Von Tieren, Frauen, Hackern und Hinterteilen. Von Taschen im Gefache und einem Ausflug ins Fiktive.


Bestsellerservice und Gebührensucht

Zwei Beiträge zum Thema auf haftgrund.net/cat/bi-ba-buechereien


Von Turnlehrern, Folmen und Herrschaftswichteln

  • Folm der Woche: Stefan Apfl
    Trotz harter Konkurrenz (des Herausgebers Männergschichten, diesmal mit der hardcore-Variante Fleischhacker bettelten schier drum) und trotz der Tatsache, dass es im Laufe der Woche  Trittbrettfahrer des hier genannten Folms (= Falters Eigendolm) - sonder Zahl gegeben hat, für die Falterwoche 5/09 hat es Stefan Apfl für seinen Artikel “Die Islamlehrer” letztendlich souverän geschafft.
  • Vor Turnlehrern wird gewarnt
    Vom Völkerball bis zum Zirkeltraining werden hier Parallelgesellschaften herangezüchtet, die sich irgendwann in einer integrationspolitischen Zeitbombe entladen werden.
  • Aufgrund dessen: Jede Zumutbarkeit strapaziert
    Sie sind alle gleich und sie pflegen alle die gleichen Sprachfiguren, die Herrschaftswichtel in den Institutionen, diesmal aus der Islamecke
  • Wo die extreme Rechte wohnt
    Die Frage, wie rechts Österreich ist, lässt sich auch ohne Zeugenschaft der Herren Strache/Mölzer/Höbelt sehr einfach beantworten (Rauscher im Standard)
  • Grundloser Rassismusvorwurf unangebracht
    “zumal eine derartige Kritik samt Regressforderung und angestrebter Richtlinienbeschwerde gerade von einem US-Bürger kommt und man auch hier zu Lande weiß, wie rigoros und nachsichtslos gerade amerikanische Polizisten bei der Erzwingung einer Festnahme vorgehen und dieser Umstand auch jedem US-Bürger bekannt ist”



Nützlich und einzig

Ein Mail gewordenes lyrisches Etwas ...

Googles generische

Maskulinumskeule ...

Bröselige Flocken

oder die Ästhetik von Umblätterschaltern ...

Memos


Also sagte der nette Anarchist

“The librarian of the British Museum does not ask ...


Lochgott, übernehmen Sie!

Umzug geht recht holprig vonstatten.
Die Seite auf haftgrund.net ähnelt den burgenländischen Häuslbauersiedlungen der 60er.
Aber der erste Beitrag ist dort gelandet. Wie ja auch in diesen Siedlungen lange vorm Fertigwerden der Häuser frische Kinder das Licht in eben diesen erblickt hatten.

Sozusagen eingelocht.

Mit “Erinnerung, Zusammenhang, Wissen. Das schwarze Loch der Zusammenhanglosigkeit füllen” betitelt die Essayistin und Germanistin Daniela Strigl ihre Rezension des Essaybandes “Ohnmacht und Empörung. Schriften 1982-2006″ von Konstantin Kaiser im Standardalbum.

Die Lektüre der Rezension will nicht so recht gelingen, denn das zu füllende schwarze Loch der Zusammenhanglosigkeit hat mich fest im Griff.  Wenn Erinnerung, Wissen und was sonst noch
ihren Zusammenhang verlieren, dann tut sich schon eine gewisse Leere zwischen ihnen auf. Dass diese eine schwarze sein muss, ist wohl durch jenen aus der Astronomie kommenden modischen Begriff  nahe liegend, welcher gute Chancen hat, den Quantensprung und die Unschärferelation als Füllsel für alle möglichen Zustände und Beziehungen zu ersetzen.
Füllsel. Was soll denn wirklich gefüllt werden: Der Raum zwischen Unverbundenem? Nein, eigentlich das Loch, das schwarze, des Unverbundenen. Sozusagen das Loch des Loches. Da tut sich jede Fülle schwer. Lochgott, übernehmen Sie!

weiter: Lost im schwarzen Loch der Zusammenhanglosigkeit?




Picken im Schatten von Barack V.

"Andererseits könne er auch den feministischen Standpunkt nachvollziehen: Es wurden drei Frauen an die Spitze gewählt, nun sollen sie von einem Mann überschattet werden".
meint Gebi Mair, Mitglied des Erweiterten Bundesvorstandes (EBV) und Tiroler Landtagsabgeordneter im Gespräch mit derStandard.at.
"Was liegt, das pickt"
meldet sich im selben Artikel auch die Präsidentin des Wiener Tierschutzhauses zu Wort.

Die Stimme aus dem Chorgestühl sieht das anders:
"Übrigens: Obama war zu Beginn mit Sicherheit nicht Kandidat des Parteiestablishments."





Auf den Stamokap gekommen

Wenn zwei sich streiten, wie der Rüruprentner  Rürup und der bis vor kurzem in den selben Kreisen beliebte Finanzwissenschafter Homburg, dann kommen gelegentlich Wahrheiten raus. Das wars aber auch schon.

Ein kleiner Wortrap aus dem Spiegelstreitgespräch:

Günter Homburg:
  • Ich kann derzeit keine Krise er­kennen.
  • Das Konjunkturprogramm ist eine Verschwendung öffentlicher Mittel und wird großen Schaden anrichten.
  • Es ist sehr bedauerlich, dass das, was den Bürgern in den letzten Jahren durch Mehrwertsteuer­erhöhung und vieles mehr abgepresst wurde, jetzt in einem Zug verbraten wird.
  • Also kommt es zu fragwürdigen Schnellschüssen, die noch dazu in die Preise gehen.
  • Insofern ist dies eine Verschwendung öffentlicher Mittel.
  • Herr Rürup, Sie und der Sachverständigenrat haben uns jahrelang er­klärt, dass Konjunkturprogramme wirkungslos seien. Das steht sogar noch in Ihrem aktuellen Gutachten!
  • Wir machen uns als Volkswirte unglaubwürdig, wenn wir ohne gesicherte Fakten von der schlimmsten Krise aller Zeiten phantasieren
  • und dann auch noch Rezepte aus dem Keller holen, die wir bis letztes Jahr für verfehlt gehalten haben.
  • Ich verstehe einfach nicht, weshalb so große Teile der Volkswirtschaftslehre nun diametral ihre Position ändern.
  • Sind denn alle verrückt geworden?
  • Was wir beobachten, sind Manager, die ihr individuelles Versagen mit dem Hinweis auf eine Finanzmarktkrise kaschieren.
  • Zumindest hätten alle Verantwortlichen, also Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionäre, so gestellt werden müssen wie bei einer Insolvenz, einschließlich des Verlustes der Pensionsansprüche.
  • Ich prognostiziere, dass sich die Banken in Zukunft noch riskanter verhalten werden als bisher, denn sie haben verstanden:
  • Wenn es schiefgeht, hilft der Staat.
  • Da lauert für mich schon die nächste Spekulationsblase.
  • Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Co. haben die Regierung absichtsvoll verunsichert.
  • Für die Banken ist der Rettungsschirm sehr vorteilhaft,
  • auch für Ackermann, weil Forderungen seiner Bank dadurch gerettet werden.
  • Das tut seinem Gewinn gut.
SPIEGEL: Finanzminister Steinbrück sagt, er habe in den Abgrund geblickt.
  • Da sind Amateure über einen Abgrund gehalten worden.
  • Diese Panik ist stark interessengesteuert, und zwar von den Banken.
  • Tatsache ist, dass die Bankenret­tung mit dem Vorwand des Gemeinwohls begründet wird, sie in Wahrheit aber vor allem den Banken nutzt.
Ahja, Rüru hat auch was gesagt:
  • Wie bitte?
  • Ich bitte Sie!
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.
  • Ich kann Ihre Einschätzung absolut nicht teilen
  • Es sollte Ihnen doch zu denken ge­ben, dass so viele Kollegen ihre Position geändert haben. Gelegentlich kann auch die Mehrheit recht haben.
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden
  • Das ist, vorsichtig formuliert, abwegig.
  • Moment mal!
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.
  • Eine bemerkenswerte Einzelmeinung.
  • Das klingt nach einer konspirativen Theorie, wie man sie früher vom Stamokap-Flügel der Jungsozialisten hörte

Für Nachgeborene ein paar Stamokaplinks:




Ist die Wahrheit eine Flasche?

Zottel hätte bei der morgendlichen Hunderunde fragen können:

- Was ist eigentlich die Wahrheit?

Der Verlegenheitsantwort:

- Das Ganze

wäre wohl umgehend mit

- ... ist das Unwahre, oder?

gekontert worden. Die versöhnlerische Vorfrühstücksstimme hätte daraufhin vielleicht gemeint:

- Im Großen und Ganzen ja.

Der Canide hätte sich gefühlt wie Greti nach Heinis Antwort auf die nach ihr benannte Frage und hätte weiter geschnüffelt:

- Hat die Wahrheit einen Vater?

- Wirklichkeit?

- Die ist weiblich und die Mutter ist die Zeit.

- Alleinerziehend?

- Mit dem Dauerbaby "Wahrliburli"?

- Mädi meint Khol.

- Gali sagt Kind. Aber wurscht.

- Selbst wenn das Bankert erwachsen wäre, wüssten wir immer noch nicht, was es ist.

- Sachte ich doch! (Zottel dürfte während seines vorkarpatischen Streunerlebens mit norddeutschsprachigen Minderheitlern zu tun gehabt haben).

- Wahr muss jedenfalls nicht immer richtig sein

- Und das Richtige nicht immer das Beste

- Auch wieder wahr.

- Wahrheit ohne Fehler ist irgendwie nicht so ganz, stimmts?

- Nicht so ganz was?

- Nicht so ganz die ganze Ganze Wahrheit.

- Die Wahrheit liegt also in den Fehlern?

- Genau genommen: Die Wahrheit liegt in ihren Fehlern.

- Klingt ziemlich flasch. Gemma googeln.


Googlefrüchte:


Österreichisches Double Bind

Sven Gächter: Systemfehlerquoten (Profil)

In Wahrheit verdichten sich die Indizien, dass Österreich nach der schwarz-blauen Wende im Jahr 2000 ein krasses Psychohygiene-Defizit ausgebildet hat. Was zuvor immerhin noch Gegenstand ernsthafter, wenn auch teilweise erbitterter Kontroversen gewesen war, wird mittlerweile routinemäßig ­einer nicht weiter diskussionswürdigen Tagesordnung zugewiesen.
Und wer (wie profil und eine Hand voll anderer Medien) partout nicht davon abrückt, die uneingeschränkte Beachtung zentraler, in der Verfassung niedergelegter Grundprinzipien einzufordern, muss sich im Gegenzug den Vorwurf gefallen lassen, damit das Geschäft der Gegenseite zu betreiben – also all jener, die kein Hehl daraus machen, was sie von diesen Prinzipien halten.
Ein pseudosubtiler Treppenwitz, der so schlecht ist, dass er von Gerhard Dörfler stammen könnte.



Von Titeln und Tools

Man trägt ja doch immer die Büchereiarbeit mit sich. Bei der Hunderunde ist mir nicht und nicht die Autorin des Buches "Gesunder Schrecken. Partnerschaften aus dialektischer Sicht" eingefallen.

Der Klappentext, der sich an eine fiktive Hausfrau wendet, geht etwa so:
"Uns allen ist das schon mal passiert, dass der Ehemann anruft oder mailt und mitteilt, dass er die nächste Woche Urlaub/Krankenstand etc. zu nehmen gedenkt. Und wenn frau sich dann in den Spiegel schaut, sieht sie den "O my god, it's a monster!"-Blick und alle ihre Träume von Homefunning und Relaxtraining sind wie weggeblasen angesichts der Aussicht, eine Woche lang den heiligenscheingesäumten Hinterkopf des Lebensabschnittspartners in Permanenz vor Augen zu haben.
Und wenn er nicht vorm Monitor sitzt, dann benutzt er das Klo, wenn frau es am Dringendsten braucht.
Wenn die im Stakkato erfolgende Arbeit an der Antizipation des Grauens ihren Höhepunkt erreicht hat, wenn also von der Ferne schon migränischer Stechschritt ein leichtes Bodenbeben verursacht, also Katastrophe pur herrscht ...  und dann ein weiterer Anruf/eine Mail mit der Mitteilung kommt, dass es sich leider nächste Woche mit dem Krankenstand/mit dem Urlaub nicht ausgehe - dann kann frau sicher sein: dieser Lebensabschnittspartner hat das Prinzip "Gesunder Schrecken" verstanden.
Alle Spannung löst sich in Liebe und neu erwachender Leidenschaft auf, es eröffnet sich eine Woche, in welcher das Glück Einzug halten wird - denn Homefunning verharrt auf den Schrecken hinauf im Standby-Modus, während das Relaxtraining in Form televisionär gestützten Konsums raffiniert verarbeiteter Theobromafrüchte ein durch und durch menschliches Antlitz erhält."
Ich glaube, es ist die selbe Autorin, die auch folgende Ratgeber mit tiefen Einsichten in die Geheimnisse des menschlichenen Durcheinanders geschrieben hat:
  • "Migräne. Die Mundart des Weiblichen"
  • "Lebensabschnittspartnerschaften zwischen One-Night-Stand und Patchwork"
Egal, irgendwann wirds mir wieder einfallen.

Bis dahin erscheint die Beschäftigung mit dem an diversen Schnittstellen zwischen Hard- und Software angesiedelten First-Life-Editor "Dekonstrukt" überaus lohnend zu sein.
Dieses Tool wurde ja ursprünglich nur für die Organigrammisierung der metabiologischen FPS entwickelt.
Es kommt aber auch hervorragend mit TPS-Umgebungen zurecht, was bei konsequentem Einsatz rückwirkend einen willkommenen Renderingimpuls für den realbiologischen Bereich auslösen kann.
Inzwischen  funktioniert auch der Transfer in hypertextuale Umgebungen immer besser, allzu ambitionierten Kaskadisierungen sind allerdings durch einige Vertreter der älteren Generation softwareseitiger Rezeption noch enge Grenzen gesetzt.

Dank der großen Community des First-Life-Editor-Projekts ist zu hoffen, dass sich auch hier bald Durchbrüche erzielen lassen in Richtung "Dekonstrukt 2.0".
Ein spannendes Programm jedenfalls und für alle, denen der protomodernistische Ansatz des Doskonała próżnia ein Anliegen ist, eigentlich unverzichtbar.
Es nimmt allerdings leider sehr viel Zeit und haptisches Engagement in Anspruch. Doch es lohnt sich.




RFID - und die BasiswapplerInnen von Wien

Wenn die Basis unter sich ist, und seis nur mailmäßig, taucht da schon die eine oder andere Frage auf, die so in keiner der vielen "RFID ist Obama der Bibliotheken"-Berichte überhaupt nur angestreift wird.


BasiswapplerIn 1 an BW 2 und BW 3

Ich wollte euch mal fragen wie es euch so geht mit den Medienpaketen... ihr beklebt die CD 1, DVD 1 ... mit einem Transponder und die folgenden mit Dummies? Und wie funktioniert das dann bei euch mit der Verbuchung?
Bei uns jedenfalls trotzdem oft nicht, man muss die CD 1 in die Antenne halten, vor allem bei Packungen mit mehr als 2 Scheiben.
Die neuen kleineren Transponder funktionieren aber wieder besser bei uns.

Wir haben jetzt mal ganz leise zu denken angefangen, ob man nicht überhaupt nur Dummies und in die Verpackung einen Buchtransponder kleben sollen.
Das wäre für die Verbuchung besser, aber wenn die LeserInnen das mitbekommen, wird vielleicht doch gestohlen....?

Mit BW 4 habe ich schon gemailt, die machen manche Pakete so, wo sie relativ sicher sind, dass es sowieso nicht funktionieren wird.
Was sagt denn ihr dazu?


BasiswapplerIn 2 an BW 1 und BW 3

also es kommt auf den Umfang u. die Art des Medienpakets an:
- bei Buch mit Landkarte oder Buch mit CD sichern wir beides (das funktioniert recht gut)
- bei Sprachkursen u. mehrteiligen Hörbüchern haben wir oft einen viereckigen Transponder auf dem Schachtelboden, weil die Metall-CDs sonst jede Verbuchung zu einem Glücksspiel machen.

Wir verzichten meist auf die Dummies (die täuschen eh kaum jemanden u. machen uns selber die Ausleihe schwer, wenn man nicht sicher ist, wo der richtige Transponder sich befindet)

Wegen Sicherung: vorige Woche sind aus unserem Platzhalterregal 10-15 DVDs gestohlen worden, und die Sicherung hat nicht reagiert (Fazit: wer stehlen will, weiß, wie man die Sicherung umgeht).

Ich finde es schon ärgerlich, dass das System so viel Geld kostet, aber nicht hält, was es verspricht.
Es war ja ein Argument, dass wir bei Medienpaketen durch die Transponder-Verbuchung der einzelnen Teile den LeserInnen beweisen können, dass das Paket vollständig war, als sie es ausgeborgt haben.

Schwierig ist, dass es jetzt unterschiedliche Systeme gibt beim Umgang mit Medienpaketen gibt (Anfangsphase alles transponderisiert, dann in verschiedenen Zweigstellen wieder davon abgekommen wegen schlechter Erfahrungen), aber damit müssen wir halt leben.


BasiswapplerIn 3 an BW 1 und BW 2

Gleich vorweg: die kleinen neuen Transponder für CDs funktionieren bei uns wesentlich schlechter, d.h. wir brauchen mehr Booster, damit sie sich überhaupt easychecken lassen.

Medienpakete machen wir mit 1 Transponder und sonst Dummies, was aber auch nicht garantiert, dass die Boxen gleich von der Antenne erfasst werden (Auspacken der CDs und gegebenenfalls sogar von unten ins Feld halten ist durchaus keine Seltenheit).

Die Buchtransponder in die Medienpakete zu kleben ist zwar für die Ausleihe wesentlich praktischer, aber ich trau mich nicht, weil sonst wahrscheinlich wirklich sehr viel gestohlen wird, wenn's die findigen LeserInnen bemerken...


BasiswappplerIn 4 an BW 1, BW 2 und BW 3

Wurde uns nicht seinerzeit eine Evaluierung der Erfahrungen mit RFID versprochen?
Offenbar reichte aber eine Ferndiagnose, um festzustellen, dass eine Ausweitung von RFID-Zweigstellen auch unter den gegeben Bedingungen Sinn macht ... (aber welchen?)

Interessant wäre es zu erfahren, ob diese Transponder-Problematik den KollegInnen "der nächsten Generation" nahegebracht wird und welche Lösungen "offiziell" angedacht werden.

Oder ob die neuen RFID-Zweigstellen dann auch noch Jahre mit Dr. Trial und Mr. Error vor sich hinfuhrwerken müssen.

Ob die vielen Stunden, die beim Herumschlagen mit diesen Problemen bereits verbraucht wurden und noch verbraucht werden müssen, auch controllingrelevant sind bei der Bewertung des "Erfolgsmodells RFID"?


BasiswapplerIn 1 an BW 2 und BW 3

....???weiß auch nicht.....

Buchtransponder sind ja ok.

Von den kommenden RFID-Zweigstellen ist die BW 5 bei uns und die BW 6 und BW 7 sind in der Hauptbücherei, vielleicht hilfts....


Was sich wie eine Diskussion nach der ersten Testreihe bei Versuchen mit RFID liest, fand jedoch tatsächlich im Jahr 6 nach Einführung der RFID-Verbuchung in der Hauptbücherei statt.
Und nach insgesamt knapp 10 Praxisjahre weiterer transponderisierten Zweigstellen.
Sowie wenige Wochen vor der Eröffnung der nächsten Bücherei mit dem Glücksbringer RFID.

Ah, look at all the lonely people,
Ah, look at all the lonely people.



Weiteres zum Thema "Die Wiener Büchereien und wie sie es lernen, RFID zu lieben":

Beim Verlinken dieser Beiträge ist mir wieder bewusst geworden, wie leicht es ist, sich beim Versuch, aus der Basiswapplerperspektive den Veränderungen der Arbeitsbedingungen durch die Einführung von RFID in den Wiener Büchereien nachzuspüren, sehr schnell dem Verdacht der Technik- und "Fortschritts"feindlichkeit auszusetzen.
Und dem Generalverdacht des Basisnörglertums, da dieses in Wien ja sowieso gelebte Allgemeinpraxis ist.

Tatsächlich werden vorwiegend negative Erlebnisse und Fehlfunktionen des Systems geschildet, was aber nicht daran liegt, dass die Darstellung der positiven Seiten beim "Presse- und Informationsdienst" der Stadt Wien und beim Leiter der Hauptbücherei sowieso in viel besseren Händen ist, sondern weil die anfängliche Vermutung sich mir immer mehr zu bestätigen scheint, dass es sich bei der "Transponderisierung der Wiener Büchereien" um mehr als um eine Umstellung auf eine scheinbar effektivere Arbeitsmethode handelt.

Die Beschränkung auf "Wiener" Büchereien deshalb, weil durch die Rückständigkeit des Büchereiwesens in Österreich Umwandlungen, die in Deutschland schon viel früher stattgefunden haben, nun Wien unter anderem mit der Erzeugung von Sachzwängen durch die neue Technik nachgeholt werden. Das betrifft die verschiedensten Felder wie Ausbildung, berufliche Hierarchien, Bezahlungsmodelle, "Verkundung" der BenutzerInnen etc.

Die im Detail und als Einzelne nicht sonderlich aufsehenerregenden Fehlfunktionen scheinen nicht  nur Begleiterscheinungen und Übergangsschwierigkeiten eines Modernisierungsprozesses zu sein, sondern weisen quasi als Zeigerpflanze auf ein ziemlich wuchtigen Ideologiepakets hin, mit dem wir (MitarbeiterInnen und BenutzerInnen öffentlicher - gesellschaftlicher - Einrichtungen) konfrontiert sind bzw. noch konfrontiert werden.
Hier zeigt es sich, dass Wien wieder einmal anders ist, wenn es zu Zeiten des ideologischen Zusammenbruchs des Niedergangs des Neoliberalismus, vehement den Wiener Weg des Neoliberalismus fortsetzt, dessen nicht unwesentliches Merkmal seine Verlogenheit ist.

Das heißt, vom Wr. RFID zu reden und vom Wr. Neoliberalismus zu schweigen, das wäre nicht ur-leiwand.
Leiwander wäre es, wenn irgendwas zustande käme, das in etwa so heißen könnte:
"Das Magnetfeld und die Kunde von Wien"
(Für nicht des Wienerischen Kundige: "Die Kunde" wurde früher oft als Einzahlwort für die Kunden verwendet: "Wenn die Kunde das wünscht, dann werden wir das sofort erledigen" und hat einen gewissen Charme, weil es eines der wenigen Wörter ist, in denen sich die Männer unter einer weiblichen Einzahlform subsumiert sehen müssen [wahrscheinlich ist es deswegen auch schon sehr selten in Verwendung :-) ]  und weil man halt sonst auch bedeutungsmäßig damit spielen kann.)





Verbrannte Vögel schaffen Bibliotheksruhe

Airbus-Notwasserung: "Es roch nach verbrannten Vögeln" SPIEGEL ONLINE

Nach den Befragungen der Crew-Mitglieder waren kurz nach dem Start in etwa 900 Meter Flughöhe beide Motoren ausgefallen. Zwei Flugbegleiter berichteten laut Higgins, sie hätten noch während des Steigflugs einen lauten Schlag gehört, danach sei das Motorgeräusch völlig verstummt. "Sie haben es als absolute Ruhe beschrieben, wie in einer Bibliothek", sagte Higgins.


seit Februar 09 übersiedelt nach:

neu auf haftgrund.net

Zum Tod von Howard Zinn
Howard Zinn: Ein Interview mit Chomsky, Klein, Arnove und Walker zum Gedenken an den legendären Historiker und Aktivisten von Amy Goodman — 29.01.2010 — Democracy Now! / ZNet “Ganz gleich, was uns gesagt wird, ganz gleich, welche Tyrannen es gibt, welche Grenzen überschritten wurden und werden, welche Aggression stattfand und stattfindet - wir werden nicht passiv sein im Angesicht von Tyrannei und Aggression, nein, wir werden andere Wege finden als den Krieg, um mit unseren Problemen fertig zu werden, was immer diese auch sein mögen. Denn ‘Krieg’ bedeutet unausweichlich - unausweichlich - dass Massen von Menschen unterschiedslos getötet werden, viele davon Kinder. Jeder Krieg ist ein Krieg gegen Kinder. Wenn wir es recht bedenken, geht es nicht so sehr darum, (Leute wie) Saddam Hussein loszuwerden. Nun, wir sind ihn losgeworden. Im Verlauf dieses Prozesses haben wir Massen von Menschen getötet, die einst seine Opfer waren. Wenn man gegen einen Tyrannen Krieg führt, wen tötet man? Man tötet die Opfer des Tyrannen. Wie dem auch sei - dies ist geschehen, damit wir uns wieder Gedanken über den Krieg machen, damit wir uns klarmachen, dass wir in diesem Moment...


Bahnverspätungen könnten glücklich machen, aber nur fast.
Unter dem zutreffenden Titel “Verspätung eingeplant” wird in der “Zeit” von der von den Bahnverantwortlichen mit Absicht hergestellten größeren Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn berichtet, deren Sprecher vom sibirischen Winter spricht, wenn es 15 Grad plus hat. Im Anschluss erklärt aber der Verkehrspsychologe Bernhard Schlag von der TU Dresden im Interview, dass wir im Grunde selber schuld seien an der Verkehrsmisere zur Winterszeit,  weil “Gewohnheiten geben wir erst auf, wenn es nicht mehr anders geht”. Auf die Nachfrage, ob sich damit die Verspätungen der Bahn erklären ließen meint der Psychologe schlicht: “Eigentlich geht man davon aus, dass Unternehmen rationaler handeln als Individuen. Aber offensichtlich trifft das nicht immer zu. Dort sitzen eben auch Menschen, die Entscheidungen treffen. Und die unterliegen der gleichen Verzögerung in der Verhaltensanpassung” Jede nfalls mögen sich die Menschen beim Warten auf den Zug oder im Stau mit einem guten Buch erfreuen “oder eine interessante Sendung im Autoradio hören” (die gibts ja immer, wenn man sie gerade braucht). Als der Interviewer daraufhin etwas süffisant...


Nimm, was du kriegst. Aber pfeif auf den Quark.
Vor wenigen Tagen, am 9. Jänner, wäre Kurt Tucholsky 120 Jahre alt geworden. Anlass genug, ein Lied von ihm zu bringen, welches insofern nicht ganz aktuell ist, als noch mit Mark und Pfennig statt Euro und Cent gerechnet wird. Bürgerliche Wohltätigkeit Sieh! Da steht das Erholungsheim einer Aktiengesellschafts-Gruppe ; morgens gibt es Haferschleim und abends Gerstensuppe. Und die Arbeiter dürfen auch in den Park … Gut. Das ist der Pfennig. Aber wo ist die Mark –? Sie reichen euch manche Almosen hin unter christlichen frommen Gebeten; sie pflegen die leidende Wöchnerin, denn sie brauchen ja die Proleten. Sie liefern auch einen Armensarg … Das ist der Pfennig. Aber wo ist die Mark –? Die Mark ist tausend- und tausendfach in fremde Taschen geflossen; die Dividende hat mit viel Krach der Aufsichtsrat beschlossen. Für euch die Brühe. Für sie das Mark. Für euch der Pfennig. Für sie die Mark. Proleten! Fallt nicht auf den Schwindel rein! Sie schulden euch mehr als sie geben. Sie schulden euch alles! Die Länderein, die Bergwerke und die Wollfärberein … sie schulden euch Glück und Leben. Nimm, was du kriegst. Aber pfeif auf...


Kein Jahresdolm zu finden aber HeldInnen und ein Motto für 10
Es war mir im persönlichen Jahresrückblick nicht möglich, einen Dolm des Jahres zu finden. Der Grund dürfte darin liegen, weil es in dieser im letzten Jahr mit rasender, flächenbrandiger Geschwindigkeit verdolmten Republik niemanden gibt, der sich einzigartig über die anderen hinaus hebt. Denn die Kärntner Braunbande ist in dieser Hinsicht nicht dolmfähig, auch die anderen Rechtsextremisten nicht, und einen Faymann zu bedolmen wäre lächerlich, denn die Partei wusste, was für ein unbedarftes Bürscherl er ist, als sie ihn auserkor. Auch die schreckliche Laura als sein gelebter Sprechdurchfall kann nicht zur Dolmin werden, weil sie ja nicht durch sich dort ist, wo sie uns nervt, sondern durch die alten Parteimänner, die glaubten, durch sie ein “freches Ding” gefunden zu haben, dem alle Herzen zuflögen. Und die ganze Partei als Dolm? Das hat wenig Charme, weil so unpersönlich. Die anderen politischen Gestalten, wie die Doppelprölls, geben auch nichts her, entweder zu widerlich oder zu gar nichts. Mein persönlicher Kandidat wäre an sich der Chefredakteur des Falters, aber man will ja nicht unfair sein. Denn der voranschreitende...


Der Bescheidenheitsexzess des Jahres
Auf die Frage im Falter 52/09, ob er noch die Grünen wähle, gab Johannes Voggenhuber zwar eine ausweichende Antwort, doch umso bestimmter wird der Ex-EU-Angeordnete der Grünen, wenn er ungefragt von sich berichtet: “Ich schreibe für die Österreichausgabe der Zeit. Ich arbeite an einem Buch. Ich erstelle Entwicklungskonzepte für die Salzburger Uni. Ich habe auch das EU-Bürgerforum mit Europapolitikern aus anderen Parteien gegründet” © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Bescheidenheitsexzess des Jahres">del.icio.us Post tags: Bescheidenheit, Voggenhuber Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Der Bescheidenheitsexzess des Jahres
Auf die Frage im Falter 52/09, ob er noch die Grünen wähle, gab Johannes Voggenhuber zwar eine ausweichende Antwort, doch umso bestimmter wird der Ex-EU-Angeordnete der Grünen, wenn er ungefragt von sich berichtet: “Ich schreibe für die Österreichausgabe der Zeit. Ich arbeite an einem Buch. Ich erstelle Entwicklungskonzepte für die Salzburger Uni. Ich habe auch das EU-Bürgerforum mit Europapolitikern aus anderen Parteien gegründet” © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Bescheidenheitsexzess des Jahres">del.icio.us Post tags: Bescheidenheit, Voggenhuber Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Haare kürzen, Bildung bringen
“Eine Woche vor seinem 80. Geburtstag war es für den Xantener Kinderbuchautor Willi Fährmann eine Ehrensache, zur Eröffnung der Moerser Grundschule, die seinen Namen trägt, anzureisen und vorzulesen. Er las aus seinen Erinnerungen, wie er als Kind zum Lesen kam. Ein Arbeitsloser, der regelmäßig zu Hause in der Küche den Kindern die Haare schnitt, leitete ehrenamtlich die Bücherei in der Kirche und brachte immer neue Bücher mit, auch einige, die von den Nationalsozialisten verboten waren und im Kleiderschrank versteckt wurden.” Quelle: http://www.rp-online.de/ni ederrheinnord/moers/nachri chten/moers/Schwungvoller- Start_aid_794677.html © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Haare kürzen, Bildung bringen">del.icio.us Post tags: BibliothekarInnen, Büchereien, Nationalsozialismus Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Spass mit der Bibliothek 2.0
Sehr gute Präsentation. Zum Thema siehe auch Blog des Autors:Bibliothek 2.0 und mehr. Innovative Ideen für Bibliotheken, Freie Inhalte und Interessantes aus dem Web Spass mit der Bibliothek 2.0 View more documents from Patrick Danowski. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Spass mit der Bibliothek 2.0">del.icio.us Post tags: Bibliothek2.0, Bibliotheken Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Tut mir leid Schatz, aber:
“Mein Kurzzeitgedächtnis ist durch das Multitasking immer stark beansprucht, sodass ich oft andere Dinge kurzfristig vergesse.” Dem Zellbiologen Michael Kiebler sei gedankt für diese im Heureka 2009/03 getätigte Ausrede des Jahrhunderts :-) © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Tut mir leid Schatz, aber:">del.icio.us Post tags: Ausreden, Gedächtnis, Multitasking Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Grund zum Lesen
ZEITmagazin: Lesen Sie? Allen: Nicht viel. Wegen meiner Brille hält man mich für einen Intellektuellen, der darauf brennt, nach Feierabend Kierkegaard zu lesen oder Bleistiftnotizen in Aufsätze über Hegel zu schreiben. Das ist aber ein Irrtum. Mein erstes Buch las ich mit achtzehn. Und zwar nur, um die Mädchen zu beeindrucken. Sollte hier das Geheimnis der Berufswahl von Bibliothekaren zu finden sein? © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Grund zum Lesen">del.icio.us Post tags: Allen, BibliothekarInnen, Buch Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Heine über die Gefährlichkeit von Büchern
Heinrich Heine in “Die romantische Schule”: “Zu seiner Zeit hat man sein Buch gewiß für gottlos und ähnliche Dichtungen, wozu schon der »Lanzelot« gehörte, für gefährlich gehalten. Und es sind wirklich auch bedenkliche Dinge vorgefallen. Francesca da Polenta und ihr schöner Freund mußten teuer dafür büßen, daß sie eines Tages miteinander in einem solchen Buche lasen; – die größere Gefahr freilich bestand darin, daß sie plötzlich zu lesen aufhörten!“ Hintergrund dazu: Um eine Fehde mit der Malatesta-Familie aus Rimini zu beenden, beschloss Guido da Polenta, seine Tochter mit dem Erben des Hauses Malatesta, Giovanni, zu verheiraten. Giovanni war jedoch körperlich entstellt und lahm. Da Guido wusste, dass seine Tochter eine Heirat mit Giovanni verweigern würde, trat Giovannis gutaussehender Bruder Paolo als Vermittler auf. Francesca entdeckte die Täuschung erst am Morgen ihrer Hochzeitsnacht. Paolo und Francesca verliebten sich ineinander, angeregt auch durch die Lektüre der Geschichte von Lancelot und Guinevere. Giovanni entdeckte die Affäre und tötete die beiden. ©...


Charité-Bibliothek besetzt
aus dem Tagesspiegel (via Netbibeintrag “Bildung statt Fachidiotie” von Jürgen Plieninger): Etwa hundert Medizinstudierende haben am Mittwochabend nach eigenen Angaben die Bibliothek der Charité im Bettenhochhaus in Mitte besetzt. Sie wollten damit gegen eine bevorstehende Einschränkung der Öffnungszeiten protestieren, erklärte Sebastian Lange von der Fachschaftsinitiative der Charité. (zum Artikel) © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Charité-Bibliothek besetzt">del.icio.us Post tags: #unibrennt, Bibliotheken, Bildungsaufstand Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Der Schrecken der Schnecken
Aus gegebenem Anlass: Er war so schleimig, dass in seiner Spur die Schnecken ausglitten und manchen sogar ihr Häuschen zerbrach. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Schrecken der Schnecken">del.icio.us Po st tags: Betriebskultur Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Lasset uns brennen!
In die mit viertausend Pensionistinnen bevölkerte Sporthalle von Poreč ruft Charlie Blecha: “Das weiße Haar auf dem Kopf ist wie das Dach eines Hauses. Drin brennt ein loderndes Feuer.” Wer hier noch rätselt, wieso der Pensionistinnenchef die mehrheitlich SP-Seinen mit einem brennenden Dachstuhl, was in weiterer Folge wohl ein abgebranntes Haus ergibt, vergleicht, erfährt bald des Rätsels Lösung. Es ist schlicht der Aufruf zur Feuerbestattung. Denn seine Pensionistinnen “sind keine Gruftis, sie sind keine Kompostis. Da hab’ ich mit aller Schärfe entgegenzutreten” Die Schwarzen mögen also in Gruften verschwinden, die Grünen im Komposte, sozialdemokratische Pensionistinnenleiber dagegen lassen sich der Flamme zuführen.Da fährt die Feuerwehr drüber. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Lasset uns brennen!">del.icio.us Pos t tags: Blecha, Pensionistinnen, SPÖ Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Kaplan fällt dem Quotenwahn zum Opfer
“Name für die Quote?” fragt das Bezirksjournal in der aktuellen Nummer und fügt dieser kryptischen Frage eine noch viel anspruchsvollere hinzu: Quotenwahn oder historischer Verdienst? Anlässlich der Nähe zum “Equal Pay Day” und etlicher pfiffiger Auslassungen darüber in der österreichischen Bloggerszene würde ich mir diese Frage so deuten, dass nunmehr für Frauen die Möglichkeit besteht, zwischen wahnhaften Quotenregelungen (wie es beispielsweise jetzt am Übermaß an weiblichen Rektorinnenernennungen zu beobachten ist) oder einem noch nie dagewesenen Einkommenssprung zu wählen. Doch es ist ganz anders. Franz Schodl, fleißiger Leserbriefschreiber in der Kronenzeitung, ehemaliger grüner Bezirksrat in Meidling, nunmehr für die Bürgerliste “Pro Hetzendorf - Bürger für Bürger“ ebenfalls als Bezirksrat aktiv, ist mit der Benennung eines Parks unzufrieden: Die Meidlinger SPÖ will die Parkanlage “Friederike Stoiber-Park” nennen. Stoiber war die erste Leiterin des Pensionistenwohnhauses Hetzendorf. Franz Schodl von der Bürgerliste “Pro Hetzendorf’ stößt dieser Name...