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    <title>haftgrund : Rubrik:kreuzweise</title>
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    <title>haftgrund</title>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5408018/">
    <title>Weihnachten ist keine Orgie</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Gegenüber der &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/kultur/popco/435734/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;&quot;&lt;strong&gt;Presse&lt;/strong&gt;&quot;&lt;/a&gt; rückt ein Klosterbruder frei damit heraus, was im Kloster wirklich ein scharfer Renner ist. Weihnachten ist es nicht:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;Wie ist denn Weihnachten im Kloster?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pater Karl: Wir sind im Kloster eine Gemeinschaft von Männern, da gibt es keine Exzesse von Romantik. Es ist trotzdem sehr schön. Eine sehr gemütliche Stimmung. Das schönere, höhere Fest ist aber für uns natürlich Ostern. Zu Weihnachten feiern wir nur den Beginn unserer Erlösung, aber Ostern mit Tod und Auferstehung  das ist im Kloster wirklich eine Orgie. Da erlebe ich Gefühle, die man sonst nicht erleben kann.&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-25T16:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4920335/">
    <title>Hinuntergekommener Geist im First Life</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4920335/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Zeitgerecht zum Muttertag wird der oberste Kuttenträger  Österreichs &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/panorama/welt/religion/382867/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;in der Presse &lt;/a&gt; danach befragt, was Geist sei&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wovon spricht ein intellektueller Priester heute, wenn er vom Geist spricht?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Er spricht von dem, was grundsätzlich immer Priorität hat&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Das ist in Ihrer Sprechweise der Geist Gottes&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wir haben natürlich keine direkte Vorstellung vom Geist Gottes&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wo wünschen Sie sich die Unterstützung des Geistes am stärksten?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Erstens in einem stärkeren Wahrnehmen des Wirkens des Geistes&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Der Geist, der ohnehin da ist, möge bewirken, dass er bemerkt wird?&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Das ist eine ausdrückliche Bitte an den Heiligen Geist, uns wach zu machen für die Spuren seines Wirkens.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T09:17:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4901696/">
    <title>Jugend ohne Erbsünde</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4901696/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;40 Jahre nach dem 1. Mai 1968 brach der alte Ministrant voll in ihm durch. Wie dem &lt;a href=&quot;http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F288016.html&quot;&gt;news.ORF.at&lt;/a&gt;  zu entnehmen ist, freut sich der Sandkistenkanzler bei seiner Christi-Himmelfahrt-Rede sehr, endlich mal sein eigener Schulterschluss sein zu dürfen und allfälligen (wiehießensiedochgleich? ahja:)  &quot;Österreichvernaderern&quot; seine breite Brust entgegen stemmen zu können:&lt;br /&gt; &lt;blockquote style=&quot;font-family: georgia;&quot;&gt;&quot;Aber wir werden nicht zulassen, dass irgendjemand glaubt, unserer Jugend eine neue Erbsünde andichten zu können. &quot;&lt;/blockquote&gt;Ehe Beifall überschwappt wie die Urinprobe eines Biertrinkers, drängen sich erst mal einige Fragen auf:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wie war das gleich mit der Erbsünde? Die ist doch ein Glaubensgrundsatz jener Religion, die für A.G. auch heute noch sozusagen ministrabel ist? Demnach wurde da nix angedichtet, sondern selbstverursacht von den ollen A &amp; E. Hat er das vergessen oder ist er inzwischen abgefallen von seinen Glaubenswahrheiten?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Oder meint ers im übertragenen Sinn: &quot;diese Medien da draußen&quot;? Erinnert an den Zungenschlag der Koalition der Rechten und der Rechtsextremen zur Zeit der europäischen Reaktion auf diese Koalition. Womit wir wieder beim Schulterschluss wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und welche alte Erbsünde ist unserer Jugend wann angedichtet worden? Wieso kommen da Assoziationen auf an die vorauseilend exkulpierende Verwendung des Begriffs &quot;Kollektivschuld&quot;, ehe der noch von &quot;irgendwelchen&quot; als Vorwurf gebraucht worden wäre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Könnte es sein, dass der wüste Sand aus der Kindheitskiste wieder mal einiges durcheinandergewirbelt hat und die fragile Düne Politisches Bewusstsein schon durch ein leichtes Lüfterl in sich zusammengesunken ist?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;Für diese Annahme spricht auch der nächste Satz, dessen Tiefendimension Berufenere erst auszuloten haben werden:&lt;br /&gt;&lt;blockquote style=&quot;font-family: georgia;&quot;&gt;&quot;Denn wir sind nicht für jeden einzelnen Kriminellen verantwortlich, ganz im Gegenteil.&quot;&lt;/blockquote&gt;Und  abschließend der voll und ganz kronenzeitungskompatible Satz, der eigentlich immer angewendet werden kann, egal worum es sich handelt:&lt;br /&gt;&lt;blockquote style=&quot;font-family: georgia;&quot;&gt;&quot;... lassen wir uns von niemandem, egal wo auf der Welt, miesmachen&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Gelegentlich versteht man sehr gut, dass Christus an einem Tag wie diesen abgefahren ist von dieser unserer Welt.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T13:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4797504/">
    <title>Massenerregung in Fulda - Schlecker ohne Kondom</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4797504/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;&quot;Die Kirchengemeinde gibt sich &lt;strong&gt;zugeknöpft&lt;/strong&gt;&quot;. Das kann schief gehen, wenn diese Gemeinde St. &lt;strong&gt;Blasius&lt;/strong&gt; heißt. Andererseits steigt die Hoffnung auf geringeren Sünden-Traffic, wenn alles hübsch zugeknöpft ist.&lt;br /&gt;Daher kann der schon dem Namen nach passende Bistumssprecher &lt;strong&gt;Ohnesorge&lt;/strong&gt; die &lt;strong&gt;Erregung&lt;/strong&gt; nicht nachvollziehen, die in Fulda Platz greift, weil jener &lt;a href=&quot;http://www3.schlecker.com/htdocs/cms/StatischCMS.aspx?CMSDatei=cms_SCHLECKER-Maerkte_DE.aspx&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schlecker&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; , der sich in ein Haus im Eigentum der Diözese eingemietet hat, auf Weisung des Hausherrn jenes Tool nicht mehr vertreiben darf, welches im Falle einer sicher nicht von der Kirche hervorgerufenen &lt;strong&gt;Erregung&lt;/strong&gt; seine nachkommenhemmende Wirkung entfalten sollte.&lt;br /&gt;Prinzipiell ist es gut, wenn der katholische Klerus den Zölibat so ernst nimmt, dass ihm &lt;strong&gt;Erregung&lt;/strong&gt; fremd  bleibt. Und nichts daran ist kurios, wie Ohnsorge dem &lt;a href=&quot;http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&amp;key=standard_document_34002664&quot;&gt;&lt;b&gt;HR-inline&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; unerregt kundtut.&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-19T10:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4789269/">
    <title>Eine Kronenohrfeige für den Kardinal</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4789269/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Während auf den vorderen Seiten der christlich-abendländischen Untergangszeitung &lt;a href=&quot;http://www.krone.at/&quot;&gt;&quot;Krone&quot;&lt;/a&gt;  der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent-Design-Bewegung&quot;&gt;&lt;i&gt;intelligent designte&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; Kardinal &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Sch%C3%B6nborn&quot;&gt;Schönborn&lt;/a&gt; allwöchentlich seinen sakralen Ausfluss absondern darf, kann die Leserschaft weiter hinten  im wöchentlichen &quot;Psychotest&quot; herausfinden, wie es ist um ihre Seelenlandschaft bestellt ist. Diesmal wird sie auf ihre Glaubensfestigkeit hin abgeklopft. Mit einem niederschmetternden Ergebnis: 42 % sind Atheisten - die werden in der Testauswertung pädagogisch darauf hingewiesen, dass sie nicht auf die Gläubigen runterschauen sollen, solange sie nichts besseres anzubieten hätten. 18 % sind strikt abergläubisch und hätten daher ungelöste psychische Probleme, wie ihnen beschieden wird. Und der schnöde Rest von 40 % ist so sicher in seinem Glauben, dass er erst gar nicht auf die Idee kömmt, andere bekehren zu müssen, wie die Testmacher zu wissen glauben.&lt;br /&gt;Naturgemäß drängt sich die Frage auf, ob die Zahl des atheistischen Element in der Kronenzeitungslesergemeinde seit der Kolumne des ebenfalls aus &lt;a href=&quot;http://haftgrund.twoday.net/stories/4786293/&quot;&gt;uraltem aAdel&lt;/a&gt; stammenden Kardinals gestiegen oder gefallen ist?&lt;br /&gt;Als regelmäßiger Leser dieser wöchentlichen Zwergpredigt vermute ich, dass sie aufgrund ihrer inhaltlichen Aufbereitung und der Logik ihrer Argumentationsketten tatsächlich hilfreich für Menschen mit Glaubenszweifeln sein kann. &lt;br /&gt;Und es offenbar auch ist, wie man an den 42  % sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-16T11:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4786293/">
    <title>Provokanter uralter Arschadel?</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4786293/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;
Bekanntlich sind im April 1919 Adelstitel und die Privilegien des Adels in Österreich gesetzlich abgeschafft worden und der Gebrauch von Prädikaten und Titeln wurde unter Strafe gestellt &lt;a href=&quot;http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=sgb&amp;datum=19190004&amp;seite=00000514&quot;&gt;(Adelsaufhebungsgesetz StGBl. Nr. 211, Vollzugsanweisung am 18. April 1919, StGBl. 237)&lt;/a&gt;:

&lt;blockquote&gt;§ 2.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Durch § 1 des Gesetzes vom 3. April 1919, St. G. Bl. Nr. 211, sind aufgehoben:&lt;br /&gt;
1. das Recht zur Führung des Adelszeichens &quot;von&quot;;&lt;br /&gt;
2. das Recht zur Führung von Prädikaten, zu welchen neben den zugestandenen die Familien unterscheidenden Adelsprädikaten im engeren Sinne auch das Ehrenwort Edler sowie die Prädikate Erlaucht, Durchlaucht und Hoheit gezählt wurden;&lt;br /&gt;
3. das Recht zur Führung hergebrachter Wappennamen und adeliger Beinamen;&lt;br /&gt;
4. das Recht zur Führung der adeligen Standesbezeichnungen, wie z. B. Ritter, Freiherr, Graf und Fürst, dann des Würdetitels Herzog, sowie anderer einschlägiger in- und ausländischer Standesbezeichnungen;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Im Jahr 2008 ist in der Kleinen Zeitung am 13. März eine Todesanzeige zu lesen:
&lt;blockquote&gt;
&lt;hr /&gt;
Hans Stubenberg gibt im eigenen sowie im Namen
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;seiner Gemahlin &lt;b&gt;Maria Andrea Herrin und Gräfin von und zu Stubenberg, geborenen Reichsfreiin von Sternbach&lt;/b&gt;, &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;seiner Söhne &lt;b&gt;Maximilian und Paul, Herren und Grafen von und zu Stubenberg&lt;/b&gt;, &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;seiner Tante &lt;b&gt;Leopoldine Gräfin Dorbrzensky von Dobrzenicz, geborenen Prinzessin von Lobkowicz&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat (...)  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Anna Maria Herrin und Gräfin von und zu Stubenberg, geborene Gräfin Dobrzensky von Dobrzenicz&lt;/b&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
(...)findet am Samstag, dem 15. März 2008 (...)
&lt;hr /&gt;
&lt;/blockquote&gt;

In den Durchführungsbestimmungen des &lt;a href=&quot;http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/3347361/DE/&quot;&gt;Adelsaufhebungsgesetz&lt;/a&gt; heißt es weiter:
&lt;blockquote&gt;
&lt;i&gt;&quot;1) Die Führung von Adelsbezeichnungen (§ 2), sowie von aufgehobenen Titeln und Würden (§ 3) wird von den politischen Behörden gemäß § 2 des Gesetzes vom 3. April 1919, St. G. Bl. Nr. 211, mit Geld bis zu 4000 S oder Arrest bis zu sechs Monaten bestraft.&lt;br /&gt;
(2) Strafbar ist hienach nicht nur die Führung solcher Bezeichnungen im öffentlichen Verkehr, das heißt im Verkehr mit Behörden und öffentlichen Stellen sowie in an die Öffentlichkeit gerichteten Mitteilungen und Äußerungen, sondern auch die Führung im rein gesellschaftlichen Verkehr und der Gebrauch von Kennzeichen, die einen Hinweis auf den früheren Adel oder auf aufgehobene Titel oder Würden enthalten, soferne darin eine dauernde oder herausfordernde Mißachtung der Bestimmungen des Gesetzes zu erblicken ist.&quot; &lt;/i&gt;

&lt;/blockquote&gt;

Umgangen wird in diesem Fall dieses Gesetz dadurch, dass der Verfasser der Todesanzeige (Hans Stubenberg) selber auf die Führung des Adelstitels verzichtet und nur andere damit &quot;schmückt&quot;. Ei ei, wieder ein feiner Streich des ... &lt;i&gt;(siehe Überschrift)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Erinnert an den &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/340677/index.do&quot;&gt;Streich&lt;/a&gt;, den die Proponenten der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.edelleute.eu/&quot;&gt;Vereinigung der Edelleute&quot;&lt;/a&gt; unter der schwarzen Koalition spielen haben können: sie erreichten, dass dieser Verein durch die Vereinsbehörde anerkannt wurde und damit aus ihrer Sicht implizit auch das Führen von Adelstiteln erlaubt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An sich ist das alles ganz lustig. Dass diese Bande aber in der Summe immer noch ein Schweinegeld hat und zu den größten Grundbesitzern zählt, ist weniger erheiternd. Über die Ursprünge des Reichtums alter Adelsfamilien hat Bernd Engelmann in &quot;Wir Untertanen&quot; vor langer Zeit schon ein sehr aufschlussreiches (und leider vergriffenes) Buch geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss ein Ausschnitt aus dem österreichischen &lt;a href=&quot;http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/steiermark/sann/derschatzderstubenberger.html&quot;&gt;Sagenschatz&lt;/a&gt;:
&lt;blockquote&gt;Auf der nun schon lange in Trümmer zerfallenen Burg Oberkapfenberg im Mürztale hauste das Geschlecht der &lt;b&gt;Herren von und zu Stubenberg&lt;/b&gt;, deren eigentlicher Stammsitz das noch erhaltene Schloß Stubenberg im Feistritztale gewesen. Zwei Brüder aus diesem Geschlechte führten ein echtes &lt;b&gt;Raubritterleben&lt;/b&gt;. Da sie es gar zu toll trieben, ergrimmten die übrigen Ritter ihrer Umgebung und rückten ihnen hart an den Leib. Da zogen die beiden Stubenberger mit allen ihren erbeuteten reichen Schätzen, von wenigen Getreuen begleitet, in die damals fast unzugänglichen Waldschluchten des Schöckels und erbauten die Feste Stubegg. Von hier aus setzten sie nun ihr tolles Treiben ärger als früher fort, raubten nicht nur reisende Kaufleute aus, sondern plünderten auch manches Gotteshaus und vergriffen sich dadurch selbst an den Schätzen der Kirche. Da belegte der Papst die beiden Brüder mit dem Kirchenbanne.&lt;/blockquote&gt;
&lt;i&gt;[dann beschlossen sie zur Aufhebung des Banns einen Kreuzzug zu machen und dachten natürlich dabei an das Wichtige zuerst:]&lt;/i&gt;
&lt;blockquote&gt;
Bevor sie jedoch die Heimat verließen, dachten sie an die Sicherung ihres Reichtumes ...
&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-14T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4326206/">
    <title>Religöses Erlebnis</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4326206/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;
Beim Durchkosten der Pflegeheimattraktionen hat G. heute zugestimmt an der Nachmittagsandacht teilzunehmen. Im Speisesaal seien sie im Kreis gesessen, der Pfarrer habe aus der Bibel vorgelesen, gemeinsam sei gebetet worden und gesungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das ist aber nicht meins&quot;, meint G. und erzählt, dass dann der Pfarrer begonnen habe, die Hostie zu verteilen, &quot;und dann hab ich gebetet, dass er nicht zu mir kommt!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als er dann doch bei ihr gewesen ist und die Hostie überreichen wollte, hat sie den Kopf geschüttelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ganz erstaunt hat er mich angeschaut und gefragt, ob ich wirklich nicht will. Nein danke, hab ich gesagt.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Pause fragt G.:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wie ist das jetzt, wenn ich als Ausgetretene die Kommunion nehm&apos;, ist das schlimmer als vorher oder besser? &quot; fragte sie mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ich denk, wenn du mal draußen bist, dann kanns nimmer ärger werden von denen aus gesehen, da ist das mit der Kommunion auch schon wurscht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Aber vielleicht könnte es sein, dass ich durch die Kommunion dann doch in den Himmel gekommen wäre, weil eine Wirkung muss sie ja haben&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wenn du daran glaubst, vielleicht ja&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Tu ich aber nicht&quot;, sagt G. und lächelt verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-07T00:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4177169/">
    <title>Menetekel in Simmering?</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4177169/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;table style=&quot;width: 194px;&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;background: transparent url(http://picasaweb.google.com/f/img/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left center; height: 194px; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;&quot; align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/haftgrund/DieKreuzerscheinungVomLeberberg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.google.de/haftgrund/RservYy6eVE/AAAAAAAAAnI/_G_4XclUaNA/s160-c/DieKreuzerscheinungVomLeberberg.jpg&quot; style=&quot;margin: 1px 0pt 0pt 4px;&quot; height=&quot;160&quot; width=&quot;160&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style=&quot;text-align: center; font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://picasaweb.google.de/haftgrund/DieKreuzerscheinungVomLeberberg&quot; style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: underline;&quot;&gt;Die Kreuzerscheinung vom Leberberg&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Eines schönen Tages, und der Tag der war blau, da sagte ich einfach hoppla, als ich das Kreuz an der Wand sah. Der Einbruch des Überirdischen kam unverhofft wie ein katholisches Schiff mit fünfzig theologischen Kanonen. Nun steh ich da, ich armer Tor wie der Ochse vorm Allerheiligsten am Rande Pannoniens.</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-19T03:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/4094666/">
    <title>Ein Kräftereich aus Karls Rippe</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/4094666/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;wollen die wackeren Sankt JakoberInnen im Walde gewinnen: am 21. Juli 2007 hat die feierliche Überbringung des kaiserlichen Knochens im Rahmen einer herzlichen Feier stattgefunden. Die Bewohnerin von St. Jakob und Umgebungen freuen sich, denn Knochen sind bekanntlich sogenannte Erstklaß-Reliquien. Die vorliegende ist bereits 1972 dem Grab des in Madeira Beigesetzten entnommen worden. Mit päpstlicher Erlaubnis natürlich. Wo das Ripperl bis zum gestrigen Tag gelagert ist, konnte ich noch nicht herausfinden. Auch nicht, ob außer dem in Besitz des &quot;&lt;a href=&quot;http://www.linzer-zweier.at/index.htm&quot;&gt;k. k. Landwehrinfanterieregiment Linz No 2&lt;/a&gt;&quot; befindlichen Rippenteils, welches das Regiment zum 90. Jahrestag ihres erfolgreichen wuchtigen Angriffs auf die russischen Linien 2004  überreicht bekommen hat, sich noch andere Ripperln des Krampfadernseligen in Österreich befinden bzw. ob geplant ist, den in Madeira ruhenden sterblichen Überrest nach und nach für touristische und andere Zwecke auszuweiden.&lt;br /&gt;
Jedenfalls soll im Joglland ein Kräftereich rund um die Rippe errichtet werden: mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Mio Euro, welche laut &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/496126/index.do&quot;&gt;Kleine Zeitung&lt;/a&gt; zum größten Teil aus Förderungen stammen (wer fördert das?). Das Herzstück diees Kräftereichs soll ein Wirtschaftsgebäude sein: &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/hartbergerland/506371/index.do&quot;&gt;&quot;Darin wird auf drei Stockwerken eine innovative und erlebnisorientierte Dauerausstellung zum Thema Kraft entstehen&quot;,&lt;/a&gt; wie der Bürgermeister erzählt. Und der Pfarrer erzählt stolz, dass es in St. Jakob einen Kaiser-Karl-Gebetskreis gebe. Ein richtiger Kraftkreis also.

&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-22T13:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/2116339/">
    <title>Am geringsten, schreibt Brecht</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/2116339/</link>
    <description>&lt;ul&gt;seien die Geschenke zu Pfingsten - während Ostern und Weihnachten was einbrachten.&lt;br /&gt;
Gestern frühstücksfernsehen im ORF mit Ben Hur. Kindliche Erinnerung, dass Charleton Hestons Kopf laut damaliger, das neue Breitbandformat würdigende Kritik, groß wie der Simmeringer Gasometer erscheine, kann nicht bestätigt werden. Auch hier also die Erfahrung, dass einem in der Kindheit alles größer (und länger) erscheint als im Alter. Ebenso bestätigte sich die wohl nur der Kindheit vorbehaltene Kunst des glücklichen Ausblendens: an das Wagenrennen konnte ich mich natürlich erinnern sowie an eine Szene, die nur im Buch aufscheint, aber die penetranten christlichen Heilsverkündungen warfen erst gestern früh einen Schatten auf meinen Frühstückstisch. Die nicht vorhandene erinnerte Szene war die Bitte Ben Hurs an den Kommandanten der Galeere, ihn zwecks besserer Muskelausbildung regelmäßig die Ruderplätze wechseln zu lassen. Was insofern ein Glück war, als es ihm dadurch leichter gefallen ist, seinen späteren Adoptivvater zu retten und auch beim Herumkutschieren wäre ein dünnes untrainiertes Ärmchen wohl eher hinderlich gewesen. Jedenfalls hätte das Entwinden der Peitsche des bösen Konkurrenten so sicher nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
Später nächtens erscheint beim gleichen Sender Alexis Sorbas als russischer Papst, in einem anderen, bei Meischberger, der lächerliche Moraltheologe Andreas Laun als Sexprediger (niemand habe für die Befreiung der Sexualität so viel getan wie J.P.Zweite) ohne dass er auch gebührend ausgelacht wird. Es ist ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen, dass die &quot;Achtung vor dem Rock&quot; unangebrachte Beisshemmung auch bei sonst nicht scheuen Menschen hervorruft. Beispielsweise werden Nonnen beim Einkauf gerne vorgelassen und mit &quot;Schwester&quot; angeredet. Laun wurde zwar nicht als &quot;Bruder&quot; tituliert und auch nicht vor gelassen. Aber so richtig vorgeführt wurde er auch nicht. Zumindest während der wenigen Minuten, denen ich mich dieser Vorstellung widmete.&lt;br /&gt;
Und heute vor meinem Aufstehen hat bereits der Herold des Designs, der Wider-alle-Vernunft-Erzbischof von Wien eine Pressestunde für sich allein, wo er laut online-Nachrichten all das sagte, was schon vorher gewusst war, dass er es sagen würde.&lt;br /&gt;
Und überhaupt das Wetter!&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T10:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/2018219/">
    <title>Vorhaut Jesu (sancta praeputia)</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/2018219/</link>
    <description>&lt;ul&gt;Bei dem sogenannten sanctum praeputium handelt es sich um einen jahrhundertelang an mindestens 13 Orten verehrten, angeblich bei der Beschneidung des Knäbleins Jesus von Nazareth (Lk 2, 21) gewonnenen, als singuläre Herrenreliquie geltenden und entsprechend wundersam überlieferten Körperteil Jesu. &lt;br /&gt;
Beispiele: Schon eine Reihe von Kirchenvätern quälte das ungewisse Schicksal dieser Vorhaut, die Jesus bei seiner Beschneidung verloren haben mußte: War das praeputium verwest, geschrumpft, nachgewachsen? Schuf sich der Herr ein neues? Besaß er es beim Letzten Abendmahl, als er das Brot in seinen Leib verwandelte? Trug er es bei seiner Himmelfahrt, trägt er es im Himmel selbst? Ist es seinen Proportionen adäquat? Wie verhält sich seine göttliche Natur zu diesem Körperteil des Mannes Jesus? Kann die Reliquie überhaupt echt sein - und wenn ja, muß sie angebetet oder, wie andere Reliquien, bloß verehrt werden? - Die Vorhaut, im kirchlichen Schamgefühl »heilige Tugend« genannt und von Nonnen als »Verlobungsring« der Braut Jesu mystifiziert, wurde wegen ihres besonderen Charakters gleich an mehreren Orten in Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland verehrt. - Kaiser Karl I. d. Gr. soll die bis dahin verschollene Vorhaut Jesu von einem Engel überbracht bekommen und im Dom zu Aachen beigesetzt haben. Später ist diese Vorhaut angeblich nach Carosium gelangt und soll mittlerweile in der Sancta Sanctorum zu Rom liegen, zusammen mit der Nabelschnur Jesu und seinen Sandalen. - Innozenz III., ansonsten kein zur Resignation neigender Herrscherpapst, zeigte sich entmutigt ob der Tatsache, daß in mehreren Kirchen seiner Zeit Vorhäute Jesu vorgezeigt wurden, und riet, die Angelegenheit am besten Gott zu überlassen. &lt;br /&gt;
Während einer Ekstase der hl. Katharina von Siena soll ihr Jesus als Vermählungsring seine Vorhaut geschenkt haben. Dieser Ring, den angeblich nur Katharina selbst hatte sehen können, ziert noch immer den Fingerknochen der Heiligen, der zusammen mit ihrem Kopf in S. Domenico zu Siena verehrt wird. &lt;br /&gt;
A. V. Müller führt 1907 in seiner Abhandlung über »Die hochheilige Vorhaut Christi« immerhin 13 Stätten auf, die sich des Besitzes der wahren Vorhaut Jesu rühmten: die Laterankirche in Rom, Charroux bei Poitiers, Antwerpen, Brügge, Paris, Boulogne, Besancon, Nancy, Metz, Le Puy, Conques, Hildesheim, Calcata. - Regelrechte praeputium-Mystiken und Vorhautkulte sind bezeugt: Speziell bestellte Vorhautkapläne sorgten beispielsweise in Antwerpen für die angemessene Liturgie, die bis zu feierlichen Hochämtern zu Ehren des hl.Teils reichten.-Zu dem im französischen Charroux verehrten Teil, dem noch zu Zeiten Voltaires und Goethes eine günstige. Wirkung auf den Verlauf der Geburt zugeschrieben wurde, pilgerten vor allem Schwangere. - Seit 1112 oder 1114 wurde in der Kirche Unserer Lieben Frau zu Antwerpen eine weitberühmte Vorhaut gezeigt. Sie hatte bereits ein Wunder gewirkt: Der Bischof von Cambrai hatte drei Blutstropfen von ihr fallen sehen. Der Klerus ließ eine prächtige Kapelle und einen Altar aus Marmor für sie errichten; Prozessionen mehrten ihren Ruhm. 1426 wurde in Antwerpen eine Bruderschaft van der heiliger Besnidenissen Jhesu Cristi in gegründet, der 24 vornehme Geistliche und Laien angehörten. Papst Eugen IV. stattete die Mitglieder der Vorhaut-Bruderschaft mit Ablaß und Privileg aus. Obwohl die Antwerpener Vorhaut bereits beim Bildersturm von 1566 verschwunden sein soll, ist ihre Verehrung noch im 18. Jahrhundert nachzuweisen. - Die in Rom bewahrte Vorhaut machte der Antwerpener Reliquie so große Konkurrenz, daß deren Klerus verstärkt Reklame für den Eigenbesitz machen mußte, wobei freilich zuzugeben war, daß nicht die gesamte Vorhaut Jesu vorgezeigt werden konnte, wohl aber ein beachtliches Stück davon (notanda portiuncula). Für die Echtheit des römischen praeputium hatte sich die Nationalheilige Schwedens, die hl. Birgitta, unter Berufung auf die Gottesmutter Maria selbst verbürgt. 1527 wurde beim Sacco di Roma die römische Reliquie aus derSancta Sanctorum entwendet (und nach Calcata gebracht), dann aber wiedergefunden und von verschiedenen Päpsten (SixtusV. 1585, UrbanVIll. 1640, Innozenz X. 1647, Alexander VI l. 1661, Benedikt XII. 1724) mit Segen und Ablaß versehen, wenn sie sich auch nicht für die Echtheit des Stücks verbürgen wollten. - Bischof J. Pie von Poitiers erkannte das 1856 wundersam wiederaufgefundene Reliquiar seiner Stadt, in dem eine hl. Vorhaut lag, nach zweijähriger Prüfung als echt an. Dann richtete er eine Lotterie ein, um eine Kapelle für die Reliquie erbauen zu können. - 1874 sollen Vorhaut-Ringe auch bei den beiden Stigmatisierten C. Fenouil und M.-J. Jahenny ausgemacht worden sein; 14 Männer sollen einen von ihnen anschwellen gesehen haben; ein französischer Bischof war damals »voller Begeisterung«. - Der Vatikan ordnete wegen des Spotts der Nicht-Katholiken über die angebliche Reliquie im Februar 1900 an, es sei unter Strafe des Kirchenbanns verboten, weiter über diese zu sprechen oder zu schreiben; die Fremdenverkehrswerbung durfte sich künftig nicht mehr des Themas annehmen.&lt;/ul&gt;
Quelle: Horst Herrmann: Lexikon der kuriosesten Reliquien. Rutten &amp; Loening 2003 S. 218 f.</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-16T20:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/1946866/">
    <title>Der gute Hirte ist eine Ich-AG</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/1946866/</link>
    <description>In Johannes 10,11-18 heißt es: &lt;ul&gt;&lt;cite&gt;Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht.... Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich (dagegen) habe Macht (mein Leben) hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen.&lt;/cite&gt;
&lt;/ul&gt;

Naja, so gesehen fliehe ich lieber und bleibe ein bezahlter Knecht.</description>
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    <dc:subject>kreuzweise</dc:subject>
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    <dc:date>2006-05-11T00:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/1896687/">
    <title>Gott mit 66 Jahren zum dritten Mal Vater</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/1896687/</link>
    <description>ist im &lt;a href=&quot;http://www.orf.at/ticker/216582.html?tmp=2440&quot;&gt;ORF-online&lt;/a&gt; zu lesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... mit 66 Jahren fängt das Leben wieder an. Auch für Gott.&lt;br /&gt;
Aber wie Jesus aufs Geschwisterl reagiert hat,wird leider nicht berichtet. Und wer wars zweite?</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:date>2006-04-30T12:38:00Z</dc:date>
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    <title>Was Katholiken lesen duerfen</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/1210983/</link>
    <description>dass die katholische Kirche &lt;b&gt;Luther, Galilei, Heine, Sartre&lt;/b&gt; und 5000 andere auf den Index gesetzt hat, wusste ich. Warum überrascht mich es aber, dass laut dem Kirchenhistoriker Wolf &lt;b&gt;Adolf Hitlers &quot;Mein Kampf&quot;&lt;/b&gt; zwar knapp aber doch vor einer Aufnahme in diese Liste bewahrt wurde?</description>
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    <dc:date>2005-11-30T13:16:17Z</dc:date>
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    <title>Auf den Punkt gebracht</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/869317/</link>
    <description>Haben Sie den Artikel von Kardinal Schönborn zum Thema Evolution gelesen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dawkins: Ja. Dieser törichte Mensch langweilt mich so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=sp&amp;ressort=S104&amp;id=497514&quot;&gt;Die Presse. Spectrum 30.07.2005&lt;/a&gt;</description>
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