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    <title>haftgrund : Rubrik:powerplay</title>
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    <title>haftgrund</title>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5472299/">
    <title>Auf den Stamokap gekommen</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Wenn zwei sich streiten, wie der &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1632500_Ruerup-bekommt-Rente-von-AWD.html?em_comment_page=2&quot;&gt;Rüruprentner &lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Rürup &lt;/strong&gt;und der bis vor kurzem in den selben Kreisen beliebte Finanzwissenschafter &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc%7EED28DA1C7A4CE4EDF8487262C30695EFA%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html?rss_wirtschaft&quot;&gt;&lt;strong&gt;Homburg&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, dann kommen gelegentlich Wahrheiten raus. Das wars aber auch schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleiner Wortrap aus dem &lt;a href=&quot;http://sites.google.com/site/krisenstreitgespraech/&quot;&gt;Spiegelstreitgespräch&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Günter Homburg:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich kann derzeit keine Krise er­kennen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Konjunkturprogramm ist eine Verschwendung öffentlicher Mittel und wird großen Schaden anrichten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es ist sehr bedauerlich, dass das, was den Bürgern in den letzten Jahren durch Mehrwertsteuer­erhöhung und vieles mehr abgepresst wurde, jetzt in einem Zug verbraten wird.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Also kommt es zu fragwürdigen Schnellschüssen, die noch dazu in die Preise gehen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Insofern ist dies eine Verschwendung öffentlicher Mittel.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Herr Rürup, Sie und der Sachverständigenrat haben uns jahrelang er­klärt, dass Konjunkturprogramme wirkungslos seien. Das steht sogar noch in Ihrem aktuellen Gutachten! &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir machen uns als Volkswirte unglaubwürdig, wenn wir ohne gesicherte Fakten von der schlimmsten Krise aller Zeiten phantasieren &lt;/li&gt;&lt;li&gt;und dann auch noch Rezepte aus dem Keller holen, die wir bis letztes Jahr für verfehlt gehalten haben. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich verstehe einfach nicht, weshalb so große Teile der Volkswirtschaftslehre nun diametral ihre Position ändern. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sind denn alle verrückt geworden?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was wir beobachten, sind Manager, die ihr individuelles Versagen mit dem Hinweis auf eine Finanzmarktkrise kaschieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zumindest hätten alle Verantwortlichen, also Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionäre, so gestellt werden müssen wie bei einer Insolvenz, einschließlich des Verlustes der Pensionsansprüche.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich prognostiziere, dass sich die Banken in Zukunft noch riskanter verhalten werden als bisher, denn sie haben verstanden: &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn es schiefgeht, hilft der Staat. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Da lauert für mich schon die nächste Spekulationsblase.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Co. haben die Regierung absichtsvoll verunsichert. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Für die Banken ist der Rettungsschirm sehr vorteilhaft, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;auch für Ackermann, weil Forderungen seiner Bank dadurch gerettet werden. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das tut seinem Gewinn gut.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style=&quot;margin-left: 50px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;SPIEGEL: Finanzminister Steinbrück sagt, er habe in den Abgrund geblickt.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Da sind Amateure über einen Abgrund gehalten worden. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Diese Panik ist stark interessengesteuert, und zwar von den Banken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tatsache ist, dass die Bankenret­tung mit dem Vorwand des Gemeinwohls begründet wird, sie in Wahrheit aber vor allem den Banken nutzt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ahja, &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vvces5GdJJ8&quot;&gt;Rüru&lt;/a&gt; hat auch was gesagt:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wie bitte?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich bitte Sie! &lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;color: rgb(204, 0, 0);&quot;&gt;Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich kann Ihre Einschätzung absolut nicht teilen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es sollte Ihnen doch zu denken ge­ben, dass so viele Kollegen ihre Position geändert haben. Gelegentlich kann auch die Mehrheit recht haben.&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;color: rgb(0, 102, 0);&quot;&gt;Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das ist, vorsichtig formuliert, abwegig.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Moment mal! &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li style=&quot;color: rgb(51, 51, 255);&quot;&gt;Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eine bemerkenswerte Einzelmeinung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das klingt nach einer konspirativen Theorie, wie man sie früher vom &lt;a href=&quot;http://www.weissgarnix.de/?p=41&quot;&gt;&lt;strong&gt;Stamokap&lt;/strong&gt;&lt;big&gt;&lt;/big&gt;-Flügel&lt;/a&gt; der Jungsozialisten hörte&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Für Nachgeborene ein paar Stamokaplinks:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stamokap&quot;&gt;Wikis Stamokap&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0112/horizonte/0090/index.html&quot;&gt;Berliner Zeitungsstamokap&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://forum.attac.de/viewtopic.php?f=2&amp;t=7301&amp;sid=160cd7af65b1cc463bf870fb1b2e3f8d&amp;p=71748&quot;&gt;Attackstamokap&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/der-stamokap-259282/&quot;&gt;Wiwostamokap&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.linksnet.de/de/artikel/19733&quot;&gt;Schröderstamokap&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.linksnet.de/de/artikel/24002&quot;&gt;Steinbrückstamokap&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/small&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 haftgrund</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5469108/">
    <title>Österreichisches Double Bind</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://www.profil.at/articles/0904/560/231778/sven-gaechter-systemfehlerquoten&quot;&gt;Sven Gächter: Systemfehlerquoten (Profil)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;In Wahrheit verdichten sich die Indizien, dass Österreich nach der schwarz-blauen Wende im Jahr 2000 ein krasses Psychohygiene-Defizit ausgebildet hat. Was zuvor immerhin noch Gegenstand ernsthafter, wenn auch teilweise erbitterter Kontroversen gewesen war, wird mittlerweile routinemäßig ­einer nicht weiter diskussionswürdigen Tagesordnung zugewiesen. &lt;br /&gt;Und wer (wie profil und eine Hand voll anderer Medien) partout nicht davon abrückt, die uneingeschränkte Beachtung zentraler, in der Verfassung niedergelegter Grundprinzipien einzufordern, muss sich im Gegenzug den Vorwurf gefallen lassen, damit das Geschäft der Gegenseite zu betreiben  also all jener, die kein Hehl daraus machen, was sie von diesen Prinzipien halten. &lt;br /&gt;Ein pseudosubtiler Treppenwitz, der so schlecht ist, dass er von Gerhard Dörfler stammen könnte.&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 haftgrund</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5411029/">
    <title>Sinnlose Aussagen eines aufstiegswilligen Grünen und ihr Sinn</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Zu den Verteidigern der &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=1227288614322&quot;&gt;dummen Aussagen&lt;/a&gt; des Grünen Bundesrats &lt;a href=&quot;http://www.efganidoenmez.blogspot.com/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Egfani&lt;/strong&gt; &lt;small&gt;&lt;font color=&quot;#006a00&quot;&gt;&quot;Warum soll man als Mann nicht auch mal ordentlich auf den Tisch hauen?&quot;&lt;/font&gt;&lt;/small&gt; &lt;strong&gt;Dönmez&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, die zurecht auch innerhalb der Grünen von &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=1227288614322&quot;&gt;einigen&lt;/a&gt; scharf kritisiert wurden, hat sich leider auch &lt;a href=&quot;http://peterpilz.at/&quot;&gt;Peter Pilz&lt;/a&gt; gesellt:&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&quot;Ich halte unseren Bundesrat Effi Dönmez für ein großes politisches Talent. Jetzt hat er im Standard für Aufregung gesorgt. Viele regen sich auf, wie er es gesagt hat. [...]&lt;br /&gt;Einige wenige grüne Tugendwächter, die Effi jetzt in die Nähe der FPÖ rücken, helfen uns dabei nicht weiter. Es geht nicht um grüne Grundsätze.&quot;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Eine ausgezeichnete inhaltliche und auch noch vergnüglich zu lesende Analyse des Gebrabbels des oberösterreichischen Bundesrats und die genaue Einschätzung des politischen Umfelds in dem seinesgleichen geschieht, findet sich im &lt;a href=&quot;http://www.kellerabteil.org/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kellerabteil&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt;von &lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/%7Ea9005396/php/weblog/?page_id=9&quot;&gt;Hans-Christian Voigt&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&quot;Da versucht sich ein oberösterreichischer Grüner zum wiederholten Mal für sich selbst ein kantiges Profil zu basteln, es gelingen ihm aber wieder nur dürftig dämliche Plattheiten und was passiert?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;Er wird darauf hin als differenziert an tatsächliche Probleme herangehender Realo gefeiert. Aus seinem absurden Unsinn wird in Verteidigungsreden plötzlich ein gehaltvolles Programm.&lt;/span&gt;&quot;&lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/%7Ea9005396/php/weblog/?p=215&quot;&gt;(&lt;strong&gt;&lt;small style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;weiterlesen !&lt;/small&gt;&lt;/strong&gt;)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Das ist der Punkt. Und wenn solche vifen Politbürscherl wie dieser &quot;Effi&quot; bei den Grünen das Sagen haben werden .... dann, na dann ... wirds noch beschissener sein, als es eh schon ist.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T22:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5346399/">
    <title>Farewell Alfred, willkommen Werner!</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;&lt;a href=&quot;http://peterpilz.at/&quot;&gt;Peter Pilz wundert sich und sagt es im Nationalrat:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&quot;Ich gehe davon aus, dass Ihnen allen bekannt ist, dass das heute der letzte Tag und die letzte Gelegenheit ist, bei der Alfred Gusenbauer als Bundeskanzler im Parlament ist. Ich habe mich gewundert, dass der SPÖ-Klub darauf verzichtet hat, sich in diesem Rahmen von ihm zu verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle für mich und für meine Fraktion fest  und ich will jetzt keine Bilanz der beiden Kanzlerjahre Gusenbauer legen, sondern mich nur auf eines konzentrieren : Hätte Alfred Gusenbauer bei einer Nationalratswahl seine Partei unter 30 Prozent geführt, wäre Alfred Gusenbauer aus Regierungsverhandlungen ohne auch nur ein Zeichen eines Neubeginns in den Fragen sozialer Gerechtigkeit und Bildung zurück in die Parteizentrale gekommen, hätte er von der Finanztransaktionssteuer bis zur Vermögenssteuer alles der ÖVP geopfert und hätte er dem Innenministerium, dem Außenministerium, dem Finanzministerium und dem Wirtschaftsministerium auch noch das Justizministerium nachgeworfen, Alfred Gusenbauer wäre ein heißer Empfang in der Löwelstraße bereitet worden. Ich glaube nicht, dass er das politisch überstanden hätte.  Bei Werner Faymann feiert das die SPÖ aber als Neustart!&quot;&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:date>2008-11-26T08:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5300899/">
    <title>heute freuen wir uns mal</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;&lt;div class=&quot;youtube-video&quot;&gt;&lt;object height=&quot;355&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/fe1rZ4-_XGA&quot;&gt; &lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt; &lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/fe1rZ4-_XGA&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; height=&quot;355&quot; width=&quot;425&quot;&gt; &lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tracy Chapman The Times They Are A-Changin&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <dc:date>2008-11-05T03:06:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5287217/">
    <title>&quot;Eine fundamentale Korrektur der Weltwirtschaft&quot;</title>
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    <description>&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img style=&quot;max-width: 800px; float: right; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/akt_ak2.jpg&quot; /&gt;&lt;img style=&quot;max-width: 800px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; width: 105px; height: 158px; margin-right: 10px;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/soli2.jpg&quot; /&gt;glaubt &lt;a href=&quot;http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&amp;n=OEGBZ_Suche.a&amp;cid=1060333883190&quot;&gt;Annemarie Kramser&lt;/a&gt; im Editorial des Zentralorgans des &lt;a href=&quot;http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&amp;n=OEGBZ_0&quot;&gt;Österreichischen Gewerkschaftsbundes&lt;/a&gt; &quot;&lt;a href=&quot;http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&amp;n=OEGBZ_soli&quot;&gt;Solidarität&lt;/a&gt;&quot; zu erleben. Auch im weiteren Text ist sie so naiv oder tut auch nur so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer diesen Erlebnisgehalt nicht mit ihr teilt, sei auf den sehr informativen Artikel &lt;a href=&quot;http://www.akweb.de/ak_s/ak532/17.htm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Business as usual&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; aus &quot;&lt;a href=&quot;http://www.akweb.de//&quot;&gt;&lt;em&gt;analyse&amp;kritik&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&quot; verwiesen, der es nicht nur im letzten Satz auf den Punkt bringt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;big&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wer über den Irrsinn des Kapitalismus nicht reden will,&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/big&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;big&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(102, 0, 0);&quot;&gt;&lt;strong&gt;sollte über den Irrsinn kapitalistischer Finanzmärkte schweigen&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/big&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2008-10-29T19:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5222894/">
    <title>Pöbelmehrheit</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Wie zu befürchten war, wurden die Rechtsextremen in ihrer derzeitigen Erscheinungsform des getrennt Marschierens fast zur Stärkste der Parteien. Knapp hinter der SPÖ, die nur deswegen nicht tiefer als auf das jetzige historische Tief sank, weil dank Onkel D. der Anti-Eu-Pöbel bei der Neffenpartei verblieben ist. &lt;br /&gt;Insgesamt also eine gediegene Mehrheit für den Pöbel aller Schattierungen.&lt;br /&gt;Dass die Grünen bei 10% dümpeln und sich kritische SPÖlerInnen nicht mal angesichts des widerlichen Faymannschen Kniefalls vor der Oberpöbelzeitung - oder sollte es besser Pöbeloberzeitung heißen? - wahrnehmbar für die Grünen als einzige politisch akzeptable Alternative entscheiden konnten, läßt einen vermuten, dass VdB mit seiner Einschätzung recht hat, dass das liberale Potential in Österreich derzeit eben nicht größer sei.&lt;br /&gt;Und Linke gibt es offenbar überhaupt keine mehr in Österreich, wenn man von den paar irreal existierenden geriatrischen Sektierungen absieht. &lt;br /&gt;Und von mir :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <dc:date>2008-09-28T22:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5203929/">
    <title>Wie mit der FPÖ umgegangen wird,</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5203929/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;anderswo. Leider aber nicht bei uns und durch unsere stärksten politischen Parteien, sondern in Köln durch den dortigen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,579419,00.html&quot;&gt;CDU-Oberbürgermeister &lt;strong&gt;Fritz Schramma:&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&quot;Diese braunen Biedermänner sind in Wahrheit Brandstifter, Rassisten im bürgerlichen Zwirn, subtile Angstmacher. Dieser verfaulten Clique des Eurofaschismus, diesen Haiders und Le Pens, und wie sie alle heißen, rufe ich zu: Da ist der Ausgang, da geht&apos;s nach Hause!&quot;&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;Am Tag zuvor machten die zum rechtsextremen Anti-Islamistenkongress in Köln zusammengekommenen Teilnehmer, zu denen auch eine Riege unserer hiesigen Braunblauen stieß, eine &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,579365,00.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;unfreiwillige Flussfahrt&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; von mehreren Stunden, da sie von Gegendemosntranten nicht ans Ufer gelassen wurden. Als sie schließlich landeten, weigerten sich spontan Bus- und Taxifahrer, sie zu transportieren und ein Wirt, bei dem sie ein Kölsch&apos; konsumieren wollten, schmiss sie umgehend hinaus, als er erfuhr, welche Bande sich bei ihm einnisten wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in seiner Rede, die &lt;a href=&quot;http://www.rheinsieg-news.de/index.php/2008/09/20/ob-schramma-positioniert-in-seiner-rede-klar-gegen-rechts/&quot;&gt;&lt;strong&gt;hier&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; abgedruckt ist, stellte Schramma weiters fest:&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;Und wer sich gegen unsere ausländischen Mitbürgerinnen und mit Mitbürger stellt, der stellt sich gegen unsere Stadt. Denn Köln ist nicht braun. Köln ist bunt!&lt;br /&gt;Darum zeigen wir heute Flagge, wir bekämpfen die Gegner unserer Stadt - mit friedlichen und demokratischen Mitteln, das ist mir sehr wichtig. Mit Worten, Protestmarsch, mit Bauchtanz und Plakaten, mit Schotten dicht und Musik a la Arsch huh u. Zäng ussenander!&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;Köln ist eine nette Stadt, find ich, und erinnere mich gerne an &quot;de Plaat&quot; Zeltinger, der &lt;a href=&quot;http://www.zeltinger-band.de/band.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Mit nacktem Arsch und Rock&apos; n&apos; Roll&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <dc:date>2008-09-20T09:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5126401/">
    <title>&quot;Auf einen Außenposten bei den Gewerkschaften versetzt&quot;</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5126401/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Über den Kultursekretär Egon Rentzsch schreibt Alfred Kantorowicz im 2. Band seines &lt;a href=&quot;http://katalog.buechereien.wien.at/woload.asp?startmedinr=0132081&quot;&gt;&quot;Deutschen Tagebuchs&quot;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&quot;Der Rentzsch dampfte vor Hochgefühl. Gerade hatte er nach der offiziellen Premiere beschlossen, ein anderes Stück zu verbieten. Er lief Amok, niemand konnte ihn stoppen.&lt;br /&gt;Er überrollte alles. ... Ihm, Rentzsch, war von der Instanz, die für ihn allein zählte, dem von Ulbricht beherrschten Zentralsekretariat der SED, das grüne Licht gezeigt worden, mal &apos;Ordnung zu schaffen&apos;, reinen Tisch zu machen mit jeder Eigenwilligkeit der &apos;Tintenkulis&apos;, später hat man den Amokläufer auch abgeschoben  nicht gerade in die Wüste geschickt, denn ein Mann von seiner Roheit und Dummheit war immer mal wieder brauchbar, aber aus der Zentrale &lt;strong&gt;auf einen Außenposten bei den Gewerkschaften versetzt&lt;/strong&gt;.&quot;&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed green; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;/blockquote&gt;Der Eindruck läßt sich nicht ganz wegwischen, als ob die Gewerkschaft nie wirklich hoch im Kurs gewesen ist, wenn sie als Teil des herrschenden Systems agierte.&lt;br /&gt;Was mich &lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt;&lt;/span&gt; wie nach fast jeder gewerkschaftlichen Ausschuss[&lt;span style=&quot;color: rgb(102, 51, 0); font-family: tahoma;&quot;&gt;wie-schon-der-Name-sagt]&lt;/span&gt;-Sitzung &lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 51, 51);&quot;&gt; &lt;/span&gt;an das Projekt &quot;gewerkschaftliche Funktionen als Sekundärkarriere&quot; erinnert, mit dem ich diesem Unmaß an Geschmeidigkeit und Dummheit von Gewerkschaftsfunktionären in höheren Positionen nachzuspüren versuchen wollte. &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <dc:date>2008-08-15T18:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5106739/">
    <title>Tapferer Betriebsrat</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5106739/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed blue; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: &apos;tahoma&apos;; color: rgb(0, 0, 153);&quot;&gt;&lt;strong&gt;SPIEGEL:&lt;/strong&gt; Tatsache ist, dass Ihr Boss schon im vergangenen Jahr über 60 Millionen verdient hat. Gibt es eine Grenze, von der an Managereinkünfte unanständig werden?&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hück:&lt;/strong&gt; Unanständig ist es, wenn Manager Werke schließen, Mitarbeiter entlassen und dann persönlich noch enorme Gehälter kassieren. Da gehe ich auf die Barrikaden. Wir haben eine ganz andere Situation. &lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;hr style=&quot;border: 1px dashed blue; width: 150px; margin-left: 0pt; text-align: left;&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/br_text.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;202&quot; alt=&quot;betriebsrat&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/betriebsrat.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <dc:date>2008-08-06T00:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5080656/">
    <title>11 Minuten können ganz schön viel sein</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5080656/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Im heutigen &lt;strong&gt;Falter &lt;/strong&gt;30/08 S. 18 wird unter dem Titel &lt;strong&gt;&quot;Der Elf-Minuten-Mensch. Leben 2.0.&quot;&lt;/strong&gt; von Ingrid Brodnig anhand einer &lt;a href=&quot;http://www.ics.uci.edu/%7Egmark/CHI2005.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Studie &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;von &lt;a href=&quot;http://www.calit2.net/newsroom/article.php?id=458&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gloria Mark&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; festgestellt und gefragt: &quot;Immer mehr Geräte versprechen Effizienz und bessere Kommunikation. Stattdessen lenken sie uns dauernd ab. Warum wehren wir uns nicht?&quot;&lt;br /&gt;
Die Studie ist übrigens auch schon vier Jahre alt und &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/46/Unterbrechungen?page=all&quot;&gt;&quot;Die Zeit&quot;&lt;/a&gt;  hat aus ihr vor zwei Jahren die Befürchtung abgeleitet: &quot;Vor lauter Unterbrechungen gibt die Menschheit bald den Geist auf.&quot;&lt;br /&gt;
Ähnliches befürchtet offenbar die &quot;Falter&quot;-Redakteurin und zitiert zum Thema noch einige andere &quot;Unterbrechungsforscher&quot;, wie sie &quot;Die Zeit&quot; so hübsch nennt (oder ist dies eine Eigenbezeichnung dieser relativ neuen ForschungsnischenbewohnerInnen?), updatet die angejahrte Geschichte mit Facebooknutzungsdaten, läßt einen Soziologen davon reden, dass der durchschnittliche Amerikaner nur noch zwei statt drei enge Freunde sein eigen nennt (der tief in die Vergangenheitsform geschobene Antiamerikanist in mir flüstert völlig unangebracht: für einen Amerikaner ist das ja recht viel) und veranlasste &quot;Falter&quot;-KollegInnen zu eigenen, recht uninteressanten Schilderungen, wie sie mit ihrem elektronischen Werk- und Spielzeug umgehen. All dem haftet etwas Jammriges an, ähnlich wie auch dem Erlebnisbericht &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,563401,00.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;&quot;Ich bin dann mal offline&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; des sich &quot;Internet-Junkies&quot; nennenden Marc Röhlig.  &lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://nudelwalker.blogspot.com/2008/07/lies-nicht-so-viel-du-verdirbst-dir-die.html&quot;&gt;&lt;strong&gt;Nudelwalker&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; hat sich zu Recht leicht sarkastisch über diese aufgesetzte Demonstration von angeblicher Charakterstärke geäußert und auf  ein klassisches Beispiel eines &lt;em&gt;&quot;Furchtbar-was-macht-diese-neue-Technik-doch-mit-mir!&quot;&lt;/em&gt; hingewiesen, welches wohl  zu den häufigsten kindlichen Traumen der meisten später BibliothekarInnen und BücherantInnen Gewordenen zählen dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene, die heute über die Anmutungen der Internet- und Kommunikationsmedien jammern,  waren zumeist auch diejenigen, die uns vor Jahren mit ihrem ungefragt vorgeführten neuen Spielzeug nervten. Das war schon in der Frühzeit der Handys so, wenn die wenigen Handybesitzer, die es damals gab, blitzschnell zu diesem teuren Ding griffen und sofort lospalaverten, wenn ein Bekannter in der Nähe aufkreuzte; oder mit einer Regelmäßigkeit angerufen wurde, dass damals der Verdacht die Runde unter den Spöttern machte, dass die wenigen Handybesitzer ein Netzwerk des Telefonterrors gebildet hätten, dessen einzige Aktivität darin bestand, sich ohne Unterlass gegenseitig anzurufen. Damals ging auch kaum jemand dieser Tinnitus-Aktivisten aus dem Haus, ohne das einer Revolvertasche ähnelnde &quot;Handybag&quot; umgeschnallt zu haben. Erst &lt;strong&gt;Umberto Eco&lt;/strong&gt; hat den Bann gebrochen, als er in einer seiner Glossen darauf hinwies, dass die Handyträger nicht die wichtigen Menschen seien, weil wichtige Menschen jene wären, die sich von Untergebenen vor unerwünschten Kontaktaufnahmen abschirmen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Mein-verr%C3%BCcktes-Italien-Verstreute-Notizen/dp/3803123704&quot;&gt;&quot;Wer das Handy als Machtsymbol heraushängen will, zeigt damit in Wirklichkeit doch nur allen seine verzweifelte Lage als Subalterner, der gezwungen ist, in Habachtstellung zu bleiben, auch wenn er gerade einen Beischlaf vollzieht&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
Nicht gerade ein Status, welcher von den Handyträgern vermittelt werden wollte. Dazu passt ja auch, dass jemand wie &lt;a href=&quot;http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_2001/11/30a.htm&quot;&gt;Peter Westenthaler&lt;/a&gt; lange Zeit ausschließlich als &lt;strong&gt;&quot;Haiders Handy&quot;&lt;/strong&gt; wahrgenommen wurde, ehe &lt;strong&gt;es&lt;/strong&gt; beschlossen hatte, als Politiker laut zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man davon absieht, dass es außer wirklich Kranken jedem, der halbwegs seine Sinne beisammen hat, zuzumuten ist, seinen Umgang mit den Arbeitswerkzeugen und Spielzeugen vernünftig zu regeln, überschattet diese eitle Jammerei das wirkliche Problem: dass eine immer größere Zahl von Menschen bei der Strafe des Jobverlustes dazu gezwungen ist, stets und überall erreichbar und damit verfügbar zu sein. Dass dieses Anforderungsprofil als Randerscheinung - wie die prekären Arbeitsverhältnisse - mehr und mehr in der Mitte der Arbeitswelt zur Norm wird. Daher auch nicht mit dem einer Diätkur ähnlichen Verhaltensweise das Auslangen gefunden werden kann, sondern konkreter Widerstand notwendig ist. Darüber läßt sich aber nicht so infosexy berichten. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;hr style=&quot;width: 150px;&quot; /&gt;

Weil auch mal was Positives geschrieben werden sollte: der Falter-Eigen-Hero der Woche ist diesmal &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Klenk&quot;&gt;Florian Klenk&lt;/a&gt; für seinen Artikel über die &lt;a href=&quot;http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=738&quot;&gt;&quot;Arigona-Spitzelaffäre&quot;&lt;/a&gt;; ihm und &lt;a href=&quot;http://peterpilz.at/&quot;&gt;Peter Pilz&lt;/a&gt; ist es zu verdanken, dass dieser Skandal noch nicht juristisch entsorgt werden konnte wie seinerzeit die FPÖ-Spitzelaffäre. Wobei die beiden sowieso als Dauer-Heroes für Namhaftmachung von Verbrechen im Politmilieu gelten können. &lt;br /&gt;
Brecht hätte wohl gesagt: ... arm ein Land, das Heroes braucht, um Selbstverständlichkeiten durchzusetzen. Womit wir wieder bei der feigen SPÖ wären, die seit einem halben Jahr kein Ohrwaschel gerührt hat, um gegen die Willkür der Behörden und des Innenministers im Arigona-Skandal einzuschreiten ... &lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-23T23:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5052276/">
    <title>Ein neues Dienstrecht für die Magistratsbediensteten</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5052276/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Ein offenbar bereits im tiefen Inneren der SPÖ-Wien (Stadträtin + Magistratsdirektion + FSG-Spitze) akkordiertes neues Dienstrecht für die Bediensteten des Magistrats liegt nun zur Begutachtung auf. Wie so oft werden wichtige und konfliktträchtige Materien im Sommer frei gegeben, wenn die Gremien und die Fraktionen nur unzulänglich in der Lage sind, dazu rechtzeitig und adäquat Stellung zu nehmen. Von einer innergewerkschaftlichen Diskussion ganz zu schweigen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Text des Entwurfs::&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/files/dienstrecht_entwurf.pdf&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/images/Dienstrecht.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier die &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/haftgrund/files/Erlaeuterungen_Dienstrecht.pdf&quot;&gt;&lt;strong&gt;Erläuterungen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Durchlesen fällt auf, dass magistratsweit die gleitende Arbeitszeit Pflicht sein wird, was in der geplanten Form eine Schwächung des Mitspracherechts der Bedienstetenvertretung nach sich zieht. Dass der Urlaubsanspruch nunmehr in Stunden statt in Tagen gemessen wird und es möglich sein soll, in Einzelfällen einzelne Urlaubsstunden zu konsumieren. Weiters Einführung eines Vierteljahres als &quot;Freijahr&quot;, was sicher einen Fortschritt ist, Angleichungen an EU-Arbeitszeitbestimmungen u.a.m.&lt;br /&gt;Es steht zu befürchten, dass der Teufel in den Details verborgen ist.&lt;br /&gt;Oder gibt es gar keinen Teufel?&lt;br /&gt;Ich fürchte, in dieser Hinsicht halte ich es mit dem Papst, der an den leibhaftigen Teufel glaubt. Oder war es der vorige Papst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T23:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5044188/">
    <title>Schlaucherl for President</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5044188/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Die Sandkiste hat abgedankt und das Schlaucherl hat die Krone:&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Beherzt wie Sie sind, erheben Sie Ihre Stimme, wo es notwendig ist. Sie brauchen dazu weder Lautstärke noch Arroganz. Wenn Sie sich einmischen, dann nicht, um sich in Szene zu setzen oder andere anzugreifen, sondern um &quot;mit Herz&quot; das Recht Schwächerer zu wahren. Sie gehen mit offenen Augen durch das Leben und schauen nicht weg, wenn Sie Unrecht begegnen. Sie würden es niemals zulassen, dass in Ihrer Gegenwart Kinder, Frauen oder machtlose Minderheiten entwürdigend behandelt werden. Ihre mutige Vorgangsweise erfordert viel Selbstsicherheit. (&lt;small&gt;Typ C &quot;Der Beherzte&quot;. diesen Typus verkörpern 74% der KronenzeitungsleserInnen nach dem Ergebnis des Krone-Sonntagsbeilagenpsychotests &quot;Wie beherzt sind Sie?&quot;)&lt;/small&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Auch Robert Misik hat ein Hohelied auf den neuen Spitzenkandidaten verfasst:&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Der sozialdemokratische Realist. Zur Physiognomie eines Menschenschlags, der stets an der Wirklichkeit scheitert. - Unter den Sozialdemokraten trifft man nicht selten jene praktische Männer, die sich für Realisten halten. Es ist nicht so, dass der Realist Treue zu politischen Werten grundsätzlich ablehnt. Es ist auch nicht so, dass der Realist nicht selbst den Werten der Sozialdemokratie grundsätzlich anhängt. Der Realist wäre auch durchaus für eine Politik, die mehr soziale Gerechtigkeit herstellt, er meint auch keineswegs, dass gut integrierte Immigranten und deren hier geborene Kinder abgeschoben werden sollen, auch er findet es unschön, wenn Abgeschobene bei ihrer Außerlandesschaffung ersticken und auch der Realist schürt die niederen Instinkte der Menschen nur mit Widerwillen, ja, er würde sich ehrlich freuen, wenn es solche niederen Instinkte nicht gäbe und wenn er es nicht nötig hätte, ihnen zu schmeicheln. Eigentlich ist er ja auch für die EU, eigentlich ist er ja auch für ein liberales Strafrecht, eigentlich ist er ja auch für eine lebendige Demokratie. &lt;small&gt;Der ganze Artikel ist &lt;a href=&quot;http://www.misik.at/texte-aus-dem-standard-wien/der-sozialdemokratische-realist.php&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;zu finden oder im &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?id=3403545&quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;&lt;b&gt;SPÖ-Wissenschaftssprecher Broukal wirft übrigens das Handtuch &lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=3405573&quot;&gt;mit einigen Sätzen Wahrheit:&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Ich will mir einen Rest an Selbstachtung bewahren und nicht jede Beschädigung meines öffentlichen Standings auch noch mit Argumenten wegerklären, an die ich selbst nicht mehr glaube. Ich habe nicht vor, in dieser Woche von der Klubführung zum dritten Mal in einem Jahr gezwungen zu werden, gegen meinen eigenen Antrag auf Abschaffung der Studiengebühren zu stimmen.&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;small&gt;Und für jene, die laut Karl Kraus mit Österreich alles gemein haben außer der Sprache: &quot;Schlaucherl&quot; = &lt;em&gt;listiger Mensch, Schlaumeier, Schlawiner&lt;/em&gt;&lt;/small&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
    <dc:creator>haftgrund</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 haftgrund</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-07T13:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://haftgrund.twoday.net/stories/5026906/">
    <title>&quot;Nationale Sozialdichandsche Adabeipartei&quot; (NSDAP)</title>
    <link>http://haftgrund.twoday.net/stories/5026906/</link>
    <description>&lt;blockquote&gt;Das oft gebrauchte Wort, dass die politische Realität die Kabarettisten und Satiriker ratlos mache, scheint nun tatsächlich Wirklichkeit geworden zu sein. Selten noch habe ich einen so laschen Artikel wie den heutigen von &lt;a href=&quot;http://www.thomasmaurer.at/&quot;&gt;Thomas Maurer&lt;/a&gt; im Kurier gelesen: er gibt einfach wieder, was geschehen ist. Was unter normalen Umstände urlustig gewesen wäre. Doch die Umstände sind nicht normal. Der Schwenk der beiden Putschisten ins nationaldumpfe Lager kam selbst für jene überraschend, die ihnen sowieso schon ziemlich alles an politischer Blödheit und Charakterlosigkeit zutrauten. Also auch für mich.&lt;br /&gt;Putschisten deshalb, weil Feymann bislang keinerlei Mandat als Parteivorsitzender hat. Nicht mal als geschäftsführender. Denn im Falle eines Rücktritts des Vorsitzenden kann nur einer der bisherigen Stellvertreter zum bis zum nächsten Bundesparteitag die Geschäfte führenden Vorsitzenden gemacht werden. Faymann war aber keiner der Stellvertreter und er wurde auch durch kein Gremium ernannt. Auch Doris Bures ist nicht, wie vorgeschrieben, vom SPÖ-Bundesvorstand zur Bundesgeschäftsführerin bestellt worden. Eine &quot;Virtuelle SPÖ-Spitze&quot; nennt dies &lt;b&gt;Daniela Kittner &lt;/b&gt;im heutigen &lt;a href=&quot;http://www.kurier.at&quot;&gt;Kurier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Mit wem sich die beiden Herren Putschisten ins Bett legen, war ihnen sicher bekannt, es wurde ihnen auch in der heutigen Kronenzeitung gezeigt, was ihnen blüht, wenn sie vom nationaldichandschen Kurs je abzurücken wagten. In der sich &lt;b&gt;&quot;Strudl&quot;&lt;/b&gt; nennenden Kolumne gibt es einen Kommentar zum über alle Parteigrenzen hinweg hoch angesehenen EU-Abgeordneten &lt;a href=&quot;http://www.europarl.at/europarl/default.pxml?kap=74&amp;mod=&amp;lang=de&quot;&gt;Herbert Bösch&lt;/a&gt;, allgemein bekannt als immens fleißig und integer:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&quot;A roter EU-Parasit namens Bösch kritisiert den SPÖ-Brief an den Hans Dichand  &lt;em&gt;&apos;Ich bin seinerzeit nicht der Kronenzeitung beigetreten. sondern der Sozialistischen Partei Österreichs.&apos;&lt;/em&gt; Allerdings, I glaub nämli kaum, dass die Krone den gnommen hätt!&quot;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt; Der künftige Koalitionspartner der NSDAP, die Effen, haben schon die nächste Vorgabe gemacht: Strache fordert, dass die 22 Sozialversicherungsanstalten auf zwei zu reduzieren wären: eine für Österreicher, eine für Ausländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem notorischen Aufdecker &lt;a href=&quot;http://peterpilz.at/&quot;&gt;&lt;b&gt;Peter Pilz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ist bereits die künftige Ministerliste der NSDAP zugespielt worden, die da lautet:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;Justizminister: Peter Gnam&lt;br /&gt;Verteidigungsminister: Ernst Trost&lt;br /&gt;Sozialminister: Kräuterpfarrer Weidinger (via Lotte Ingrisch)&lt;br /&gt;Bildungsminister: Herr Strudl&lt;br /&gt;Frauenminister: Michael Jeannee&lt;br /&gt;Infrastrukturminister: Werner Faymann&lt;br /&gt;Finanzstaatssekretär: Wolf Martin&lt;br /&gt;noch ein Staatssekretär: Dieter Kindermann&lt;br /&gt;Bundeskanzler: Hans Dichand&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;Und &lt;b&gt;Rainer Nikowitz&lt;/b&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.profil.at&quot;&gt;Profil &lt;/a&gt; hat sich als Schlüssellochjournalist betätigt:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;&lt;strong&gt;Gusenmann und ihr EU-Brief an den Herausgeber der Krone  die packende Schlüsselloch-Story.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dichand: Ja, servus Werner, mein Bub. Dass d mich du wieder einmal besuchen kommst! Des muss ja eine Ewigkeit her sein  Wann hamma uns des letzte Mal gsehn?&lt;br /&gt;Faymann: Des war gestern, Onkel Hans.&lt;br /&gt;Dichand: Kinder, wie die Zeit vergeht! Wer is denn der Komiker da?&lt;br /&gt;Faymann: Des is der Bundeskanzler, Onkel.&lt;br /&gt;Dichand: Bundeskanzler, soso. Aber war des net immer so ein Schmalpickter?&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des war mei Vorgänger.&lt;br /&gt;Faymann: Und der Fredl is mei Vor­gänger.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des is aber no net ausgmacht.&lt;br /&gt;Faymann: Zwischen dem Onkel Hans und mir scho.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Äh , Herr Dichand, mir wären da wegen dem Text.&lt;br /&gt;Dichand: Des is aber lieb, dass ihr mir helfen wollts, Buben, aber i hab ihn für heut scho fertig. Schauts einmal, da is er: Bei dieser Hitze schwört Nadine (19) auf ein altes Hausmittel von Kräuterpfarrer Weidinger  sie reibt sich die Brustwarzen mit Eiswürfeln ein und &lt;br /&gt;Faymann: Onkel, wir meinen den Text von dem Brief. Wegen der EU.&lt;br /&gt;Dichand: Ah ja! Die EU! I freu mich, dass ihr endlich vernünftig werdets.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Ich möchte aber jetzt schon vorausschicken, dass ich immer noch für ein vereintes Europa bin.&lt;br /&gt;Dichand: Burschi, i war scho für ein vereintes Europa, wie du no in der Nudelsuppen gschwommen bist. Und damals war des no net so modern wie heute.&lt;br /&gt;Faymann: Meinst du 1994?&lt;br /&gt;Dichand: Fast. 1944.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Wenn des scho so anfangt, werden wir da jetzt in der Diskussion auf keinen grünen Zweig kommen.&lt;br /&gt;Dichand: Diskussion? Wovon redet der bitte?&lt;br /&gt;Faymann: Sei ihm net bös, Onkel Hans, er meint des net so. Er is halt manchmal a bissl hoppertatschig.&lt;br /&gt;Dichand: So? Na gut. Fang ma an. Du , Dings da , was is er noch amal, Werner?&lt;br /&gt;Faymann: Bundeskanzler.&lt;br /&gt;Dichand: Ah so, genau. Also, Bundeskanzler, du setzt dich da her und nimmst den Diktierblock.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Bin i a Sekretärin?&lt;br /&gt;Dichand: Na ja, nein. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Und du Werner  Mein Hund is heut net da. Aber i brauch was zum Streicheln, wenn ich aus dem Vorhof der Macht goldene Worte in die Welt da draußen entlasse. Leg dich neben den Schreibtisch, schau mich lieb an und hechle ein bisserl.&lt;br /&gt;Faymann: Okay.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Des machst du wirklich? Des is ja unpackbar!&lt;br /&gt;Faymann: Eh. Weil du macherst ja nie alles, nur damit du Bundeskanzler bleibst.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Hab i scho erwähnt, dass i recht gut Steno kann, Herr Dichand?&lt;br /&gt;Dichand: Da schau her! Na dann stenografier: Sehr geehrter Herausgeber!&lt;br /&gt;Gusenbauer: Sollt man net lieber so was schreiben wie: Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger?&lt;br /&gt;Dichand: Werner? Der Kerl nervt.&lt;br /&gt;Faymann: Tschuldigung, Onkel Hans  hehehehe  aber er  hehehehe  er weiß scho, dass du der erste Bürger im Staat  hehehehe &lt;br /&gt;Dichand: Was machst denn für komische Geräusche?&lt;br /&gt;Faymann: I hechle. Du wolltest es so.&lt;br /&gt;Dichand: Ich? So ein Blödsinn. Und jetzt mach Platz.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Also gut. I schreib: Sehr geehrter Herausgeber! Aber über den restlichen Inhalt müss ma trotzdem noch reden.&lt;br /&gt;Dichand: I hör immer nur reden. Wor­über? Ihr seids jetzt auch für eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag, die Krone hat damit wieder einmal einen rauschenden Erfolg für das darbende Volk erzielt, und alle san glücklich.&lt;br /&gt;Faymann: Aber wir san net für a Volksabstimmung über den jetzigen Vertrag, Onkel. Den hamma scho beschlossen.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Genau. Des gilt nur für zukünftige Verträge.&lt;br /&gt;Dichand: Aber es wird keine zukünftigen Verträge geben.&lt;br /&gt;Faymann: Eh net.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Um Gottes willen, des brauchert ma no! Stell dir vor, Werner, wir müssten wirklich eine Volksabstimmung machen und die ganzen Koffer &lt;br /&gt;Faymann: Des meint er auch net so, Onkel Hans.&lt;br /&gt;Dichand: Dann lassts mi des einmal richtig verstehen: Der Brief hat eigentlich keinen anderen Sinn, als dass ihr öffentlich meinen Speichel leckts?&lt;br /&gt;Gusenbauer: Ja.&lt;br /&gt;Dichand: Ich halt ja an sich gar nix von heuchlerischem Geschmeichel.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Net? Der Werner hat gemeint &lt;br /&gt;Dichand: Außer natürlich, der Adressat bin ich. Und dass ihr die Krone-Leser für deppert verkaufts, das is &lt;br /&gt;Faymann:  na ja, ein kleiner taktischer Schachzug &lt;br /&gt;Dichand:  großartig! Besser könnt is ja selber net. I bin so begeistert, i muss mir nachher gleich zwei, drei Leserbriefe schreiben.&lt;br /&gt;Gusenbauer: Schön, dass wir uns einig sind. Fang ma jetzt an?&lt;br /&gt;Dichand: Gleich. Vorher haben der Werner und ich noch was zu erledigen. Na komm, Burli, gemma gschwind Gassi. Na wo hat er denn seine Leine, der kleine Racker, ha?&lt;br /&gt;Faymann: Pfah, Onkel Hans! Kömma heut wenigstens in den Hof gehen, wo uns kana sieht?&lt;br /&gt;Dichand: Nix da. Wir gehen vorn auf die Straßen.&lt;br /&gt;Faymann: Na ja. A scho wurscht.&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/blockquote&gt;Mehr fällt &quot;mir&quot; zu Gi-Ga-Gusemann nicht ein.&lt;br /&gt;
Zum Glück gibt es aber andere. Im stets lesenswerten &lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=168&quot;&gt;Kellerabteil &lt;/a&gt;werden Kommentare zusammengetragen und u.a. auch auf die Hinweise von &lt;a href=&quot;http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5025518/&quot;&gt;adresscomptoir &lt;/a&gt;verwiesen.&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit ist mir ein &lt;a href=&quot;http://www.unet.univie.ac.at/~a9005396/php/weblog/?p=162&quot;&gt;&lt;b&gt;Satz im Kellerabteil&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; untergekommen, der wohl auch für Ereignisse wie diese gilt und der bei Gefahr des in einen abgehobenen Zynismus Driftens immer wieder in Erinnerung zu rufen wäre:&lt;blockquote&gt;&lt;hr /&gt;dass wir konsequent üben sollten, dem drang nach einer abschätzig abgeklärten haltung NICHT nachzugeben, training darin, uns sehr wohl zu echauffieren, im privaten, in unseren halbprivaten öffentlichkeiten der näheren umgebung und in der öffentlichkeit, in der wir als bürger aufbegehren, wenn uns solche eben-nicht-belanglosigkeiten vorgesetzt werden.&lt;br /&gt;
wir haben kein recht der gleichgültigkeit.&lt;/blockquote&gt;
&lt;hr /&gt;

&lt;/blockquote&gt;</description>
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    <title>Kidnapping von vorlauten Jungschnöseln - zum Hüftgelenkeputzen und Windelnwechseln</title>
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    <description>&lt;blockquote&gt;Dem &lt;a href=&quot;http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=646&quot;&gt;&lt;strong&gt;Linksnetblogs&lt;/strong&gt; &lt;/a&gt; habe ich den Hinweis auf einen &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/2008/22/08222001.php&quot;&gt;&lt;strong&gt;Artikel im FREITAG&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; zu verdanken, der einem Pensionsschock der heute politisch Aktiven mit wirksamkeitsorientierten beschäftigungstherapeutischen Maßnahmen gegenzusteuern versucht:&lt;blockquote&gt;&quot;Wir werden das machen, was wir in den Achtzigern eingeübt haben: Wir werden an den Börsen verspekulierte Häuser und Grundstücke besetzen, Volxküchen betreiben und Hungermärsche durch Institutionen antreten. &lt;br /&gt;Die Aktionen werden vielfältig und phantasievoll sein, auch wenn zu befürchten ist, dass Plena unter Altersstarrsinnigen tagelang dauern werden. Aber wir haben ja Zeit.&lt;br /&gt;Wir werden wie seit Jahrzehnten schon, flexibel sein und bei Räumung unsere Sofas und Rollstühle eben ins nächste Haus schieben oder ein paar Container mit Hilfe von Computerhacking aus China über Hamburg an unseren Standort umleiten, die darin befindlichen Waren tauschen oder verbrauchen und die Container zu einem Dorf aufstapeln, wahlweise mitten auf Kreuzungen oder auf Schulhöfen, wo wir in den Pausen Lesehilfen für leseschwache Schüler anbieten, denn was wir im Überfluss haben werden, das werden Bücher sein. Und die kann man notfalls im Kerzenschein lesen. &lt;br /&gt;Mit den Energieressourcen wird es ja auch nicht mehr zum Besten stehen. Allerdings könnten wir uns fithalten, indem wir mit Hilfe von Hometrainern auf ökologisch sinnvolle Weise Strom erzeugen und damit unsere Laptops betreiben, mit denen wir mit Alten in der ganzen Welt kommunizieren und uns zu Widerstandsnetzwerken zusammenschließen. Ökologie hat uns ja schon seit unserer Jugend interessiert. &lt;br /&gt;Da wir politisch interessiert sind, werden wir die Diskussionen um unsere Abschaffung verfolgen und ab und an einen der vorlauten Jungschnösel kidnappen und zum Hüftgelenkeputzen und Windelnwechseln einsetzen. Zur Not ließe er sich auch braten und essen. Lebenslanges Gefängnis kann uns dann nicht mehr schrecken. &lt;br /&gt;Auch dort werden wir wahrscheinlich viele sein.&quot;&lt;/blockquote&gt;Dieser in vielfacher Hinsicht mehr als realistische Artikel hat eine durchaus positive Botschaft - fad wirds uns nicht werden in diesem Leben ohne Pensionsschock!&lt;/blockquote&gt;</description>
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