegenesser. Das ist die nationale Frage der Stunde.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-02T21:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4963503/">
    <title>Scharnier der Macht</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4963503/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;In der neuen Ausgabe 26 (derz. noch nicht online) der &lt;a href=&quot;http://www.grundrisse.net&quot;&gt;&lt;strong&gt;Grundrisse&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; wird in einer Rezension von Engelbert Stockhammer auf das Buch &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Das-Scharnier-Macht-Michael-Willenb%C3%BCcher/dp/3933557801&quot;&gt;&lt;strong&gt;Michael Willenbücher: Das Scharnier der Macht. Der Illegalisierte als homo sacer des Postfordismus&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; aufmerksam gemacht. In dieser Studie zur Rolle illegalisierter MigrantInnen im postfordistischen Kapitalismus wird, wie aus dem Titel schon zu entnehmen ist, auf Agambens Konzept des &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2004/28/st-Agamben?page=all&quot;&gt;&lt;strong&gt;homo sacer&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; zurückgegriffen, welches &quot;im Gegensatz zu Vertragstheorien der Staatlichkeit im Ausnahmezustand den ultimativen Ausdruck und die Fundierung der Staatsmacht sieht.&lt;br /&gt;Hervorgehen wird in der Rezension die staatliche Produktion von Illegalität, wodurch auch eine Etablierung prekärer Arbeitsverhältnisse vorangetrieben wurde. Wobei der tatsächliche Effekt der verstärkten Grenzkontrollen und der restriktiven Immigrationspolitik aber nicht Abschottung, sondern Entrechtung sei. Oder um es mit den Worten des Autor zu sagen:&lt;blockquote&gt;&quot;Die Grenze atmet. Ihr Ziel ist nicht die Abschottung, sondern die Selektion und Filterung. Ihr Effekt ist die Produktion einer extrem flexibilisierten Arbeitskraft&quot;&lt;/blockquote&gt;Dieser Ansatz könnte für die politische Argumentation, jenseits eines letztendlich abstrakt bleibenden Solidarisierungsanspruchs, anschaulicher zu vermitteln vermögen, dass der staatliche Terror gegen die MigrantInnen mittelbar auch dem &quot;Staatsvolk&quot; gilt, somit eine Solidarisierung auch ein Kampf gegen die eigene Entrechtung und Prekarisierung ist. &lt;br /&gt;Es scheint - trotz einiger kritischer Anmerkungen des Rezensenten - ein wichtiges Buch zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/fouc+the+govern&quot;&gt;fouc the govern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T23:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4963485/">
    <title>Brennende Frage zur Jugend</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4963485/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Gelegentlich wird das Klo zum Brennpunkt gesellschaftspolitischer Fragen, wie ich unlängst -  dem &lt;a href=&quot;http://www.wienerbezirksblatt.at/&quot;&gt;Wiener Bezirksblatt&lt;/a&gt; sei dank - erfahren durfte. &lt;br /&gt;Auf der Titelseite schon lachte mich das Inferno an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;img style=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/inflammen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;Mir mochte zwar scheinen, dass ein &lt;strong&gt;&quot;Festival des Wienerischen&quot;&lt;/strong&gt; auch in Simmering womöglich anders aussieht, andererseits hat ein ganzer brennender Platz schon was!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wurde es aktualitätsbezogen tief sozialphilosophisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;float: none;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/JugendohneSinn.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit heißem Atem las ich den &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/files/Artikel.jpg&quot;&gt;flammenden Artikel&lt;/a&gt;, um meine brennende Neugier zu löschen:&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gerät nachts &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;angezündet&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Heranwachsende oft &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;Feuer fangen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Spielgeräte &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;in Flammen aufgehen&lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mistkübel &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;in Brand gesteckt&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mistkübel &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;angezündet&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;zur &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Weißglut &lt;/strong&gt;gebracht&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Holzflugzeug &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;abgefackelt&lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;der Hut &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;brennt&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;Tief beeindruckt entsann ich mich einer &lt;a href=&quot;http://stud3.tuwien.ac.at/%7Ee9726488/qualtinger.htm&quot;&gt;&lt;strong&gt;Zeile&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; aus einem &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=0Tamt_c8JBs&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lied&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, das ebenfalls trotz seines scheinbar leichten Tonfalls aus tiefer Sorge um den Sinn der Jugend erfüllt war:&lt;blockquote style=&quot;font-family: Comic Sans MS;&quot;&gt;&quot;Leider gibt es immer wieder Viecher&lt;br /&gt;die behandeln mich mit Spott und Hohn,&lt;br /&gt;nennt mich einer Halbstark oder Pülcher&lt;br /&gt;kränkt er meine Generation!&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote style=&quot;font-family: Comic Sans MS;&quot;&gt;Mein Vater sagt allweil: dem geht der Verstand ab, &lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;ich hab für wahre Ideale kein´ Sinn &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Na ist das nicht ein Ideal: der Marlon Brando mit seiner Maschin´?&lt;/blockquote&gt;Vermutlich gehört der hier angesprochene besorgte Vater, der um die Ideale seines Kindes bangt, der Altersgruppe der Großeltern der Artikelschreiberin oder des Artikelschreibers an. An ihren Eltern wird sie oder er erkannt haben, was es für Folgen hat, sich fragwürdigen &quot;Idealen&quot; einer Konsum- und Mediengesellschaft in die Arme zu werfen und nicht wie die Großelterngeneration ihre Pflicht getan zu haben.&lt;br /&gt;Es tut gut, wenn diese Erfahrung hellsichtig macht für heutige gesellschaftliche Fehlentwicklungen, oder um es mit den Worten des Artikels zu sagen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;... hört sich bei der Freizeitbeschäftigung mancher Simmeringer Kids der Spaß auf&quot; !&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T22:26:00Z</dc:date>
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    <title>Kidnapping von vorlauten Jungschnöseln - zum Hüftgelenkeputzen und Windelnwechseln</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4962971/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Dem &lt;a href=&quot;http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=646&quot;&gt;&lt;strong&gt;Linksnetblogs&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt; habe ich den Hinweis auf einen &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/22/08222001.php&quot;&gt;&lt;strong&gt;Artikel im FREITAG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; zu verdanken, der einem Pensionsschock der heute politisch Aktiven mit wirksamkeitsorientierten beschäftigungstherapeutischen Maßnahmen gegenzusteuern versucht:&lt;blockquote&gt;&quot;Wir werden das machen, was wir in den Achtzigern eingeübt haben: Wir werden an den Börsen verspekulierte Häuser und Grundstücke besetzen, Volxküchen betreiben und Hungermärsche durch Institutionen antreten. &lt;br /&gt;Die Aktionen werden vielfältig und phantasievoll sein, auch wenn zu befürchten ist, dass Plena unter Altersstarrsinnigen tagelang dauern werden. Aber wir haben ja Zeit.&lt;br /&gt;Wir werden wie seit Jahrzehnten schon, flexibel sein und bei Räumung unsere Sofas und Rollstühle eben ins nächste Haus schieben oder ein paar Container mit Hilfe von Computerhacking aus China über Hamburg an unseren Standort umleiten, die darin befindlichen Waren tauschen oder verbrauchen und die Container zu einem Dorf aufstapeln, wahlweise mitten auf Kreuzungen oder auf Schulhöfen, wo wir in den Pausen Lesehilfen für leseschwache Schüler anbieten, denn was wir im Überfluss haben werden, das werden Bücher sein. Und die kann man notfalls im Kerzenschein lesen. &lt;br /&gt;Mit den Energieressourcen wird es ja auch nicht mehr zum Besten stehen. Allerdings könnten wir uns fithalten, indem wir mit Hilfe von Hometrainern auf ökologisch sinnvolle Weise Strom erzeugen und damit unsere Laptops betreiben, mit denen wir mit Alten in der ganzen Welt kommunizieren und uns zu Widerstandsnetzwerken zusammenschließen. Ökologie hat uns ja schon seit unserer Jugend interessiert. &lt;br /&gt;Da wir politisch interessiert sind, werden wir die Diskussionen um unsere Abschaffung verfolgen und ab und an einen der vorlauten Jungschnösel kidnappen und zum Hüftgelenkeputzen und Windelnwechseln einsetzen. Zur Not ließe er sich auch braten und essen. Lebenslanges Gefängnis kann uns dann nicht mehr schrecken. &lt;br /&gt;Auch dort werden wir wahrscheinlich viele sein.&quot;&lt;/blockquote&gt;Dieser in vielfacher Hinsicht mehr als realistische Artikel hat eine durchaus positive Botschaft - fad wirds uns nicht werden in diesem Leben ohne Pensionsschock!&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/powerplay&quot;&gt;powerplay&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T15:25:00Z</dc:date>
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    <title>Atombusen und -bombenversuche</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4962721/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Kürzlich fiel das Wort  &lt;strong&gt;&quot;Atombusen&quot;&lt;/strong&gt;. Dabei erwies sich, dass nur die an Jahren schon recht Reichen diesen Begriff, dessen hierzulande bekannteste Trägerin &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/bigberta/images/JMANSFIELD.jpg&quot;&gt;Jayne Mansfield&lt;/a&gt; war, kannten. Beim Googeln stellte sich dann heraus, dass der Atombusen tatsächlich zu den &lt;a href=&quot;http://anje.patje.de/2008/04/28/bedrohte-worter-teil-4-bratkartoffelverhaltnis-dufte-atombusen/&quot;&gt;bedrohten Arten&lt;/a&gt; gehört. Dieser Ansicht dürfte auch &lt;a href=&quot;http://www.googlewatchblog.de/2006/04/01/google-des-tages-atombusen/&quot;&gt;Günter Jauch gewesen sein, der 2006 die ZuseherInnen aufforderte&lt;/a&gt;, während einer Werbepause nach diesem Wort zu googeln. &lt;br /&gt;In den 50er und frühen 60er jedoch war der Atombusen so geläufig, dass sich auch ein damals noch nicht mal Pubertierender daran erinnern kann. Wobei die Verknüpfung des sogenannten sekundären Geschlechtsmerkmals mit der Unteilbarkeit semantisch unsinnig ist, aber gleichzeitig unmittelbar einsichtig, jedenfalls in der Nachkriegswelt, als ein Modeschöpfer seine für damalige Zeit gewagten Badeanzüge nach dem Ort der amerikanischen Kernwaffentests benannte. &lt;br /&gt;Möglicherweise wäre hier die Schnittstelle zwischen Atom und Busen zu finden, als die Atomkraft  in der Ideologieproduktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0805/feuilleton/0002/index.html&quot;&gt;als eine Art der explodierenden Weiblichkeit&lt;/a&gt;&quot; transportiert wurde.&lt;br /&gt;Als die Sowjetunion eine Serie von Atombombenversuchen in der Atmosphäre startete, geriet die Atomkraft zusehends ins Zwielicht, auch wenn anfangs noch zwischen guten und schlechten Kerntests unterschieden wurde:&lt;br /&gt;Da zu diesem Zeitpunkt die USA fast nur noch unterirdische Versuche unternahmen, argumentierten die proamerikanischen Mitschüler einer Klasse jener Schule, die ein bekannter österreichischer Literat mal als Schule des gelebten Austrofaschismus bezeichnet hatte, dass diese Form der Tests ungefährlich sei, während die Tests hoch in der Luft für Wetterkapriolen, Ausschläge, Impotenz und Fehlgeburten verantwortlich wären. Die viel differenzierter argumentierende prosowjetische Gegenseite, also ich, wiesen auf die massive Gefährlichkeit gerade der unterirdischen Riesenexplosionen hin, weil die Gefahr nicht auszuschließen sei, dass der Planet dadurch Risse bekäme und eines Tages auseinanderbreche. Explosionen in der Höhe aber verpufften mehr oder weniger und die meiste Strahlung würde sich im unendlichen Weltraum verteilen. &lt;br /&gt;Diese Diskussion blieb, wenn die geschönten Erinnerungen nicht täuschen, ebenso unentschieden wie die zwischen Urknall und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Steady-State-Theorie&quot;&gt;Steady-State-Universum&lt;/a&gt; und wurde mit dem Durchsickern der Tatsache, dass auch die sogenannte friedliche Kernkraft nicht das Gelbe vom Ei ist, mehr und mehr obsolet. Daher dürfte auch der Atombusen seine beste Zeit für immer gehabt haben.   &lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-31T12:39:00Z</dc:date>
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    <title>Revolution im Donaupark und Umgebung</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4960259/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Im &lt;a href=&quot;http://taz.de/blogs/wienblog/2008/05/26/che-guevara-vor-dem-palast-der-vereinten-nationen/&quot;&gt;Wienblog&lt;/a&gt;, in dem immer wieder sehr informative und erfreulich sarkastische  Betrachtungen über Wien zu finden sind, macht sich der taz-Korrespondenten Wolfgang Koch mit einer gewissen Berechtigung lustig über die Sammelaktion der von ihm so genannten &quot;linken Wiener Schickeria&quot; [wobei mir schleierhaft ist, was an Exinnenminister Blecha links sein soll und was an Elfriede Jelinek &quot;Schickeria&quot;] im Verein mit der &lt;a href=&quot;http://www.cuba.or.at/index.php?tdid=455&quot;&gt;Österreichisch-Kubanischen-Gesellschaft&lt;/a&gt;:  &lt;img style=&quot;max-width: 800px; width: 208px; height: 298px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;&quot; src=&quot;http://images.derstandard.at/20080521/58a.jpg&quot; /&gt;&quot;41 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod im Hochland Boliviens soll eine realistische Bronzebüste des argentinische Rebellen Ernesto »Che« GUERVARA DE LA SERNA den Wiener Donaupark verschönern. Da das Werk der Bildhauerin Gerda FASSEL satte 28.000 Euro kostet, hat Jelinek mit dem SP-Pensionspolitiker Karl BLECHA, mit dem Literaturprofessor Wendelin SCHMIDT-DENGLER, u.a. ein Personenkomitee ins Leben gerufen, das die notwendige Summe bei einem Golfturnier unter dem augenzwinkernden Titel »Che-rity« hereinbringen will.&lt;br /&gt;Golf?  Aber ja doch, denn ironisch gibt man sich in Österreichs am lieben. Ausserdem soll der Bilderbuchrevolutionär Che, dem sich im Kino demnächst ein viereinhalbstündiges Epos von Steven SONDERBERGH widmen wird, in Echt ein begeisterter Golfspieler gewesen sein.&quot; &lt;br /&gt;Weiters schreibt er vom linken Kitsch, von der &quot;verschwitzten Bubenfantasie&quot;, in diesem &quot;kommunistische(n) Reserve-Christus&quot; einen heroischen Kämpfer zu sehen, und davon, dass Guevara Massenerschießungen zu verantworten hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich denke, die &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;scharfe Kritik an Guevaras&lt;/strong&gt; Leben und Wirken ist nicht unangemessen und die angeführten Beispiele, die dazu angetan sind, ihn als revolutionäres Vorbild zu disqualifizieren, inzwischen weitgehend belegt. Wesentlich wäre aber, welche Schlüsse aus dieser Differenz von Traum und Wirklichkeit zu ziehen sind (was von einem Blogbeitrag natürlich nicht zu fordern ist).&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das mit der &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;verschwitzten Bubenfantasie&quot;&lt;/strong&gt; sehe ich etwas anders. Ernst Bloch hat irgendwo die  Karl-May-Lektüre als Hinausfantasie und damit Infragestellen des begrenzten realen Daseins verteidigt - er selber hat ja stets mit großem Vergnügen Trash aller Art gelesen -, ähnlich würde ich diese Fantasien, die sich einen imaginären Helden gegen das real existierende Böse zimmern, nicht so entschieden negativ beurteilen, sondern als eine Art Traum des richtigen Tuns im falschen Leben ansehen, mit im Einzelnen durchaus positiven Auswirkungen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Entschieden zu widersprechen ist allerdings die Bezeichnung &lt;strong&gt;Salvador Allendes&lt;/strong&gt;, der im nächsten Monat übrigens seinen Hunderter feiern würde und bereits im Donaupark als Büste aufgestellt ist, als &lt;strong style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Antisemiten&lt;/strong&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;.&lt;/span&gt; Da übernimmt der taz-Redakteur ungeprüft die längst widerlegten Verleumdungen von Victor Farias. Dabei hätte er nur im eigenen &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2005/06/01/a0154&quot;&gt;&lt;strong&gt;taz-Archiv&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; nachschauen müssen, in dem - wie auch in der &lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/2005/06/13/fe/articleCVTNH.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;NZZ&lt;/strong&gt;,&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2005/24/05240801.php&quot;&gt;&lt;strong&gt;Freitag&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; und in anderen Publikationen detailliert die Lügen von Farias enthüllt werden.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Zum &lt;strong&gt;&quot;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;linken Kitsch&quot;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;: wahrlich, da hat er recht. Wobei es wert wäre, sich mal näher mit den radikalen Träumen der österreichischen Sozialdemokratie zu befassen, die umso radikaler werden, je weiter weg sie lokalisiert sind. Betrifft nicht nur die Unterstützung von Revolutionsbewegungen ohne nähere Hinterfragung, die unreflektierte Übernahme antiisraelischer Haltungen bis knapp hin zum Antisemitismus, sondern auch die flammenden und so was von konsequenzenlosen Anträge von sozialdemokratischen Jugendorganisationen in den diversen Konferenzen gegen Faschismus, Nationalsozialismus, Rassismus und für einen aufrechten Gang oder so.  Einige Generationen von Junggewerkschaftern (ausschließlich männliche Form ist angebracht) aus der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten habe ich da schon erlebt, solche Anträge mit bebender Stimme in den Landeskonferenzen und Gewerkschaftstagen zu stellen, um jeden Halbsatz zu kämpfen - parallel dazu dienten sie sich brav in die Organisation hinauf und sind heute in höchsten Positionen genauso stur und dämlich - nur etwas zynischer noch - als jene, gegen die sie damals mit Dritte-Welt-Parolen angerannt sind.&lt;br /&gt;Auch die heimliche Liebe relativ ranghoher SPÖ-Politiker zum Anarchismus wäre des Verweilens wert :-)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Außerdem: Über die solch &quot;realistischen Betonbüsten&quot; zugrunde liegende Ästhetik ließe sich auch noch einiges diskutieren. Ein weiteres, meinem simplen ästhetischen und politischen Gefühl nach abschreckendes Beispiel ist gerade in Argentinien fertig geworden, wie ich dem &lt;a href=&quot;http://che.twoday.net/stories/4910332/&quot;&gt;Che-Blog&lt;/a&gt; entnehme:&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;max-width: 800px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;&quot; src=&quot;http://s3.directupload.net/images/080506/wljastop.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich möchte ein Denkmal für Che Guevara errichten. Ich bewundere seine Ethik und die Art Mensch, die er repräsentiert.&quot; Mit diesen Worten trat der argentinische Bildhauer Andrés Zerneri im Jahr 2005 an die Öffentlichkeit. Nun, kurz vor dem 80. Geburtstag Che Guevaras, ist es vollbracht, die Bronzestatue ist fertig. Für seine Fertigstellung bat der Künstler um Bronzespenden. Mehr als 15.000 Menschen folgten dem Aufruf und spendeten alte Schlüssel, Scharniere, Schüsseln, ...&lt;br /&gt;Am 14. Juni 2008, zum 80. Geburtstag, soll die Statue in Guevaras Geburtsstadt Rosario eingeweiht werden. Es wird das erste Denkmal für den Revolutionär in Argentinien sein.&lt;br /&gt;Zerneri zeigte sich über die rege Beteiligung der Bevölkerung äußerst zufrieden. Mehr als 3000 Kilogramm Bronze spendeten sie für das vier Meter hohe Monument.&quot;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-29T22:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4948930/">
    <title>Das Wiener Jugendamt geht auf die Straße</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4948930/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Die Bediensteten des Jugendamts meinen, dass die spektakulären und daher medial bekannt gemachten Fälle von Kindesmissbrauch nur die Spitze des Eisbergs der Notsituation von Österreichs Kindern darstellten. Statt den darauf folgenden reflexartigen Schuldzuweisungen an die Jugendwohlfahrt und den Rufen nach Ausbau von überwachungsstaatlichen Systemen und Anzeigenpflichten  sollte endlich ein &lt;strong&gt;Ausbau der Hilfesysteme&lt;/strong&gt; erfolgen!&lt;br /&gt;Die Personalvertretung des Jugendamts fordert daher seit langem eine Personalanhebung im&lt;br /&gt;Bereich der &lt;strong&gt;Sozialarbeit,&lt;/strong&gt; der &lt;strong&gt;mobilen Arbeit mit Familien&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; (MAF) und im Bereich der &lt;strong&gt;Rechtsvertretung&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt; (RV), sowie eine wissenschaftlich fundierte &lt;strong&gt;Pensumsfeststellung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(für die Personalplanung) in der Jugendwohlfahrt. &lt;br /&gt;Aber auch die Ressourcen im Bereich der &lt;strong&gt;stationären Jugendwohlfahrt&lt;/strong&gt; (Krisenzentren, Wohngemeinschaften) müssten so dimensioniert sein, dass die SozialarbeiterInnen mit in Not geratenen Kindern nicht auf Herbergssuche gehen müssten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter dem Motto&lt;blockquote&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;big style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;SOS Jugendwohlfahrt&lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;findet daher eine &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;strong style=&quot;color: rgb(0, 102, 0);&quot;&gt;öffentliche Dienststellenversammlung &lt;/strong&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;am 27. Mai 2008, ab 14 Uhr &lt;br /&gt;beim Rathaus (Friedrich-Schmidt-Platz) statt:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Diese Aktion ist als Protest gegen die Personalpolitik im Jugendamt zu verstehen. Die SPÖ-Stadtregierung wird aufgefordert, endlich mehr Personal für die Wiener Jugendwohlfahrt zur Verfügung zu stellen: für die Soziale Arbeit, für die Mobile Arbeit mit Familien sowie für die Rechtsvertretung.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wir haben diese Dienststellenversammlung bewusst in die Öffentlichkeit verlegt. Wir stehen mit unserer Arbeit ja auch immer wieder in der Kritik der Öffentlichkeit. Wir wollen eine gute und sinnvolle Arbeit leisten mit erfüllbaren Pensa und dafür die dafür unbedingt nötigen (weiteren Dienstposten) Ressourcen bekommen. Wir wollen auch nicht die Überwachung oder Kontrolle sondern die Hilfen für Kinder und deren Familien ausgebaut wissen.&quot;&lt;/blockquote&gt;In ihrem Aufruf laden die Jugendamtsbediensteten alle ein, die sich solidarisieren wollen, zu dieser Dienststellenversammlung unter freiem Himmel zu kommen.&lt;/blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);&quot;&gt;Links zum Thema: &lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kiv.at/servlet/BlobServer?blobcol=urldokument&amp;blobheadername1=content-type&amp;blobheadername2=content-disposition&amp;blobheadervalue1=application%2Fpdf&amp;blobheadervalue2=inline%3B+filename%3D%22SOS_Jugendwohlfahrt.pdf%22&amp;blobkey=id&amp;blobnocache=false&amp;blobtable=Dokument&amp;blobwhere=1209561454403&quot;&gt;SOS-Jugendwohlfahrt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kiv.at/servlet/ContentServer?pagename=KIV/Page/KIV_Index&amp;n=KIV_3.3.a.b.a&amp;cid=1209561464624&quot;&gt;Aufruf zur Dienststellenversammlung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;&quot;&gt;Solidaritätsmails an den Dienststellenausschuss: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;mailto:andreas.schadauer@wien.gv.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Andreas Schadenauer&lt;/a&gt; und &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;mailto:georg.dimitz@wien.gv.at&quot;&gt;Georg Dimitz&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/powerplay&quot;&gt;powerplay&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Ein Mörder darf weder Kardinal noch Kommissar werden!</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4947924/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Sonntagsfrühstücksmäßig schaut gerade &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Tappert&quot;&gt;Horst Tappert&lt;/a&gt; als &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/title/tt0211457/&quot;&gt;Kardinal&lt;/a&gt; an mir vorbei. Jäh schießt es mir durch den Kopf: darf der denn das, einen Kardinal spielen? Dieser blöde Gedanke kam mir irgendwie bekannt vor. Ahja, den hatte ich bereits mal, nachdem Tappert in einem Durbridgekrimi, im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Halstuch&quot;&gt;&quot;Halstuch&quot;,&lt;/a&gt; der Mörder gewesen war und zuvor oder danach im &quot;Gentleman bitten zur Kasse&quot; einen der Posträuber gemimt hatte, fand ich es ungehörig, dass er einige Zeit danach einen Kriminalkommissar darstellen durfte. Aber damals war ich jung, aber heute? Und außerdem war unser Horst kein Mörder im &quot;Halstuch&quot;, sondern ein Vikar, also auch nur pfäffisch unterwegs. Den echten Mörder hat damals übrigens der große &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Neuss&quot;&gt;Wolfgang Neuss &lt;/a&gt;in einer Zeitungsannonce verraten, damit mehr Leute in seinen Film &quot;Genosse Münchhausen&quot; gehen. Worauf er naturgemäß mit Morddrohungen bedacht wurde und die Bildzeitung ihn als &quot;Vaterlandsverräter&quot; bezeichnete. Auch beim Tim Frazer war Tappert kein Mörder gewesen. Aber ich kann mich doch erinnern, wie er in einer letzten Folge eine Pistole gezückt hatte! Und ich glaube immer noch, dass ihm damals Wilhelm Tell gegenüber gestanden war. Wilhelm Tell wurde nämlich von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Frazer&quot;&gt;Tim Frazer&lt;/a&gt; gespielt, der kurze Zeit später im ausverkauften Wiener Burgtheater den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Eckard&quot;&gt;Max Eckard&lt;/a&gt; darstellte. Ich vermute, das war meine erste Burgtheateraufführung, damit dürfte ich in dieser Vorstellung in massenhafter Gesellschaft gewesen sein. Aber wo Tappert der Mörder gewesen ist, weiß ich immer noch nicht. Ich tapper sozusagen weiter im Dunkeln.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T11:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4905593/#4945835">
    <title>Du. ... mal abseits von ... magst Du mir mal ein mail schicken?&lt;br /&gt;
würd...</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4905593/#4945835</link>
    <description>Du. ... mal abseits von ... magst Du mir mal ein mail schicken?&lt;br /&gt;
würd gerne kontakt aufnehmen, um etwas zu fragen, zu zeigen, zu bitten.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 watch the word</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-24T07:34:30Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4939628/">
    <title>Schreckliche Bürger in schrecklichen Burgen</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4939628/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Irgendwie ist mir der Titel &lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/stories/4937330/&quot;&gt;&quot;Schrecklicher Polizist in einem schrecklichen Fall&quot;&lt;/a&gt; bekannt vorgekommen. Ist es auch: das zugrundeliegende und zum Beitrag passende Motiv stammt aus einem wunderbaren Gedicht von &lt;a href=&quot;http://www.deutsche-und-polen.de/_/personen/person_jsp/key=julian_tuwim.html&quot;&gt;Julian Tuwim&lt;/a&gt;, welches in einem der wichtigsten Bücher des vorigen Jahrhunderts abgedruckt ist, im &quot;&lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/12900.html&quot;&gt;Museum der Modernen Poesie&lt;/a&gt;&quot; (eingerichtet v. H.M. Enzensberger), und mich viele Jahren begleitet hat: &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Bürger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schreckliche Burgen, Burgen auf Bergen&lt;br /&gt;beherbergen schrecklich schreckliche Bürger.&lt;br /&gt;An Wänden wächst der Pilz wie an Särgen.&lt;br /&gt;Finsterer Winter, frostiger Würger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit frühem Morgen schelten sie, schnaufen,&lt;br /&gt;weil Schnee, weil teuer, weil dies, weil das da.&lt;br /&gt;Ein bißchen sitzen, ein bißchen laufen,&lt;br /&gt;und alles Wahnsinn. Phantome. Basta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prüfen die Uhren, prüfen die Taschen,&lt;br /&gt;zupfen an Schlipsen, glätten die Bärte.&lt;br /&gt;Gehen herab in stolzen Gamaschen&lt;br /&gt;von ihren Burgen - auf unsere Erde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend sinken die übertrieben&lt;br /&gt;geschwellten, immer schwereren Birnen.&lt;br /&gt;Spähn unter Betten, suchen nach Dieben,&lt;br /&gt;stoßen ans Nachtgeschirr mit den Stirnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wieder prüfen sie Taschen, Zettel,&lt;br /&gt;geflickte Hinterteile, Geschwüre,&lt;br /&gt;heilige Habe, den Bürgerbettel,&lt;br /&gt;das eigentümlich, ausschließlich Ihre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann beten sie noch: &quot;Laß Gnade walten ...&lt;br /&gt;schütz uns vor Hunger ... vor Krieg ... vor Schurken&quot;&lt;br /&gt;und schlafen ein, die Fressen in Falten,&lt;br /&gt;schreckliche Bürger in schrecklichen Burgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lesen&quot;&gt;lesen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-20T23:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4937330/">
    <title>Schrecklicher Polizist in einem schrecklichen Fall</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4937330/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Als Reaktion auf die seltsamen Aussagen des Oberst Polzer im Vergewaltigungs- und Missbrauchsfall von Amstetten (Niederösterreich) hat Martin Amanshauser unter dem Titel &quot;&lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/382263/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Typus Polzer. Wortspenden des Amstetten-Ermittlers entblößen eine dubiose Denkungsart&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&quot; unlängst in der Presse einige dieser Äußerungen, die zwischen Vertrottelheit und Opferverhöhnung pendeln, einer kritischen Betrachtung unterzogen.&lt;br /&gt;Die &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gespraechsstoff/384343/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;&lt;strong&gt;Antwort des Obersten&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; in einem Leserbrief diese Woche bestätigt nur, dass hier jemand eine Funktion hat, die er von rechts wegen nicht haben dürfte:&lt;blockquote&gt;&quot;Bei jedem Ermittlungsschritt und mitfühlenden Gedanken über die Verbrechensopfer von Amstetten wird mir regelrecht schlecht; ebenso bei Ihrem anmaßenden Kommentar über meine &apos;dubiose Denkungsart&apos; ... &quot;&lt;/blockquote&gt;Der Mann dürfte generell einen schlechten Magen haben: es wird ihm sowohl in der Ausübung seines Jobs schlecht (&quot;bei &lt;strong&gt;jedem &lt;/strong&gt;Ermittlungsschritt&quot;), bei menschlichen Regungen gegenüber den Opfern und ebenso, wenn es jemand wagt, an ihm Kritik zu üben. Alles eins.&lt;blockquote&gt;&quot;Ich werde mich beim nächsten Kriminalfall wieder bemühen, die &lt;strong&gt;Rechte von Verbrechern&lt;/strong&gt;, die&lt;strong&gt; Bedürfnisse von Opfern&lt;/strong&gt; sowie die Gesetze und Vorschriften meines Dienstes sachlich zu wahren.&quot; &lt;/blockquote&gt;Zum einen hat er als Polizist es mit &lt;strong&gt;Verdächtigen &lt;/strong&gt;zu tun, ob diese Verbrecher sind, haben die Gerichte zu entscheiden. Da scheint es mit der sachlichen Wahrung der Gesetze seines Dienstes sehr zu happern! Und was ist mit den &lt;strong&gt;Opferrechten&lt;/strong&gt;? Die sind bekanntlich im Amstettner Fall mehrfach verletzt worden. Und was die Bedürfnisse der Opfer sind, bestimmt wohl dieser Polizist, der sich nicht entblödet, auch in seinem Leserbrief den Familiennamen der Opfer voll auszuschreiben. &lt;br /&gt;
Für den Oberst Polzer haben, wie erinnerlich, auch jene Polizisten, die unlängst einen unbewaffneten Rumänen erschossen, vor jeder Untersuchung&lt;blockquote&gt;&quot;klar nach Vorschrift gehandelt und auch der Waffengebrauch sei gerechtfertigt gewesen&quot; (&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3313772%26sap=2%26_pid=9327319&quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Gelegentlich, wenn ich beim &lt;a href=&quot;http://www.friedhof-der-namenlosen.at/&quot;&gt;Friedhof &lt;/a&gt;der Namenlosen &lt;a href=&quot;http://www.blogrocker.com/blog/uploads/bilder/Wien_friedhof_namenlosen.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;vorbei &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;gehe und es ist Nebel, habe ich das Gefühl, ich wohne zu nahe bei Niederösterreich.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/fouc+the+govern&quot;&gt;fouc the govern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-20T00:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4936819/">
    <title>Bildungsreform als Herrschaftsinstrument</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4936819/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Auf den verdienstvollen &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nachdenkseiten&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; analysiert &lt;a href=&quot;http://www.studis-online.de/Interna/autoreninfo-jens_wernicke.php&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jens Wernicke&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; unter obigem Titel den in und mittels der Bildungsreform geführten &lt;strong&gt;&quot;stillen Klassenkampf von oben&quot;:&lt;/strong&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&quot;Kaum irgendwo wird derzeit soviel Reform-Kraft entfaltet wie im deutschen Bildungssystem. An vielen Stellen wird reformiert, um- und neugestaltet. Die in großen Teilen hiergegen kontext-argumentativ wehrlose Linke sieht sich mit scheinbar zusammenhanglosen Versatzstücken technokratischer Modernisierung konfrontiert, die sie mit dem Ruf Bildung ist keine Ware! oder mit der Forderung, mehr Arbeiterkinder sollten an die Hochschulen gelangen können, zu parieren versucht. Dabei bilden diese Reformen sehr wohl ein einheitliches Bild, wenn man sie aus materialistischer Perspektive betrachtet. Die linke Kritik verharrt überall dort, wo sie diese Perspektive negiert, gar zu oft in einer affirmativen Position, die nur das Bestehende verteidigt oder schützt.&quot;&lt;hr /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=3230&quot;&gt;&lt;strong&gt;mehr&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;Der umfangreiche Artikel basiert auf der Diplomarbeit &lt;em&gt;&quot;Hochschule im historischen Prozess. Zum Verhältnis von Universitätsentwicklung und Klassenmacht, Diplomarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar, 2008&quot;&lt;/em&gt;, die hoffentlich bald online zu lesen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser vom Autor angesprochenen Situation &lt;em&gt;kontext-argumentativ wehrloser Linker&lt;/em&gt;, die den &lt;em&gt;scheinbar zusammenhanglosen Versatzstücken technokratischer Modernisierung&lt;/em&gt; nicht wirklich was entgegenzusetzen haben, scheint mir auch das Problem einer wie auch immer sich definierenden &quot;Bibliotheken-Linken&quot; gut charakterisiert zu sein.&lt;br /&gt;
In diesem Wust an Initiativen, Neuerungen, administrativen Anpassungen, budgetären Restriktionen, Schließungen, de-facto-Privatisierungen ... ist es oft schwer zu erkennen, wo es lang geht, ob es in Richtung partnerschaftlicher BenutzerInnenorientierung geht oder ob vielmehr in der &quot;Konzernfiliale Büchereien&quot;, wie die Wr. Büchereien von oben angesehen werden, die bibliothekarischen Tätigkeiten auf Geschäftsbeziehungen zwischen &quot;Verkäufer&quot; und &quot;Kunden&quot; hinunterquantifiziert werden.&lt;br /&gt;
Schier alle Maßnahmen haben einen zwieschlächtigen Charakter, gegeben bereits durch die jeweiligen Beipackzettel voller Bullshit als ideologischer Begleitmusik. Manches beinhaltet aber auch emanzipatorische Elemente, die es wert sind, entwickelt zu werden.&lt;br /&gt;
Bei Unterstützung von Initiativen, die sich hernach als dem Beipackzettel entsprechend erweisen, läuft linker Mensch Gefahr, sich vor etwas spannen gelassen zu haben, das eher diesen stillen Klassenkampf von oben befördert.&lt;br /&gt;
Bei weitsichtiger Abwägung, dass bestimmte Sachen nur in die neoliberale Sackgasse führen, steht er, besonders dann, wenns im Rahmen gewerkschaftlicher Aktivität geschieht, als Blockierer und Möchtegernverhinderer dar.&lt;br /&gt;
Alles irgendwie ungut kompliziert.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/bi-ba-buechereien&quot;&gt;bi-ba-buechereien&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T17:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4936723/">
    <title>Ausländer-raus-Matzka reitet wieder</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4936723/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Die &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/384588/index.do&quot;&gt;Presse&lt;/a&gt; berichtet:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&quot;Die Karriere des &lt;strong&gt;Asylrechts-Juristen &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.asylum-online.at/&quot;&gt;Josef Rohrböck&lt;/a&gt; könnte vor ihrem jähen Ende stehen.&lt;br /&gt;Der 50-Jährige ist eines von 51 Mitgliedern im Unabhängigen Bundesasylsenat (Ubas), in der Berufungsinstanz für Asylverfahren. Er behandelt Asylfälle seit 1987  aber möglicherweise nicht mehr lange: Denn in einem vier Seiten langen Brief wird ihm mitgeteilt, dass im Bundeskanzleramt ein Verfahren eingeleitet worden sei, &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;ihn nicht in den Asylgerichtshof zu übernehmen&lt;/span&gt;. Die persönliche und fachliche Eignung, heißt es, sei nicht gegeben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Rohrböck&lt;/strong&gt; &quot;war der erste Jurist, der in Berufungsverhandlungen auch Anhörungen durchführte  19 Jahre nachdem das erste Asylgesetz Österreichs in Kraft getreten ist. &lt;br /&gt;Und in den 1990er Jahren hob er im Berufungsverfahren, das damals noch im Innenministerium abgewickelt wurde, Entscheidungen der ersten Instanz (ebenfalls im Innenministerium) auf. &lt;br /&gt;Sehr oft war Auslöser für diese Aufhebungen, dass die Freiheit unbescholtener Asylwerber eingeschränkt wurde  aufgrund einer entsprechenden Weisung des Innenministeriums. &lt;br /&gt;Chef der zuständigen Sektion im Innenressort war damals &lt;a href=&quot;http://www.palaisepstein.at/WW/DE/PAD_17151/pad_17151.shtml&quot;&gt;&lt;strong&gt;Manfred Matzka&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Rohrböck wurde in den 90er-Jahren im Ministerium zu einer anderen Verwendung versetzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile ist &lt;strong&gt;Manfred Matzka&lt;/strong&gt; Sektionschef im Bundeskanzleramt. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Und bei ihm laufen die Fäden zur Übernahme der Ubas-Senatsmitglieder in den Asylgerichtshof zusammen&lt;/span&gt;.&quot;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;Manfred Matzka war in jungen Jahren Mitarbeiter der Linksblinkerpostille &quot;Tribüne&quot;, die eine Zeit lang innerhalb der SPÖ als Diskussionsorgan für gutes linkes Gewissen fungierte, in den 90ern Sektionschef für Migrations- und internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Inneres, und dort die rechte Hand des zurecht von der FPÖ &quot;als besten Mann Haiders&quot; bezeichneten SPÖ-Innenministers Franz Löschnak:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Die Neunziger waren die Zeit, als der berüchtigte Sektionschef Manfred Matzka Berufungsfristen auf zwei Tage verkürzen wollte. Von einem Tag auf den anderen verloren Gastarbeiter ihre Existenz. Menschen wurden in den Krieg zurückgeschickt.&quot; &lt;a href=&quot;http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=566&quot;&gt;(Falter)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&quot;Unter Federführung des Sektionschefs Manfred Matzka beschließt die SPÖ/ÖVP Koalition ein neues Asylgesetz - es sollte auf Jahre das restriktivste in ganz Europa bleiben.&quot;(&lt;a href=&quot;http://www.asyl.at/about/hist_91.htm&quot;&gt;Asylkoordination&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Als Manfred Matzka vom Innenministerium mehr oder weniger sanft ins Bundeskanzleramt abgeschoben worden ist, hat es damals eine große Erleichterung bei den Flüchtlingsorganisationen gegeben.&lt;br /&gt;Nun stellt dieser furchtbare Jurist kraft seiner jetzigen Stellung sicher, dass Menschen, die diesem menschenfeindlichen Asylgesetz kritisch gegenüberstehen, von Positionen im Asylgerichtshof ferngehalten werden.&lt;br /&gt;Unmenschlichkeit auf administrativem Wege - auf höherer Stufenleiter, mit Multiplikationseffekt.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/fouc+the+govern&quot;&gt;fouc the govern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T16:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4935888/">
    <title>Alles was Flossen hat, fliegt</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4935888/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3342166&quot;&gt;&quot;Gusenbauer beharrt auf rot-weiß-roter &lt;strong&gt;Flosse&lt;/strong&gt;&quot; &lt;/a&gt;und wendet sich dagegen, dass &quot;in der Öffentlichkeit mit &lt;strong&gt;ungelegten Eiern agiert&lt;/strong&gt;&quot; werde. Vielmehr sei es wichtig, &quot;wieder &lt;strong&gt;Luft unter die Flügel &lt;/strong&gt;zu bekommen&quot;, wie Staatssekretär Matzenetter assistierte. Aua.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-19T11:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4934723/">
    <title>Manche Wörter haben lange Beine</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4934723/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Als mit dem Vorwurf der Fremdwörterverwendungsmanie für den Eintrag &quot;premature antifascist&quot; das Bekenntnis inklusive folgendem Link kam:&lt;blockquote&gt; &quot;Arachnophobia ... eins der wenigen griechischen Worte, die ich kenne und verstehe :-)&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MzE1MzgmbnI9Ng_3_3,00.html&quot;&gt;Weberknechte: Hunderte Spinnen an der Hauswand - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style=&quot;max-width: 800px;&quot; src=&quot;http://www.spiegel.de/img/0,1020,1181525,00.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; wollte ich noch anmerken, dass Weberknechte keine Spinnen sind. Und die Vermutung ausstoßen, dass Xenoglosso- oder &lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/stories/985695/&quot;&gt;Hippopotomonstrosesquippedaliophobie &lt;/a&gt;wohl fast so schlimm wie Logo- oder gar Gnosiophobie seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe mich aber dann eines Besseren besonnen und mich zerknirscht an die &quot;Entfremdung&quot; von &lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/stories/4933221/&quot;&gt;&quot;p.a.&quot;&lt;/a&gt; gemacht ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Bild hier alle Grenzen sprengt - nun, macht es nur anschaulicher. Und die Story insgesamt ist guter alter Trash.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-18T18:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4933221/">
    <title>&quot;premature antifascist&quot;</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4933221/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Wie bereits &lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/stories/4404867/&quot;&gt;erwähnt,&lt;/a&gt; wurden in den USA mit Beginn des Kalten Krieges sowohl antifaschistische ImmigrantInnen wie &lt;a href=&quot;http://www.ernst-bloch.net/&quot;&gt;Ernst Bloch&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.alfred-kantorowicz.de/&quot;&gt;Alfred Kantorowicz&lt;/a&gt;, als auch amerikanische BürgerInnen, die bereits vor dem Kriegseintritt der USA gegen den Faschismus und gegen Nazideutschland kämpften, als &quot;premature antifascist&quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Anfang dieses Jahres &lt;a href=&quot;http://entdinglichung.wordpress.com/2008/02/05/milton-wolff-1915-2008/&quot;&gt;verstorbene&lt;/a&gt; Kämpfer und letzte Kommandant der &lt;a href=&quot;http://www.alba-valb.org/&quot;&gt;Abram-Lincoln-Brigade&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://ourworld.compuserve.com/homepages/karlahuebner/milt/milt.htm&quot;&gt;Milton Wolff&lt;/a&gt;, nennt eine seiner autobiographischen Schriften &lt;a href=&quot;http://ourworld.compuserve.com/homepages/karlahuebner/milt/paf.htm&quot;&gt;&quot;The Premature Antifascist&quot;&lt;/a&gt;. Dieser Begriff war aus Sicht der US-Behörden kein Ehrentitel, sondern Anlass zu Schikane und Überwachung.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Ungefähr übersetzt mit &quot;übereilter&quot; oder &quot;frühzeitiger&quot; und etwas neutraler mit &quot;früher Antifaschist&quot; , ist dieser Begriff durch das Groteske seiner Wirkungsgeschichte vielleicht geeignet, als  Emblem für die Rolle von Menschen zu dienen, die in irgendeiner Beziehung dem gesellschaftlichen Mainstream voraus sind. Sowas wie antizipatorisches Bewusstsein haben. Also die Übertreiber, die Wirrköpfe und die Un-Vernünftigen. Also, sagen wir wie es ist, die geistige, politische und vielleicht auch moralische Avantgarde, ob Arbeiterbewegung, Frauenbewegung, Umweltschutzbewegung, Friedensbewegung, die heutige (Anti)-Globalisierungsbewegung ...&lt;blockquote&gt;Anfangs werden die Ideen durch die vereinte Öffentliche Meinung niedergemacht und ihre ProtagonistInnen gesellschaftlich isoliert, im beruflichen und privaten Leben beeinträchtigt und gegebenenfalls verfolgt. Auch wenn dann die Ideen mehr und mehr in vorwiegend verwässerter Form übernommen und hegemonial werden sollten, bleibt den &quot;Frühzeitigen&quot; zumeist wenig Dank. Sie waren eben zu früh dran. Auf ihre Weise ver-rückt. &lt;em&gt;Hätten durch ihre unvernünftigen Aktionen ihrem teilweise vernünftigen Anliegen einen schlechten Dienst erwiesen. Ohne sie wäre die gesellschaftliche Entwicklung wohl rascher vorwärts gekommen. Im Grunde hätten sie diese ja eigentlich sogar behindert&lt;/em&gt;...&lt;/blockquote&gt;Womit wir beim unsäglichen &lt;a href=&quot;http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&amp;Param_Kat=3&amp;Param_RB=4&amp;Param_Red=9315&quot;&gt;Götz Aly&lt;/a&gt; sind&lt;strike&gt;, dem mit dem zu Archivstaub zerfallenen Herzen&lt;/strike&gt;: für diesen zu spät Gekommenen sind die früh Wachen keine Avantgarde, sondern eher ein Störfaktor für den gegebenen gesellschaftlichen Mainstream.&lt;strike&gt;, dem ein autopoieitisches Emanzipationsstreben als teleonomische Konstante zugesprochen wird.&lt;/strike&gt;Dieser scheint nach Aly interventionslos, quasi von selber, sich Schritt für Schritt sowieso die schönste aller Welten zu basteln zu vermögen. Was ja durch Faschismus und Nationalsozialismus aufs Augenscheinlichste bewiesen wurde, könnte man leicht sarkastisch hinzufügen.&lt;br /&gt; &lt;strike&gt;Wobei Autopoiesis wohl viel eher für die gesellschaftliche Frühzeitigkeit zutrifft. &lt;/strike&gt;Der Begriff, besser die Existenz der &quot;Frühzeitigkeit&quot; hat dagegen was Autopoietisches an sich: Denn diese wird ja erst dazu, wenn durch das Wirken der Frühen die Botschaft in ihren Grundzügen umgesetzt werden kann, also, um es ein wenig pampig zu sagen, in die Zeitlichkeit getreten ist. Das heißt, die Frühzeitigen sind in ihrer gesellschaftlichen Praxis die Bedingung der Möglichkeit zur Konstituierung ihrer eigenen Frühzeitigkeit.&lt;br /&gt;Was irgendwie blöd ist. Denn wenn sie nicht machen, was sie tun - Weltrevolution etwa - dann geschieht es nicht, und sie sind nicht nur nicht Frühzeitige, sondern nichts von gar nichts, weil ja das nicht geworden ist, von wo aus sie als &quot;Prematurierer&quot; gescholten hätten werden können.&lt;br /&gt;Was noch viel blöder ist, wie wir anhand der nicht eingetretenen Weltrevolution leicht überprüfen können.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/fouc+the+govern&quot;&gt;fouc the govern&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T22:43:00Z</dc:date>
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    <description>Fast möchte ich meinen, hier ist die Stimme der Pfarrersköchin zu vernehmen, die leicht verbittert feststellen muss, dass selbst in ihrem geistig beseelten Haushalt sowohl Hochwürden als auch die ca. aus dem Himmel gekommenen Pfarrhauskinder in ihrem irdenen Dasein durchaus mainstreamkompatibel sind, was den tief verwurzelten Glauben anbelangt, dass Veränderungen der Materie als ursachenloses Wunder in Permanenz anzusehen seien &amp; in Ewigkeit Amen. :-)</description>
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    <description>Man - ach was, sagen wirs, wie&apos;s ist: frau - muss kein Geist sein, nicht mal unbedingt viel davon haben, um sich tagein, tagaus zu wünschen, die (insbesondere, aber nicht ausschließlich minderjährigen) MitbewohnerInnen möchten wach werden und bleiben für die Spuren ihres Wirkens. Bzw sie möchten das Wirken mit seiner Urheberin verbinden, statt es irgendwie für naturgegeben zu halten. Ganz besonders wünscht frau sich das an einem Tag wie heute, an dem minderjährige MitbewohnerInnen deutlich zu machen pflegen, dass ihnen nicht wirklich klar ist, wofür sie eigentlich dankbar sein sollen. :-)</description>
    <dc:creator>Hedonistin</dc:creator>
    
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    <title>Hinuntergekommener Geist im First Life</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Zeitgerecht zum Muttertag wird der oberste Kuttenträger  Österreichs &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/panorama/welt/religion/382867/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;in der Presse &lt;/a&gt; danach befragt, was Geist sei&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wovon spricht ein intellektueller Priester heute, wenn er vom Geist spricht?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Er spricht von dem, was grundsätzlich immer Priorität hat&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Das ist in Ihrer Sprechweise der Geist Gottes&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wir haben natürlich keine direkte Vorstellung vom Geist Gottes&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wo wünschen Sie sich die Unterstützung des Geistes am stärksten?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Erstens in einem stärkeren Wahrnehmen des Wirkens des Geistes&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Der Geist, der ohnehin da ist, möge bewirken, dass er bemerkt wird?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Das ist eine ausdrückliche Bitte an den Heiligen Geist, uns wach zu machen für die Spuren seines Wirkens.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/kreuzweise&quot;&gt;kreuzweise&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Das wahre Gesicht des Ungustls</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Manche Werbung ärgert einen mehr als eine andere. Manche Werbeeinschaltungen dagegen sind genial aber selten. &lt;br /&gt;
Schlimm jedenfalls ist dieser Mann, der dauernd dabei ist und und so dämlich lächelt. &quot;A Watschngsicht&quot; pflegte meine Mutter in einem solchen Fall zu sagen. &lt;br /&gt;Dank der Kunst eines Plakatierers wurde dieses Gesicht nun so dargestellt, wie es wirklich ist. Quasi der Ausdruck der merkantilen Seele.&lt;blockquote&gt;&lt;img style=&quot;height: 240px; float: none;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/dsc00613.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Naja, nicht sonderlich witzig, aber man gönnt sich ja sonst nichts.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/topics/lurch&quot;&gt;lurch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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