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Magistratischer Thementopf mit Klick

Im Intranet der Gemeinde Wien ist seit heute eine selten dämliche erfrischend lockere Ankündigung eines neuen Services für Magistratsbedienstete zu lesen:
"Online-Pressespiegel jetzt mit Euro-Suche.

Der APA Online- Pressespiegel für Wien.at Intern verfügt ab sofort über einen eigenen Euro-Button (links oben). Damit wird per Mausklick eine Suche nach Artikel im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008™ durchgeführt
...
Berichte zur EURO 2008 mit einem "Klick"
Zusätzlich zu den bisherigen Themenbereichen bietet der Online-Pressespiegel seit 27. Februar einen "UEFA EURO 2008TM"-"Thementopf an.

Die Fußball-Europameisterschaft rückt näher und die Berichterstattung in den Medien wird immer umfangreicher.

Um unseren UserInnen einen schnellen Überblick über dieses für die Stadt Wien einmalige Großereignis zu ermöglichen, werden seit 27. Februar Meldungen, die dieses Thema berühren, im Online-Pressespiegel in einem zusätzlichen "UEFA EURO 2008TM"-Themenbereich angeboten.
Die Funktion "Suche & Archiv" ist ab 27. 2. möglich.
Es werden so wie bisher Printmedien-Berichte aus den lokalen, kommunalpolitischen und politischen Bereichen erfasst, nicht aber die Berichterstattung über die Spiele der Fußball-Europameisterschaft. "

Und was wird die Gemeindebediensteten im Thementopf erwarten?
Immer wieder, immer wieder, "Österreich":
euro-pressespiegel


Angeblich soll ab sofort zwischen 11 und 15 Uhr der Gruß zwischen Magistratsbediensteten nicht mehr "Mahlzeit" sein dürfen, sondern muss "I wer narrisch!" lauten.

Nach dem letzten Schuss dieses sehnlichst vorbeigesehnten Events wird es für die diese Bediensteten wohl nicht mehr so ohne weiteres möglich sein, zum alten Gruß zurückzukehren.


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Neugierige Abteilungsleiter?


Unlängst in der Newcomer-Schulung des Magistrats Wien erfuhren die TeilnehmerInnen Erstaunliches. Erstens, dass es eine dreißigminütige Mittagspause gebe (wahr ist dagegen, dass zur Einnahme des Essens die dafür notwendige Zeit gewährt werden muss) und zum Anderen, dass die Mailkonten der Bediensteten vom Dienstgeber nur bei Verdacht von Missbrauch eingesehen werden dürften, und dies auch nur im Rahmen einer festgelegten Prozedur, in welcher auch die Personalvertretung einbezogen sei, tatsächlich aber jeder Abteilungsleiter die Möglichkeit habe, in die Mailkonten seiner Untergebenen Einschau zu nehmen und diese Möglichkeit auch genutzt werde. Wenn damit Missbräuchliches entdeckt werde - (Verspottungen des Abteilungsleiters z.B.?) - erfolge dann die legale Prozedur der Überwachung und dementsprechend werde auch was gefunden, was für ein Diszi gegen den Mailkontenbesitzer reiche.
Irgendwie glaube ich das aber nicht. Weil das wäre ja ungesetzlich. Und das Misstrauen gegen den Dienstgeber sollte uns noch nicht so sehr zerfressen haben, dass wir jeden Blödsinn glauben, der in der Newcomer-Schulung erzählt wird.
Andererseits glaube ich seit meinem 5. Lebensjahr auch nicht mehr an das Christkind.






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"Die Angelegenheiten des Dienstleistungskonzerns „Magistrat der Stadt Wien" betreffen unzählige Bereiche. Informationen dazu, einen Überblick über Rechte und Pflichten sowie Interessantes zu den Aufgaben und Zielen einer modernen Dienstleisterin vermittelt die Newcomerschulung in 11 Modulen.
Ziel: Die Teilnehmer/innen erfahren die relevanten Themen zur neuen Arbeitgeberin „Dienstleistungskonzern Wiener Magistrat".


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Es hagelt Interne Kommunikation

Nach einer Studie der ikp - Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit GmbH hat wurde die Interne Kommunikationen in den Betrieben im Vergleich zur letzten Erhebung
  • finanziell besser ausgestattet
  • hat mehr materielle Ressourcen bekommen (Intranet...)
  • für 80% der Führungskräfte hat der Stellenwert der Internen Kommunikation zugenommen
  • Mehr als drei Viertel der Befragten geben an, dass die Interne Kommunikation in ihrem Unternehmen „eher gut bzw. sehr gut, offen und ohne Hierarchien“ funktioniert aber:
  • In mehr als drei Viertel der Unternehmen funktioniert die "Interne Kommunikation" nur von oben nach unten.
Zu vermuten ist, dass sich die interne Kommunikation der Führungskräfte mit ihren Untergebenen entweder in Anweisungen erschöpft oder die Untergebenen verweigern zunehmend den Dialog. Oder beides.

Trifft sich mit meinen Beobachtungen an meiner Arbeitsstelle: Leitung monologisiert mit der Geste des Dialogs vor sich hin und wehrt Einwände ab. Die Untergebenen sind es inzwischen müde geworden, gegen die fixen Ideen, die sich quartalsmäßig ändern, ihre guten Argumente zu verbrauchen und versehen zusehends Dienst nach Vorschrift oder Dienst neben den Vorschriften. In den Workshops wird geschwiegen. Gelegentlich gibt es Wutausbrüche und zornige Mails an alle. Das wars auch schon.


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Magistratisches Qualitätsmanagement

Von 100 Standorten nehme man die 50 Besten, ermittle den Median dieser 50, rechne diesen hoch auf alle Standorte und erhält dadurch ein Personalersparnispotential von 13%. Damit hat die Innenkontrolle ihre Aufgabe erfüllt. Nun ist der Controller der Abteilung am Zug. Er macht die sogenannte qualitative Analyse und rechnet anhand von Durchschnittswerten den Personalbedarf aus. Dieser ist höher als der von der Innenkontrolle ermittelte aber weniger als der aktuelle Personalstand. Dann wird zwischen Dienststelle und Personalaufsicht verhandelt und es gibt eine Einigung auf einen Personalreduktionswert, welcher in etwa in der Mitte zwischen dem von der Innenkontrolle und dem des Controllers liegt. Also 7 % Personalreduktion und alle freuen sich: Die Innenkontrolle, weil sie es geschafft hat, durch eine einfache und beliebige Rechnung das Budget zu entlasten. Der Controller, der den untersuchten Betrieb jetzt genau kennt und von allen geliebt wird. Von der Innenkontrolle, weil er sie ernst genommen hat und vom Chef der Abteilung, weil er wenigstens einige Posten gerettet hat. Und der Chef der Abteilung freut sich eben wegen dieser Posten, die im Nachhinein wie ein Postenzuwachs aussehen.
Qualitätsmäßig.


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Hot-Spots

  • Während die MitarbeiterInnen der Bücherei Philadelphiabrücke bei 34°, riesigen aufgeheizten Glaswänden, stehender Luft, täglich fast am Kollabieren sind, wird der Veranstaltungssaal, obwohl in den Sommermonaten unbenutzt, ohne Fenster oder sonstiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt, Tag und Nacht auf herrliche 20° Grad klimatisiert.
  • Klimatisiert wird auch der Serverraum der Wiener Büchereien. Dort ist heute aber leider die Klimaanlage ausgefallen. Daher kriegen die Server hitzefrei.
  • In den Zweigstellen der Büchereien können zum Glück keine Klimaanlagen ausfallen. Daher müssen die MitarbeiterInnen auch nicht heruntergefahren und erst wenn die Anlage funktioniert, wieder in Betrieb genommen werden


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Leidbild? Mit Übermalungsevent

Den MitarbeiterInnen der Friedhöfe scheint nichts erspart zu bleiben. Aus der Mitarbeiterzeitung "Wien aktuell" (gekürzt):
    Unsere Friedhöfe – mehr als nur Begräbnisstätte: Unter diesem Motto steht das neue Leitbild, das von der Dienststelle gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der MA 43 erarbeitet worden ist.
    Bis zu 600 MitarbeiterInnen sind im Einsatz, um Gräber zu vergeben, Beerdigungen durchzuführen und Wege, Alleen und Grünanlagen sowie Aufbahrungshallen und Kirchen, Friedhofskreuze, historische Gebäude und Kulturdenkmäler zu erhalten.
    Leitbild als interne Orientierung
    Diese vielfältigen Aufgaben auf den Friedhöfen und in den eigenen Betrieben galt es im Juni 2005 von der MA 43 zu beschreiben. Innerhalb nur eines Monats wurde ein neues, modernes Leitbild formuliert. „Dieser Leitbildprozess war durch sehr intensive Arbeitssitzungen geprägt“. In einem Workshop mit 36 MitarbeiterInnen wurden fünf Themenbereiche erarbeitet. Das Leitbild umfasst die Schwerpunkte „Aufgaben“, „Verantwortung“, „Betriebe“, „KundInnen und PartnerInnen“ und „Unternehmenskultur“. „Auf Basis des Workshops und durch weitere Anregungen, die per E-Mail und Post bei der Dienststelle eingelangt sind, wurde das Leitbild von einem 14-köpfigen Kernteam formuliert“Das Ergebnis soll sowohl Orientierung für die Dienststelle intern als auch für die Öffentlichkeit bieten“, erzählt G.H, die als Moderatorin dieses Prozesses die MA 43 bei ihrem Vorhaben begleitete.

    Zu jedem Themenbereich wurden Leitsätze formuliert, die täglich umgesetzt werden sollen. "Regelmäßig werden Infotage auf den Friedhöfen veranstaltet, an denen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im persönlichen Gespräch direkt vor Ort auf die Fragen unserer Kundinnen und Kunden eingehen“„Neben den klaren Vorgaben seitens des Dienststellenleiters war der Einsatz seitens der MitarbeiterInnen ausschlaggebend für das Gelingen dieses Projektes“, freut sich G.H von der MDO-Konzerncontrolling.
    Passend zum Motto „… mehr als nur Begräbnisstätte“ ist für die MitarbeiterInnen der MA 43 im Rahmen der Ausstellung der Künstlerin Yoly Maurer ein Übermalungsevent geplant.
      Die MitarbeiterInnen haben die Möglichkeit, ein Bild der Künstlerin zu übermalen und somit künstlerisch zu verändern. Dieses „neue“ Bild wird dann in den Verwaltungsräumlichkeiten des Zentralfriedhofes zu sehen sein.
    „ Es freut mich ganz besonders, dass die Kolleginnen und Kollegen so engagiert an der Erstellung unseres Leitbildes mitgearbeitet haben. Durch diese interne Diskussion konnte ein neues Verständnis für unsere Zielerreichung entstehen."
    Info: Übermalungsevent, 3. November, 17 Uhr, Tor 2, Halle 2, Zentralfriedhof
"Es lebe der Zentralfriedhof" (Ambros)


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Horror

    "Nachdem mir heute schon ein sichtlich gealteter Hermann Klein in Begleitung seines Altenbetreuers Günter entgegengewankt ist, ein mürrischer Direktor an mir vorbeischoss, um irgendwelche deutschen Gäste zu empfangen, eine schleimige Pfeife anstelle der Veronika meine Abrechnungen entgegennahm und mich ermahnte, doch endlich meine Protokolle auf den Server zu stellen, starrte mir im Verwaltungs-Büro, das ich diensthalber aufsuchen musste, die Doppelarschfratze Grinder-Bleimler ins wehrlose Gesicht. Zuviel für einen ohnehin schon verkaterten Vormittag."


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Firmenorientierung

    Liebe KollegInnen!
    Die Zuständigkeiten der Arbeitsmediziner und Sicherheitsfachkräfte wurde mit Anfang Oktober neu geregelt, nun sind die jeweiligen Firmen dabei, sich im Magistrat zu orientieren. Ich ersuche um Meldung per Mail an mich bis spätestens 21. Oktober, wer sich impfen lassen möchte, der genaue Impftermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.


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Mahlzeit

Von: Andrea Foltin
an: alle Bedienstete der MA 77. Abteilung 7
Betreff: WG: MDS-K-1033-4/05; Verbilligtes Mittagessen für Bedienstete des Magistrats; Änderung; Erlass der MD
    ----Ursprüngliche Nachricht-----
    Von: Krainer Doris Im Auftrag von MA 77 Post
    Gesendet: Dienstag, 04. Oktober 2005 11:37
    An: Gernherr Monika; Kiplinger Andreas; Gerngoß Swea; Vielau Margit; Themer Erika; Krimnis Eveline; Griefult Andrea; Siemen-Titl Brigitte; Fienstal Christine; Vollgut Brigitte; Schneider Claudia; Siegbert Erika; Leitenberger Gerhard; Schuschnoi Ingrid; Semnler Josef; Wächter Petra; Tramont Schinkel-Zwolfing Veronika; Simoncik Elisabeth; Mehran Hans; Liestenbuch Kinga; Liebscher Anton; Reimnic Sylvia; Pfluger Heinz; Geschnalk Wolfgang; Siebenbrunn Erika; Ribarits Wolfgang; Gelegent Monika; Siebenkern Waltraude; Hofmann Christine; Foltin Andrea; Fischer Michaela; Kleber Jennifer; Morbidak Waltraud; Niemandol-Kernaus Christine; Gastheim Elisabeth; Anfkelö josefa; Tischler Michaela
    Betreff: WG: MDS-K-1033-4/05; Verbilligtes Mittagessen für Bedienstete des Magistrats; Änderung; Erlass der MD

    Die MA 77 - Zentrale übermittelt folgenden Erlass zu Ihrer Information.

    Mit freundlichen Grüßen
    Reinham-Kegler Roberta
    Magistrat der Stadt Wien
    Magistratsabteilung 77
    Rathaus
    1082 Wien
    E-Mail: rre@m77.magwien.gv.at <mailto:rre@m77.magwien.gv.at>
    Tel: (+43 1) 4000-77777
    Fax: (+43 1) 4000-99-77777

    l-----Ursprüngliche Nachricht-----
    Von: Liebscher Marianne Im Auftrag von MD-GB Strategie Post
    Gesendet: Dienstag, 04. Oktober 2005 09:10
    An: erlass_dst-l
    Cc: erlass_nachrichtlich-l
    Betreff: MDS-K-1033-4/05; Verbilligtes Mittagessen für Bedienstete des Magistrats; Änderung; Erlass der MD

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Leimgruber
    Magistratsdirektion
    GB Strategie
    Rathaus, 1082 Wien
    Tel. 40 00-566666
    Telefax: 40 00-99-566666
    E-Mail: leg@dmd.magwien.gv.at

    MDS-K-1033-4/05 Wien, 3. Oktober 2005
    Verbilligtes Mittagessen für Bedienstete des Magistrats;
    Änderung
    Erlass

    An
    alle städtischen Dienststellen

    Aufgrund einer Änderung der Rechtsansicht der Bundesfinanzverwaltung sowie aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung wird der Erlass der Magistratsdirektion vom 7. Juni 1989, MD-1290-1/89, wie folgt geändert:

    1. Im Punkt 5. "Ausgabe der Gutscheine" hat der erste Satz des zweiten Absatzes zu lauten:

    "Die/Der Ausgabeberechtigte hat auf Verlangen jeder/jedem teilnahmeberechtig-ten Bediensteten für einen Zeitraum von höchstens fünf Wochen im Vorhinein für jeden Arbeitstag, an dem voraussichtlich mit deren/dessen Dienstleistung in Wien zu rechnen ist und an dem sie/er im Rahmen dieser Aktion ein Mittagessen ein-nehmen will, einen Gutschein auszufolgen."

    2. Ferner wird im Punkt 5. "Ausgabe der Gutscheine" im ersten Satz des dritten Ab-satzes die Wortfolge "in der betreffenden Woche" durch die Wortfolge "in einer der betreffenden Wochen" ersetzt; gleichzeitig hat der letzte Satz des dritten Ab-satzes zu entfallen.

    3. Im Punkt 7. "Einlösung der Gutscheine" hat lit. d) zu lauten:
    "Die Verwendung von mehreren Gutscheinen pro Arbeitstag durch eine/n Be-dienstete/n ist zulässig, sofern der Wert der abgegebenen Gutscheine in Summe 4,40 EUR pro Arbeitstag nicht übersteigt."

    Dieser Erlass ist allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachweislich zur Kenntnis zu bringen.

    Der Magistratsdirektor
(Namen und MA geändert)


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