Von Tieren, Frauen, Hackern und Hinterteilen. Von Taschen im Gefache und einem Ausflug ins Fiktive.


Bestsellerservice und Gebührensucht

Zwei Beiträge zum Thema auf haftgrund.net/cat/bi-ba-buechereien


Von Turnlehrern, Folmen und Herrschaftswichteln

  • Folm der Woche: Stefan Apfl
    Trotz harter Konkurrenz (des Herausgebers Männergschichten, diesmal mit der hardcore-Variante Fleischhacker bettelten schier drum) und trotz der Tatsache, dass es im Laufe der Woche  Trittbrettfahrer des hier genannten Folms (= Falters Eigendolm) - sonder Zahl gegeben hat, für die Falterwoche 5/09 hat es Stefan Apfl für seinen Artikel “Die Islamlehrer” letztendlich souverän geschafft.
  • Vor Turnlehrern wird gewarnt
    Vom Völkerball bis zum Zirkeltraining werden hier Parallelgesellschaften herangezüchtet, die sich irgendwann in einer integrationspolitischen Zeitbombe entladen werden.
  • Aufgrund dessen: Jede Zumutbarkeit strapaziert
    Sie sind alle gleich und sie pflegen alle die gleichen Sprachfiguren, die Herrschaftswichtel in den Institutionen, diesmal aus der Islamecke
  • Wo die extreme Rechte wohnt
    Die Frage, wie rechts Österreich ist, lässt sich auch ohne Zeugenschaft der Herren Strache/Mölzer/Höbelt sehr einfach beantworten (Rauscher im Standard)
  • Grundloser Rassismusvorwurf unangebracht
    “zumal eine derartige Kritik samt Regressforderung und angestrebter Richtlinienbeschwerde gerade von einem US-Bürger kommt und man auch hier zu Lande weiß, wie rigoros und nachsichtslos gerade amerikanische Polizisten bei der Erzwingung einer Festnahme vorgehen und dieser Umstand auch jedem US-Bürger bekannt ist”



Nützlich und einzig

Ein Mail gewordenes lyrisches Etwas ...

Googles generische

Maskulinumskeule ...

Bröselige Flocken

oder die Ästhetik von Umblätterschaltern ...

Memos


Also sagte der nette Anarchist

“The librarian of the British Museum does not ask ...


Lochgott, übernehmen Sie!

Umzug geht recht holprig vonstatten.
Die Seite auf haftgrund.net ähnelt den burgenländischen Häuslbauersiedlungen der 60er.
Aber der erste Beitrag ist dort gelandet. Wie ja auch in diesen Siedlungen lange vorm Fertigwerden der Häuser frische Kinder das Licht in eben diesen erblickt hatten.

Sozusagen eingelocht.

Mit “Erinnerung, Zusammenhang, Wissen. Das schwarze Loch der Zusammenhanglosigkeit füllen” betitelt die Essayistin und Germanistin Daniela Strigl ihre Rezension des Essaybandes “Ohnmacht und Empörung. Schriften 1982-2006″ von Konstantin Kaiser im Standardalbum.

Die Lektüre der Rezension will nicht so recht gelingen, denn das zu füllende schwarze Loch der Zusammenhanglosigkeit hat mich fest im Griff.  Wenn Erinnerung, Wissen und was sonst noch
ihren Zusammenhang verlieren, dann tut sich schon eine gewisse Leere zwischen ihnen auf. Dass diese eine schwarze sein muss, ist wohl durch jenen aus der Astronomie kommenden modischen Begriff  nahe liegend, welcher gute Chancen hat, den Quantensprung und die Unschärferelation als Füllsel für alle möglichen Zustände und Beziehungen zu ersetzen.
Füllsel. Was soll denn wirklich gefüllt werden: Der Raum zwischen Unverbundenem? Nein, eigentlich das Loch, das schwarze, des Unverbundenen. Sozusagen das Loch des Loches. Da tut sich jede Fülle schwer. Lochgott, übernehmen Sie!

weiter: Lost im schwarzen Loch der Zusammenhanglosigkeit?




Picken im Schatten von Barack V.

"Andererseits könne er auch den feministischen Standpunkt nachvollziehen: Es wurden drei Frauen an die Spitze gewählt, nun sollen sie von einem Mann überschattet werden".
meint Gebi Mair, Mitglied des Erweiterten Bundesvorstandes (EBV) und Tiroler Landtagsabgeordneter im Gespräch mit derStandard.at.
"Was liegt, das pickt"
meldet sich im selben Artikel auch die Präsidentin des Wiener Tierschutzhauses zu Wort.

Die Stimme aus dem Chorgestühl sieht das anders:
"Übrigens: Obama war zu Beginn mit Sicherheit nicht Kandidat des Parteiestablishments."





Auf den Stamokap gekommen

Wenn zwei sich streiten, wie der Rüruprentner  Rürup und der bis vor kurzem in den selben Kreisen beliebte Finanzwissenschafter Homburg, dann kommen gelegentlich Wahrheiten raus. Das wars aber auch schon.

Ein kleiner Wortrap aus dem Spiegelstreitgespräch:

Günter Homburg:
  • Ich kann derzeit keine Krise er­kennen.
  • Das Konjunkturprogramm ist eine Verschwendung öffentlicher Mittel und wird großen Schaden anrichten.
  • Es ist sehr bedauerlich, dass das, was den Bürgern in den letzten Jahren durch Mehrwertsteuer­erhöhung und vieles mehr abgepresst wurde, jetzt in einem Zug verbraten wird.
  • Also kommt es zu fragwürdigen Schnellschüssen, die noch dazu in die Preise gehen.
  • Insofern ist dies eine Verschwendung öffentlicher Mittel.
  • Herr Rürup, Sie und der Sachverständigenrat haben uns jahrelang er­klärt, dass Konjunkturprogramme wirkungslos seien. Das steht sogar noch in Ihrem aktuellen Gutachten!
  • Wir machen uns als Volkswirte unglaubwürdig, wenn wir ohne gesicherte Fakten von der schlimmsten Krise aller Zeiten phantasieren
  • und dann auch noch Rezepte aus dem Keller holen, die wir bis letztes Jahr für verfehlt gehalten haben.
  • Ich verstehe einfach nicht, weshalb so große Teile der Volkswirtschaftslehre nun diametral ihre Position ändern.
  • Sind denn alle verrückt geworden?
  • Was wir beobachten, sind Manager, die ihr individuelles Versagen mit dem Hinweis auf eine Finanzmarktkrise kaschieren.
  • Zumindest hätten alle Verantwortlichen, also Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionäre, so gestellt werden müssen wie bei einer Insolvenz, einschließlich des Verlustes der Pensionsansprüche.
  • Ich prognostiziere, dass sich die Banken in Zukunft noch riskanter verhalten werden als bisher, denn sie haben verstanden:
  • Wenn es schiefgeht, hilft der Staat.
  • Da lauert für mich schon die nächste Spekulationsblase.
  • Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Co. haben die Regierung absichtsvoll verunsichert.
  • Für die Banken ist der Rettungsschirm sehr vorteilhaft,
  • auch für Ackermann, weil Forderungen seiner Bank dadurch gerettet werden.
  • Das tut seinem Gewinn gut.
SPIEGEL: Finanzminister Steinbrück sagt, er habe in den Abgrund geblickt.
  • Da sind Amateure über einen Abgrund gehalten worden.
  • Diese Panik ist stark interessengesteuert, und zwar von den Banken.
  • Tatsache ist, dass die Bankenret­tung mit dem Vorwand des Gemeinwohls begründet wird, sie in Wahrheit aber vor allem den Banken nutzt.
Ahja, Rüru hat auch was gesagt:
  • Wie bitte?
  • Ich bitte Sie!
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.
  • Ich kann Ihre Einschätzung absolut nicht teilen
  • Es sollte Ihnen doch zu denken ge­ben, dass so viele Kollegen ihre Position geändert haben. Gelegentlich kann auch die Mehrheit recht haben.
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden
  • Das ist, vorsichtig formuliert, abwegig.
  • Moment mal!
  • Manchmal ist es leider so, dass man vorübergehend Partikularinteressen befriedigen muss, um viel größeren Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden.
  • Eine bemerkenswerte Einzelmeinung.
  • Das klingt nach einer konspirativen Theorie, wie man sie früher vom Stamokap-Flügel der Jungsozialisten hörte

Für Nachgeborene ein paar Stamokaplinks:




Ist die Wahrheit eine Flasche?

Zottel hätte bei der morgendlichen Hunderunde fragen können:

- Was ist eigentlich die Wahrheit?

Der Verlegenheitsantwort:

- Das Ganze

wäre wohl umgehend mit

- ... ist das Unwahre, oder?

gekontert worden. Die versöhnlerische Vorfrühstücksstimme hätte daraufhin vielleicht gemeint:

- Im Großen und Ganzen ja.

Der Canide hätte sich gefühlt wie Greti nach Heinis Antwort auf die nach ihr benannte Frage und hätte weiter geschnüffelt:

- Hat die Wahrheit einen Vater?

- Wirklichkeit?

- Die ist weiblich und die Mutter ist die Zeit.

- Alleinerziehend?

- Mit dem Dauerbaby "Wahrliburli"?

- Mädi meint Khol.

- Gali sagt Kind. Aber wurscht.

- Selbst wenn das Bankert erwachsen wäre, wüssten wir immer noch nicht, was es ist.

- Sachte ich doch! (Zottel dürfte während seines vorkarpatischen Streunerlebens mit norddeutschsprachigen Minderheitlern zu tun gehabt haben).

- Wahr muss jedenfalls nicht immer richtig sein

- Und das Richtige nicht immer das Beste

- Auch wieder wahr.

- Wahrheit ohne Fehler ist irgendwie nicht so ganz, stimmts?

- Nicht so ganz was?

- Nicht so ganz die ganze Ganze Wahrheit.

- Die Wahrheit liegt also in den Fehlern?

- Genau genommen: Die Wahrheit liegt in ihren Fehlern.

- Klingt ziemlich flasch. Gemma googeln.


Googlefrüchte:


Österreichisches Double Bind

Sven Gächter: Systemfehlerquoten (Profil)

In Wahrheit verdichten sich die Indizien, dass Österreich nach der schwarz-blauen Wende im Jahr 2000 ein krasses Psychohygiene-Defizit ausgebildet hat. Was zuvor immerhin noch Gegenstand ernsthafter, wenn auch teilweise erbitterter Kontroversen gewesen war, wird mittlerweile routinemäßig ­einer nicht weiter diskussionswürdigen Tagesordnung zugewiesen.
Und wer (wie profil und eine Hand voll anderer Medien) partout nicht davon abrückt, die uneingeschränkte Beachtung zentraler, in der Verfassung niedergelegter Grundprinzipien einzufordern, muss sich im Gegenzug den Vorwurf gefallen lassen, damit das Geschäft der Gegenseite zu betreiben – also all jener, die kein Hehl daraus machen, was sie von diesen Prinzipien halten.
Ein pseudosubtiler Treppenwitz, der so schlecht ist, dass er von Gerhard Dörfler stammen könnte.



Von Titeln und Tools

Man trägt ja doch immer die Büchereiarbeit mit sich. Bei der Hunderunde ist mir nicht und nicht die Autorin des Buches "Gesunder Schrecken. Partnerschaften aus dialektischer Sicht" eingefallen.

Der Klappentext, der sich an eine fiktive Hausfrau wendet, geht etwa so:
"Uns allen ist das schon mal passiert, dass der Ehemann anruft oder mailt und mitteilt, dass er die nächste Woche Urlaub/Krankenstand etc. zu nehmen gedenkt. Und wenn frau sich dann in den Spiegel schaut, sieht sie den "O my god, it's a monster!"-Blick und alle ihre Träume von Homefunning und Relaxtraining sind wie weggeblasen angesichts der Aussicht, eine Woche lang den heiligenscheingesäumten Hinterkopf des Lebensabschnittspartners in Permanenz vor Augen zu haben.
Und wenn er nicht vorm Monitor sitzt, dann benutzt er das Klo, wenn frau es am Dringendsten braucht.
Wenn die im Stakkato erfolgende Arbeit an der Antizipation des Grauens ihren Höhepunkt erreicht hat, wenn also von der Ferne schon migränischer Stechschritt ein leichtes Bodenbeben verursacht, also Katastrophe pur herrscht ...  und dann ein weiterer Anruf/eine Mail mit der Mitteilung kommt, dass es sich leider nächste Woche mit dem Krankenstand/mit dem Urlaub nicht ausgehe - dann kann frau sicher sein: dieser Lebensabschnittspartner hat das Prinzip "Gesunder Schrecken" verstanden.
Alle Spannung löst sich in Liebe und neu erwachender Leidenschaft auf, es eröffnet sich eine Woche, in welcher das Glück Einzug halten wird - denn Homefunning verharrt auf den Schrecken hinauf im Standby-Modus, während das Relaxtraining in Form televisionär gestützten Konsums raffiniert verarbeiteter Theobromafrüchte ein durch und durch menschliches Antlitz erhält."
Ich glaube, es ist die selbe Autorin, die auch folgende Ratgeber mit tiefen Einsichten in die Geheimnisse des menschlichenen Durcheinanders geschrieben hat:
  • "Migräne. Die Mundart des Weiblichen"
  • "Lebensabschnittspartnerschaften zwischen One-Night-Stand und Patchwork"
Egal, irgendwann wirds mir wieder einfallen.

Bis dahin erscheint die Beschäftigung mit dem an diversen Schnittstellen zwischen Hard- und Software angesiedelten First-Life-Editor "Dekonstrukt" überaus lohnend zu sein.
Dieses Tool wurde ja ursprünglich nur für die Organigrammisierung der metabiologischen FPS entwickelt.
Es kommt aber auch hervorragend mit TPS-Umgebungen zurecht, was bei konsequentem Einsatz rückwirkend einen willkommenen Renderingimpuls für den realbiologischen Bereich auslösen kann.
Inzwischen  funktioniert auch der Transfer in hypertextuale Umgebungen immer besser, allzu ambitionierten Kaskadisierungen sind allerdings durch einige Vertreter der älteren Generation softwareseitiger Rezeption noch enge Grenzen gesetzt.

Dank der großen Community des First-Life-Editor-Projekts ist zu hoffen, dass sich auch hier bald Durchbrüche erzielen lassen in Richtung "Dekonstrukt 2.0".
Ein spannendes Programm jedenfalls und für alle, denen der protomodernistische Ansatz des Doskonała próżnia ein Anliegen ist, eigentlich unverzichtbar.
Es nimmt allerdings leider sehr viel Zeit und haptisches Engagement in Anspruch. Doch es lohnt sich.




RFID - und die BasiswapplerInnen von Wien

Wenn die Basis unter sich ist, und seis nur mailmäßig, taucht da schon die eine oder andere Frage auf, die so in keiner der vielen "RFID ist Obama der Bibliotheken"-Berichte überhaupt nur angestreift wird.


BasiswapplerIn 1 an BW 2 und BW 3

Ich wollte euch mal fragen wie es euch so geht mit den Medienpaketen... ihr beklebt die CD 1, DVD 1 ... mit einem Transponder und die folgenden mit Dummies? Und wie funktioniert das dann bei euch mit der Verbuchung?
Bei uns jedenfalls trotzdem oft nicht, man muss die CD 1 in die Antenne halten, vor allem bei Packungen mit mehr als 2 Scheiben.
Die neuen kleineren Transponder funktionieren aber wieder besser bei uns.

Wir haben jetzt mal ganz leise zu denken angefangen, ob man nicht überhaupt nur Dummies und in die Verpackung einen Buchtransponder kleben sollen.
Das wäre für die Verbuchung besser, aber wenn die LeserInnen das mitbekommen, wird vielleicht doch gestohlen....?

Mit BW 4 habe ich schon gemailt, die machen manche Pakete so, wo sie relativ sicher sind, dass es sowieso nicht funktionieren wird.
Was sagt denn ihr dazu?


BasiswapplerIn 2 an BW 1 und BW 3

also es kommt auf den Umfang u. die Art des Medienpakets an:
- bei Buch mit Landkarte oder Buch mit CD sichern wir beides (das funktioniert recht gut)
- bei Sprachkursen u. mehrteiligen Hörbüchern haben wir oft einen viereckigen Transponder auf dem Schachtelboden, weil die Metall-CDs sonst jede Verbuchung zu einem Glücksspiel machen.

Wir verzichten meist auf die Dummies (die täuschen eh kaum jemanden u. machen uns selber die Ausleihe schwer, wenn man nicht sicher ist, wo der richtige Transponder sich befindet)

Wegen Sicherung: vorige Woche sind aus unserem Platzhalterregal 10-15 DVDs gestohlen worden, und die Sicherung hat nicht reagiert (Fazit: wer stehlen will, weiß, wie man die Sicherung umgeht).

Ich finde es schon ärgerlich, dass das System so viel Geld kostet, aber nicht hält, was es verspricht.
Es war ja ein Argument, dass wir bei Medienpaketen durch die Transponder-Verbuchung der einzelnen Teile den LeserInnen beweisen können, dass das Paket vollständig war, als sie es ausgeborgt haben.

Schwierig ist, dass es jetzt unterschiedliche Systeme gibt beim Umgang mit Medienpaketen gibt (Anfangsphase alles transponderisiert, dann in verschiedenen Zweigstellen wieder davon abgekommen wegen schlechter Erfahrungen), aber damit müssen wir halt leben.


BasiswapplerIn 3 an BW 1 und BW 2

Gleich vorweg: die kleinen neuen Transponder für CDs funktionieren bei uns wesentlich schlechter, d.h. wir brauchen mehr Booster, damit sie sich überhaupt easychecken lassen.

Medienpakete machen wir mit 1 Transponder und sonst Dummies, was aber auch nicht garantiert, dass die Boxen gleich von der Antenne erfasst werden (Auspacken der CDs und gegebenenfalls sogar von unten ins Feld halten ist durchaus keine Seltenheit).

Die Buchtransponder in die Medienpakete zu kleben ist zwar für die Ausleihe wesentlich praktischer, aber ich trau mich nicht, weil sonst wahrscheinlich wirklich sehr viel gestohlen wird, wenn's die findigen LeserInnen bemerken...


BasiswappplerIn 4 an BW 1, BW 2 und BW 3

Wurde uns nicht seinerzeit eine Evaluierung der Erfahrungen mit RFID versprochen?
Offenbar reichte aber eine Ferndiagnose, um festzustellen, dass eine Ausweitung von RFID-Zweigstellen auch unter den gegeben Bedingungen Sinn macht ... (aber welchen?)

Interessant wäre es zu erfahren, ob diese Transponder-Problematik den KollegInnen "der nächsten Generation" nahegebracht wird und welche Lösungen "offiziell" angedacht werden.

Oder ob die neuen RFID-Zweigstellen dann auch noch Jahre mit Dr. Trial und Mr. Error vor sich hinfuhrwerken müssen.

Ob die vielen Stunden, die beim Herumschlagen mit diesen Problemen bereits verbraucht wurden und noch verbraucht werden müssen, auch controllingrelevant sind bei der Bewertung des "Erfolgsmodells RFID"?


BasiswapplerIn 1 an BW 2 und BW 3

....???weiß auch nicht.....

Buchtransponder sind ja ok.

Von den kommenden RFID-Zweigstellen ist die BW 5 bei uns und die BW 6 und BW 7 sind in der Hauptbücherei, vielleicht hilfts....


Was sich wie eine Diskussion nach der ersten Testreihe bei Versuchen mit RFID liest, fand jedoch tatsächlich im Jahr 6 nach Einführung der RFID-Verbuchung in der Hauptbücherei statt.
Und nach insgesamt knapp 10 Praxisjahre weiterer transponderisierten Zweigstellen.
Sowie wenige Wochen vor der Eröffnung der nächsten Bücherei mit dem Glücksbringer RFID.

Ah, look at all the lonely people,
Ah, look at all the lonely people.



Weiteres zum Thema "Die Wiener Büchereien und wie sie es lernen, RFID zu lieben":

Beim Verlinken dieser Beiträge ist mir wieder bewusst geworden, wie leicht es ist, sich beim Versuch, aus der Basiswapplerperspektive den Veränderungen der Arbeitsbedingungen durch die Einführung von RFID in den Wiener Büchereien nachzuspüren, sehr schnell dem Verdacht der Technik- und "Fortschritts"feindlichkeit auszusetzen.
Und dem Generalverdacht des Basisnörglertums, da dieses in Wien ja sowieso gelebte Allgemeinpraxis ist.

Tatsächlich werden vorwiegend negative Erlebnisse und Fehlfunktionen des Systems geschildet, was aber nicht daran liegt, dass die Darstellung der positiven Seiten beim "Presse- und Informationsdienst" der Stadt Wien und beim Leiter der Hauptbücherei sowieso in viel besseren Händen ist, sondern weil die anfängliche Vermutung sich mir immer mehr zu bestätigen scheint, dass es sich bei der "Transponderisierung der Wiener Büchereien" um mehr als um eine Umstellung auf eine scheinbar effektivere Arbeitsmethode handelt.

Die Beschränkung auf "Wiener" Büchereien deshalb, weil durch die Rückständigkeit des Büchereiwesens in Österreich Umwandlungen, die in Deutschland schon viel früher stattgefunden haben, nun Wien unter anderem mit der Erzeugung von Sachzwängen durch die neue Technik nachgeholt werden. Das betrifft die verschiedensten Felder wie Ausbildung, berufliche Hierarchien, Bezahlungsmodelle, "Verkundung" der BenutzerInnen etc.

Die im Detail und als Einzelne nicht sonderlich aufsehenerregenden Fehlfunktionen scheinen nicht  nur Begleiterscheinungen und Übergangsschwierigkeiten eines Modernisierungsprozesses zu sein, sondern weisen quasi als Zeigerpflanze auf ein ziemlich wuchtigen Ideologiepakets hin, mit dem wir (MitarbeiterInnen und BenutzerInnen öffentlicher - gesellschaftlicher - Einrichtungen) konfrontiert sind bzw. noch konfrontiert werden.
Hier zeigt es sich, dass Wien wieder einmal anders ist, wenn es zu Zeiten des ideologischen Zusammenbruchs des Niedergangs des Neoliberalismus, vehement den Wiener Weg des Neoliberalismus fortsetzt, dessen nicht unwesentliches Merkmal seine Verlogenheit ist.

Das heißt, vom Wr. RFID zu reden und vom Wr. Neoliberalismus zu schweigen, das wäre nicht ur-leiwand.
Leiwander wäre es, wenn irgendwas zustande käme, das in etwa so heißen könnte:
"Das Magnetfeld und die Kunde von Wien"
(Für nicht des Wienerischen Kundige: "Die Kunde" wurde früher oft als Einzahlwort für die Kunden verwendet: "Wenn die Kunde das wünscht, dann werden wir das sofort erledigen" und hat einen gewissen Charme, weil es eines der wenigen Wörter ist, in denen sich die Männer unter einer weiblichen Einzahlform subsumiert sehen müssen [wahrscheinlich ist es deswegen auch schon sehr selten in Verwendung :-) ]  und weil man halt sonst auch bedeutungsmäßig damit spielen kann.)





Verbrannte Vögel schaffen Bibliotheksruhe

Airbus-Notwasserung: "Es roch nach verbrannten Vögeln" SPIEGEL ONLINE

Nach den Befragungen der Crew-Mitglieder waren kurz nach dem Start in etwa 900 Meter Flughöhe beide Motoren ausgefallen. Zwei Flugbegleiter berichteten laut Higgins, sie hätten noch während des Steigflugs einen lauten Schlag gehört, danach sei das Motorgeräusch völlig verstummt. "Sie haben es als absolute Ruhe beschrieben, wie in einer Bibliothek", sagte Higgins.


seit Februar 09 übersiedelt nach:

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Der Schrecken der Schnecken
Aus gegebenem Anlass: Er war so schleimig, dass in seiner Spur die Schnecken ausglitten und manchen sogar ihre Häuschen zerbrachen. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Schrecken der Schnecken">del.icio.us Po st tags: Betriebskultur Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Lasset uns brennen!
In die mit viertausend Pensionistinnen bevölkerte Sporthalle von Poreč ruft Charlie Blecha: “Das weiße Haar auf dem Kopf ist wie das Dach eines Hauses. Drin brennt ein loderndes Feuer.” Wer hier noch rätselt, wieso der Pensionistinnenchef die mehrheitlich SP-Seinen mit einem brennenden Dachstuhl, was in weiterer Folge wohl ein abgebranntes Haus ergibt, vergleicht, erfährt bald des Rätsels Lösung. Es ist schlicht der Aufruf zur Feuerbestattung. Denn seine Pensionistinnen “sind keine Gruftis, sie sind keine Kompostis. Da hab’ ich mit aller Schärfe entgegenzutreten” Die Schwarzen mögen also in Gruften verschwinden, die Grünen im Komposte, sozialdemokratische Pensionistinnenleiber dagegen lassen sich der Flamme zuführen.Da fährt die Feuerwehr drüber. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Lasset uns brennen!">del.icio.us Pos t tags: Blecha, Pensionistinnen, SPÖ Feed enhanced by Better Feed from Ozh


FPÖ-Wähler nicht ausgrenzen!
Sondern eingrenzen, wie es Peter Michael Lingens in seiner Kolumne im aktuellen Profil macht: “Menschen, die heute eine Partei wählen, die zum Dritten Reich keine eindeutige Meinung hat - und die FPÖ hat dazu keine eindeutige Meinung -, mangelt es keineswegs nur an Moral, sondern es mangelt ihnen nicht zuletzt an der Intelligenz, aus der Geschichte richtige Schlüsse zu ziehen. Man kann nicht anständig und intelligent und gleichzeitig Wähler …” [der FPÖ sein] Sachte ich doch immer schon: Wer FPÖ wählt, ist entweder ein Faschist oder ein Trottel - meistens beides. Gilt natürlich für die abgespaltene Kärntner Jörgl-Gebetsliga genauso. Das ist eine Feststellung und keine Ausgrenzung. Und es wird auch niemand verunglimpft, denn die Wahl ist ja geheim :-) © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to FPÖ-Wähler nicht ausgrenzen!">del.icio.us Post tags: Rechtsextremismus Feed enhanced by Better Feed from Ozh


“Die Realität ist immer ein Signal”
sagt Cohn-Bendit angesichts der durch die Grünen möglich gewordenen “Jamaika”-Koalition (statt der möglichen rot-rot-grünen).Und über den saarländischen Grünenchef Ulrich: "Der Ulrich ist ein Mafioso" taz: Die Linken können jetzt in NRW plakatieren: Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern. Kommt nicht zu einer Polarisierung zwischen Grünen und Linken? Cohn-Bendit: das könnte die Linke tun. Aber Debatten auf der Wahlkampfebene führen nicht weiter. Sie garantieren, dass Schwarz-Gelb der Sieger für lange Zeit bleibt. Grüne und Linke haben eine historische politische Verantwortung, sie müssen die Diskussion rationalisieren. Und sich fragen: Was können wir, jede Partei für sich, einbringen, wenn es gilt, Ökologisierung und soziale Frage zusammenzudenken? Quelle: http://www.taz.de/1/politi k/deutschland/artikel/1/de r-ulrich-ist-ein-mafioso/ © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to “Die Realität ist immer ein Signal”">del.icio.us Post tags: Grüne, Jamaica, Linke Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Welcher Dolm hat Keynes in den Zug gesetzt?
Die ÖBB als “Dolm der Woche” zu nominieren, ist angesichts der laut gewordenen Absicht, Stückgut künftig von der Schiene auf die Straße zu befördern, eine durchaus zutreffende Wahl.Nur, wie kann jemand auf die Idee kommen, Keynes, dessen Name nicht ganz zufällig mit der Theorie staatlichen, gesamtwirtschafltichen Handelns verknüpft ist, angesichts der Zustände in der ÖBB zu einem Marktradikalen werden zu lassen?Bevor er in einen Zug der ÖBB eingestiegen ist, hat er zuvor noch eine der Züge der britischen Privatbahnen benutzen müssen, die nach der Verluderung des Schienennetzes und dem Bankrott der hauptverantwortlichen Betreibergesellschaft wieder teilweise unter staatliche Kontrolle gestellt wurde. Eventuell ist er auch über die Schweiz gefahren, wo die staatliche Schweizer Bahn schon vor Jahren ein ambitioniertes Ausbau- und Komfortverbesserungsprojek t der Bahnen in die Wege geleitet hat. Wenn Keynes dann, sagen wir in Wien ankommt, kommt er vielleicht zum Schluss, dass sich die ÖBB gerade zwischen diesen beiden Extremen befindet und noch eine Chance für eine menschenfreundliche Bahn bestünde, wenn die politisch Verantwortlichen gemeinwirtschaftliche...


Apocrifu: Höllentanz der Bücher und Schwerter
Der belgische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui leitet mit dem Stück “Apocrifu” das Tanzprogramm des Festspielhauses St. Pölten ein.Ein Spiel mit in Büchern verfassten Manifesten des Glaubens und der Politik: Die Texte ihrer Lieder korrespondieren mit jenen Büchern, die Cherkaoui als besonders bedeutend einordnet: religiöse und weltliche Schriften, die Herrschaftsansprüche über Menschen formulieren.Wegen dieser Bücher können Menschen zu Marionetten werden. Cherkaoui geht davon aus, dass sich die großen Glaubensschriften häufig aus den Apokryphen von Konkurrenzideologien entwickelt haben. Apokryphen sind Texte außerhalb des offiziellen Programms einer Ideologie. Der Choreograf kritisiert mit seiner Reflexion dieses Phänomens die Alleinherrschafts- und Wahrheitsansprüche in dem kulturdarwinistischen Konkurrieren von Ideologien. Quelle: http://derstandard.at/fs/1 254311057066/Festspielhaus -St-Poelten-Hoellentanz-de r-Buecher-und-Schwerter © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Apocrifu: Höllentanz der Bücher und Schwerter">del.icio.us Po st tags: Buch, Ideologien Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Apocrifu: Höllentanz der Bücher und Schwerter
Der belgische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui leitet mit dem Stück “Apocrifu” das Tanzprogramm des Festspielhauses St. Pölten ein.Ein Spiel mit in Büchern verfassten Manifesten des Glaubens und der Politik: Die Texte ihrer Lieder korrespondieren mit jenen Büchern, die Cherkaoui als besonders bedeutend einordnet: religiöse und weltliche Schriften, die Herrschaftsansprüche über Menschen formulieren.Wegen dieser Bücher können Menschen zu Marionetten werden. Cherkaoui geht davon aus, dass sich die großen Glaubensschriften häufig aus den Apokryphen von Konkurrenzideologien entwickelt haben. Apokryphen sind Texte außerhalb des offiziellen Programms einer Ideologie. Der Choreograf kritisiert mit seiner Reflexion dieses Phänomens die Alleinherrschafts- und Wahrheitsansprüche in dem kulturdarwinistischen Konkurrieren von Ideologien. Quelle: http://derstandard.at/fs/1 254311057066/Festspielhaus -St-Poelten-Hoellentanz-de r-Buecher-und-Schwerter © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Apocrifu: Höllentanz der Bücher und Schwerter">del.icio.us Po st tags: Buch, Ideologien Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Büchereien online nun auch mit Gebärdensprachevideos
Als eine der ersten Bibliotheken im deutschsprachigen Raum bieten die Büchereien Wien die wichtigsten Benützungsinformationen auch in Gebärdensprache an. Durch auf der Homepage abrufbare Gebärdensprachvideos, die in Zusammenarbeit mit equalizent, dem Qualifikationszentrum für Gehörlosigkeit, Gebärdensprache, Schwerhörigkeit und Diversity Management hergestellt wurden, bekommen gehörlose und hörgeschädigte Menschen die Möglichkeit, sich in ihrer Sprache ein Bild von dem vielfältigen Angebot der Büchereien Wien zu machen. Dieses beinhaltet auch viele Medien, die gehörlose Menschen beim Erwerb von Lesekompetenz und beim Erlernen der deutschen Schreibsprache unterstützen. Quelle: Rathauskorrespondenz © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Büchereien online nun auch mit Gebärdensprachevideos">del .icio.us Post tags: Büchereien Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Was unterscheidet FALTER und HEUTE?
Fast alles, wäre die gängige Vermutung, wenn, ja wenn es im Falter nicht ein kleines widerständiges Ideologiedorf gäbe, an dem die Zeitläufte abprallen, wie einstens die Römer im generischen Dorf der starken Männer und wo der Bezahl-Falter sich auf dem selben Dorfplatz wiederfindet wie das Gratisblatt: Heute: Appell der Kindergärtner: 3056 Pädagogen wollen mehr Geld … jeder zweite Kindergärtner fordert … Falter: © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Was unterscheidet FALTER und HEUTE?">del.icio.us Post tags: Falter, generisches Maskulinum Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Bibliothekarin und Personalvertreterin
Im Augustin, Wiens Straßenzeitung gibt es einen Artikel in der Rubrik “Lokalmatador” über eine Bibliothekarin, die seit fast 40 Jahren in einer Bücherei im 2. Bezirk arbeitet. Es beginnt quasi nostalgisch: “Maria Hirsch leitet die städtische Bücherei in der Zirkusgasse Nr. 3. Sie begann hier im September 1970, wenige Wochen nach der Matura. Brasilien war Weltmeister im Fußball. Bruno Kreisky schon Weltmeister der Sozialdemokraten. Und auch ihr Vater, der Industriearbeiter, der mit seiner Frau und seinen drei Töchtern der Arbeit quer durch Niederösterreich gefolgt war, gab sich mit der Welt zufrieden: Schön, dass es auch seine Maria zu etwas bringen wollte.” Im Artikel wird weiters darüber berichtet, dass diese Bibliothekarin auch Personalvertreterin ist und sich als solche mehr zu sagen trauen kann, als andere Bedienstete (legendär ist ihr Schreiduell im Rathaus mit der Stadträtin, als diese eine Unterschriftenaktion in den Büchereien untersagt hatte), und dies auch im Interview unter Beweis stellt: “Wenig Freude hat sie heute auch mit jenen Vorgesetzten, die zu den Lesern „Kunden“ sagen und dabei nicht merken, wie sie den...


Kaplan fällt dem Quotenwahn zum Opfer
“Name für die Quote?” fragt das Bezirksjournal in der aktuellen Nummer und fügt dieser kryptischen Frage eine noch viel anspruchsvollere hinzu: Quotenwahn oder historischer Verdienst? Anlässlich der Nähe zum “Equal Pay Day” und etlicher pfiffiger Auslassungen darüber in der österreichischen Bloggerszene würde ich mir diese Frage so deuten, dass nunmehr für Frauen die Möglichkeit besteht, zwischen wahnhaften Quotenregelungen (wie es beispielsweise jetzt am Übermaß an weiblichen Rektorinnenernennungen zu beobachten ist) oder einem noch nie dagewesenen Einkommenssprung zu wählen. Doch es ist ganz anders. Franz Schodl, fleißiger Leserbriefschreiber in der Kronenzeitung, ehemaliger grüner Bezirksrat in Meidling, nunmehr für die Bürgerliste “Pro Hetzendorf - Bürger für Bürger“ ebenfalls als Bezirksrat aktiv, ist mit der Benennung eines Parks unzufrieden: Die Meidlinger SPÖ will die Parkanlage “Friederike Stoiber-Park” nennen. Stoiber war die erste Leiterin des Pensionistenwohnhauses Hetzendorf. Franz Schodl von der Bürgerliste “Pro Hetzendorf’ stößt dieser Name...


Gedämpftes Leben mit gewaltigem Echo
Beim Löschen von nicht ausgeführten Entwürfen ist mir dieser untergekommen, in dem ich eigentlich nur den Hinweis von Netbib  auf einen langen, gut gemeinten Artikel anläßlich der Pensionierung einer offenbar überaus verdienten Bibliothekarin wiedergebe. Aber es ist zu schön :-) Harfensolo aus der Stille Bibliothekarinnen leben gemeinhin ein Leben im Stillen, ihre Bewegungen gedämpft von den vielen Büchern. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Gedämpftes Leben mit gewaltigem Echo">del.icio.us Post tags: BibliothekarInnen Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Bücherverbrennung und Abschaum
“Bücher mit Brennwert” übertitelt Günter Traxler einen Beitrag seiner Kolumne “Blattsalat” und berichtet von einem erstaunlichen Wertmaßstab, der in “Heute”, der U-Bahn-Gratiszeitung an Bücher angelegt wird. (”Heute” wird von der Schwiegertochter des Kronenzeitungs-Dichands herausgegeben und hat sowohl vom Outfit als auch vom Inhalt her ziemliche Ähnlichkeit mit dem Blatt des Schwiegerpapas). Für alle Fans von Bücherverbrennungen hat der “Krone”-Abschaum “Heute” am Freitag moralische Qualitätskriterien für die Beurteilung von Neuerscheinungen vorgelegt, bei denen der Geist möglicher Leser im Sinne der Blattlinie nicht belastet wird, weil es zu einer Lektüre erst gar nicht zu kommen braucht. In der Rubrik Die besten Bücher dieser Woche wurden nach diesem neuen System gerade rechtzeitig vor Beginn der Heizperiode drei Werke präsentiert, aus denen, wenn schon nicht Leser, so doch Nutzer einen Gewinn ziehen sollten, den sich die Autoren nicht träumen ließen. Nummer eins: Gefühlsmensch Wolfgang Schüssel schüttet sein Herz aus - und berichtet über politische Fakten …...


Doppelter Löscheinsatz
“ein Journalist, der mit Burn-out im Krankenstand war” berichtete vorhin im Club 2 ein Privatdetektiv, welcher Krankenstandsüberwachungen durchführt, “koordinierte in dieser Zeit Einsätze der Feuerwehr”. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Doppelter Löscheinsatz">del.icio.us Post tags: Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Ein bißchen verpoppert
Ob es wohl möglich ist, diesen vom ORF produzierten Satz als richtig zu falsifizieren? Natürlich nur nach umfassenden Studien: “Eine Behauptung, die durch die umfassenden Ermittlungen als falsch verifiziert wurde”. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Ein bißchen verpoppert">del.icio.us P ost tags: Feed enhanced by Better Feed from Ozh