bi-ba-buechereien

Von Tieren, Frauen, Hackern und Hinterteilen. Von Taschen im Gefache und einem Ausflug ins Fiktive.


Bestsellerservice und Gebührensucht

Zwei Beiträge zum Thema auf haftgrund.net/cat/bi-ba-buechereien


Nützlich und einzig

Ein Mail gewordenes lyrisches Etwas ...

Googles generische

Maskulinumskeule ...

Bröselige Flocken

oder die Ästhetik von Umblätterschaltern ...

Memos


Also sagte der nette Anarchist

“The librarian of the British Museum does not ask ...


Von Titeln und Tools

Man trägt ja doch immer die Büchereiarbeit mit sich. Bei der Hunderunde ist mir nicht und nicht die Autorin des Buches "Gesunder Schrecken. Partnerschaften aus dialektischer Sicht" eingefallen.

Der Klappentext, der sich an eine fiktive Hausfrau wendet, geht etwa so:
"Uns allen ist das schon mal passiert, dass der Ehemann anruft oder mailt und mitteilt, dass er die nächste Woche Urlaub/Krankenstand etc. zu nehmen gedenkt. Und wenn frau sich dann in den Spiegel schaut, sieht sie den "O my god, it's a monster!"-Blick und alle ihre Träume von Homefunning und Relaxtraining sind wie weggeblasen angesichts der Aussicht, eine Woche lang den heiligenscheingesäumten Hinterkopf des Lebensabschnittspartners in Permanenz vor Augen zu haben.
Und wenn er nicht vorm Monitor sitzt, dann benutzt er das Klo, wenn frau es am Dringendsten braucht.
Wenn die im Stakkato erfolgende Arbeit an der Antizipation des Grauens ihren Höhepunkt erreicht hat, wenn also von der Ferne schon migränischer Stechschritt ein leichtes Bodenbeben verursacht, also Katastrophe pur herrscht ...  und dann ein weiterer Anruf/eine Mail mit der Mitteilung kommt, dass es sich leider nächste Woche mit dem Krankenstand/mit dem Urlaub nicht ausgehe - dann kann frau sicher sein: dieser Lebensabschnittspartner hat das Prinzip "Gesunder Schrecken" verstanden.
Alle Spannung löst sich in Liebe und neu erwachender Leidenschaft auf, es eröffnet sich eine Woche, in welcher das Glück Einzug halten wird - denn Homefunning verharrt auf den Schrecken hinauf im Standby-Modus, während das Relaxtraining in Form televisionär gestützten Konsums raffiniert verarbeiteter Theobromafrüchte ein durch und durch menschliches Antlitz erhält."
Ich glaube, es ist die selbe Autorin, die auch folgende Ratgeber mit tiefen Einsichten in die Geheimnisse des menschlichenen Durcheinanders geschrieben hat:
  • "Migräne. Die Mundart des Weiblichen"
  • "Lebensabschnittspartnerschaften zwischen One-Night-Stand und Patchwork"
Egal, irgendwann wirds mir wieder einfallen.

Bis dahin erscheint die Beschäftigung mit dem an diversen Schnittstellen zwischen Hard- und Software angesiedelten First-Life-Editor "Dekonstrukt" überaus lohnend zu sein.
Dieses Tool wurde ja ursprünglich nur für die Organigrammisierung der metabiologischen FPS entwickelt.
Es kommt aber auch hervorragend mit TPS-Umgebungen zurecht, was bei konsequentem Einsatz rückwirkend einen willkommenen Renderingimpuls für den realbiologischen Bereich auslösen kann.
Inzwischen  funktioniert auch der Transfer in hypertextuale Umgebungen immer besser, allzu ambitionierten Kaskadisierungen sind allerdings durch einige Vertreter der älteren Generation softwareseitiger Rezeption noch enge Grenzen gesetzt.

Dank der großen Community des First-Life-Editor-Projekts ist zu hoffen, dass sich auch hier bald Durchbrüche erzielen lassen in Richtung "Dekonstrukt 2.0".
Ein spannendes Programm jedenfalls und für alle, denen der protomodernistische Ansatz des Doskonała próżnia ein Anliegen ist, eigentlich unverzichtbar.
Es nimmt allerdings leider sehr viel Zeit und haptisches Engagement in Anspruch. Doch es lohnt sich.




Verbrannte Vögel schaffen Bibliotheksruhe

Airbus-Notwasserung: "Es roch nach verbrannten Vögeln" SPIEGEL ONLINE

Nach den Befragungen der Crew-Mitglieder waren kurz nach dem Start in etwa 900 Meter Flughöhe beide Motoren ausgefallen. Zwei Flugbegleiter berichteten laut Higgins, sie hätten noch während des Steigflugs einen lauten Schlag gehört, danach sei das Motorgeräusch völlig verstummt. "Sie haben es als absolute Ruhe beschrieben, wie in einer Bibliothek", sagte Higgins.


Zwischen CamelCase und Chicken Guns

"Aus Gründen der Lesbarkeit wird in vorliegender Arbeit auf geschlechtsspezifische Formulierungen (z. B. Wortendungen mit „Innen“) verzichtet. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sowohl weibliche als auch männliche Personen angesprochen werden"
heißt es in einer "Projektarbeit im Rahmen der hauptamtlichen Ausbildung für BibliothekarI[sic!]nnen" und es wird auch so praktiziert:
"... Wissensaustausch der Kinderbibliothekare  ... an die Teilnehmer versandt und in einem, allen Bibliothekaren ..."
Was für die zwei bis drei männlichen unter den mehr als zwei Dutzend weiblichen Personen im bibliothekarischen Kindernetzwerk wohl beruhigend wirken sollte, sollte eher als Anlass zur Unruhe wahrgenommen werden.
Denn der vorgebliche Verzicht auf geschlechtsspezifische Formulierungen ist ja gar keiner: durch das Einbinden des Weibervolks in männliche Formen wie Kinderbibliothekare oder Teilnehmer wird das Maskulinum zum geschlechtsunspezifischen Gewurl.

Wenn diese einzigen Kindernetzwerks-Männer, deren Samenqualität rein statistisch gesehen auch immer schlechter wird, sich durch diese Gewurlform  angesprochen fühlen müssen, dann haben sie ihre männliche Identität aus Gründen der Lesbarkeit bereits verloren.

Dass die Gründe der Lesbarkeit nur ein semantischer Deckmantel zum Verbergen der ideelen Männervernichtungsmaschinerie sind, läßt sich daran erkennen, dass im Verlauf der genannten Projektarbeit die Lesbarkeit plötzlich keine Rolle mehr spielt.
Denn wie sonst konnte TWiki als geeignetstes Instrument für das kinderbibliothekarische Wissens- und Informationsmanagement auserkoren werden, obwohl:
"im TWiki wird mit „WikiWords“ gearbeitet. Diese WikiWords werden – so wie das Wort selbst – in Form von aus zwei oder mehreren zusammengesetzten Wörtern ohne Spatium aber mit beginnenden Großbuchstaben geschrieben (...)
Die geforderte TWiki-Schreibweise zusammengesetzter Wörter ohne Spatium aber mit beginnenden Großbuchstaben ist gewöhnungsbedürftig, sowohl beimSchreiben als auch beim Lesen (...)
WikiWords werden auch als „CamelCase“ bezeichnet, da die Großbuchstaben im Wortinneren einem Kamelhöcker gleichen (...)"

Aber den Männern zufleiß auf das Innen verzichten!

Und was ist mit den Chicken Guns?
Manches Mal fühle ich mich wie ein altes Triebwerk, immer mal wieder dem Beschuss durch ideologische Chicken Guns ausgesetzt. Letztlich landet aber eh alles im Hudson River. Wenn die Space-Cowboys auf Zack sind, vielleicht sogar glimpflich. Inzwischen habe ich verstanden, warum die geschlagenen Bauern aus den Bauernkriegen von den Enkeln singen, welche die Sache besser ausfechten werden und beileibe nicht von der nächsten Generation.







seit Februar 09 übersiedelt nach:

neu auf haftgrund.net

Zum Tod von Howard Zinn
Howard Zinn: Ein Interview mit Chomsky, Klein, Arnove und Walker zum Gedenken an den legendären Historiker und Aktivisten von Amy Goodman — 29.01.2010 — Democracy Now! / ZNet “Ganz gleich, was uns gesagt wird, ganz gleich, welche Tyrannen es gibt, welche Grenzen überschritten wurden und werden, welche Aggression stattfand und stattfindet - wir werden nicht passiv sein im Angesicht von Tyrannei und Aggression, nein, wir werden andere Wege finden als den Krieg, um mit unseren Problemen fertig zu werden, was immer diese auch sein mögen. Denn ‘Krieg’ bedeutet unausweichlich - unausweichlich - dass Massen von Menschen unterschiedslos getötet werden, viele davon Kinder. Jeder Krieg ist ein Krieg gegen Kinder. Wenn wir es recht bedenken, geht es nicht so sehr darum, (Leute wie) Saddam Hussein loszuwerden. Nun, wir sind ihn losgeworden. Im Verlauf dieses Prozesses haben wir Massen von Menschen getötet, die einst seine Opfer waren. Wenn man gegen einen Tyrannen Krieg führt, wen tötet man? Man tötet die Opfer des Tyrannen. Wie dem auch sei - dies ist geschehen, damit wir uns wieder Gedanken über den Krieg machen, damit wir uns klarmachen, dass wir in diesem Moment...


Bahnverspätungen könnten glücklich machen, aber nur fast.
Unter dem zutreffenden Titel “Verspätung eingeplant” wird in der “Zeit” von der von den Bahnverantwortlichen mit Absicht hergestellten größeren Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn berichtet, deren Sprecher vom sibirischen Winter spricht, wenn es 15 Grad plus hat. Im Anschluss erklärt aber der Verkehrspsychologe Bernhard Schlag von der TU Dresden im Interview, dass wir im Grunde selber schuld seien an der Verkehrsmisere zur Winterszeit,  weil “Gewohnheiten geben wir erst auf, wenn es nicht mehr anders geht”. Auf die Nachfrage, ob sich damit die Verspätungen der Bahn erklären ließen meint der Psychologe schlicht: “Eigentlich geht man davon aus, dass Unternehmen rationaler handeln als Individuen. Aber offensichtlich trifft das nicht immer zu. Dort sitzen eben auch Menschen, die Entscheidungen treffen. Und die unterliegen der gleichen Verzögerung in der Verhaltensanpassung” Jede nfalls mögen sich die Menschen beim Warten auf den Zug oder im Stau mit einem guten Buch erfreuen “oder eine interessante Sendung im Autoradio hören” (die gibts ja immer, wenn man sie gerade braucht). Als der Interviewer daraufhin etwas süffisant...


Nimm, was du kriegst. Aber pfeif auf den Quark.
Vor wenigen Tagen, am 9. Jänner, wäre Kurt Tucholsky 120 Jahre alt geworden. Anlass genug, ein Lied von ihm zu bringen, welches insofern nicht ganz aktuell ist, als noch mit Mark und Pfennig statt Euro und Cent gerechnet wird. Bürgerliche Wohltätigkeit Sieh! Da steht das Erholungsheim einer Aktiengesellschafts-Gruppe ; morgens gibt es Haferschleim und abends Gerstensuppe. Und die Arbeiter dürfen auch in den Park … Gut. Das ist der Pfennig. Aber wo ist die Mark –? Sie reichen euch manche Almosen hin unter christlichen frommen Gebeten; sie pflegen die leidende Wöchnerin, denn sie brauchen ja die Proleten. Sie liefern auch einen Armensarg … Das ist der Pfennig. Aber wo ist die Mark –? Die Mark ist tausend- und tausendfach in fremde Taschen geflossen; die Dividende hat mit viel Krach der Aufsichtsrat beschlossen. Für euch die Brühe. Für sie das Mark. Für euch der Pfennig. Für sie die Mark. Proleten! Fallt nicht auf den Schwindel rein! Sie schulden euch mehr als sie geben. Sie schulden euch alles! Die Länderein, die Bergwerke und die Wollfärberein … sie schulden euch Glück und Leben. Nimm, was du kriegst. Aber pfeif auf...


Kein Jahresdolm zu finden aber HeldInnen und ein Motto für 10
Es war mir im persönlichen Jahresrückblick nicht möglich, einen Dolm des Jahres zu finden. Der Grund dürfte darin liegen, weil es in dieser im letzten Jahr mit rasender, flächenbrandiger Geschwindigkeit verdolmten Republik niemanden gibt, der sich einzigartig über die anderen hinaus hebt. Denn die Kärntner Braunbande ist in dieser Hinsicht nicht dolmfähig, auch die anderen Rechtsextremisten nicht, und einen Faymann zu bedolmen wäre lächerlich, denn die Partei wusste, was für ein unbedarftes Bürscherl er ist, als sie ihn auserkor. Auch die schreckliche Laura als sein gelebter Sprechdurchfall kann nicht zur Dolmin werden, weil sie ja nicht durch sich dort ist, wo sie uns nervt, sondern durch die alten Parteimänner, die glaubten, durch sie ein “freches Ding” gefunden zu haben, dem alle Herzen zuflögen. Und die ganze Partei als Dolm? Das hat wenig Charme, weil so unpersönlich. Die anderen politischen Gestalten, wie die Doppelprölls, geben auch nichts her, entweder zu widerlich oder zu gar nichts. Mein persönlicher Kandidat wäre an sich der Chefredakteur des Falters, aber man will ja nicht unfair sein. Denn der voranschreitende...


Der Bescheidenheitsexzess des Jahres
Auf die Frage im Falter 52/09, ob er noch die Grünen wähle, gab Johannes Voggenhuber zwar eine ausweichende Antwort, doch umso bestimmter wird der Ex-EU-Angeordnete der Grünen, wenn er ungefragt von sich berichtet: “Ich schreibe für die Österreichausgabe der Zeit. Ich arbeite an einem Buch. Ich erstelle Entwicklungskonzepte für die Salzburger Uni. Ich habe auch das EU-Bürgerforum mit Europapolitikern aus anderen Parteien gegründet” © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Bescheidenheitsexzess des Jahres">del.icio.us Post tags: Bescheidenheit, Voggenhuber Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Der Bescheidenheitsexzess des Jahres
Auf die Frage im Falter 52/09, ob er noch die Grünen wähle, gab Johannes Voggenhuber zwar eine ausweichende Antwort, doch umso bestimmter wird der Ex-EU-Angeordnete der Grünen, wenn er ungefragt von sich berichtet: “Ich schreibe für die Österreichausgabe der Zeit. Ich arbeite an einem Buch. Ich erstelle Entwicklungskonzepte für die Salzburger Uni. Ich habe auch das EU-Bürgerforum mit Europapolitikern aus anderen Parteien gegründet” © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Bescheidenheitsexzess des Jahres">del.icio.us Post tags: Bescheidenheit, Voggenhuber Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Haare kürzen, Bildung bringen
“Eine Woche vor seinem 80. Geburtstag war es für den Xantener Kinderbuchautor Willi Fährmann eine Ehrensache, zur Eröffnung der Moerser Grundschule, die seinen Namen trägt, anzureisen und vorzulesen. Er las aus seinen Erinnerungen, wie er als Kind zum Lesen kam. Ein Arbeitsloser, der regelmäßig zu Hause in der Küche den Kindern die Haare schnitt, leitete ehrenamtlich die Bücherei in der Kirche und brachte immer neue Bücher mit, auch einige, die von den Nationalsozialisten verboten waren und im Kleiderschrank versteckt wurden.” Quelle: http://www.rp-online.de/ni ederrheinnord/moers/nachri chten/moers/Schwungvoller- Start_aid_794677.html © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Haare kürzen, Bildung bringen">del.icio.us Post tags: BibliothekarInnen, Büchereien, Nationalsozialismus Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Spass mit der Bibliothek 2.0
Sehr gute Präsentation. Zum Thema siehe auch Blog des Autors:Bibliothek 2.0 und mehr. Innovative Ideen für Bibliotheken, Freie Inhalte und Interessantes aus dem Web Spass mit der Bibliothek 2.0 View more documents from Patrick Danowski. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Spass mit der Bibliothek 2.0">del.icio.us Post tags: Bibliothek2.0, Bibliotheken Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Tut mir leid Schatz, aber:
“Mein Kurzzeitgedächtnis ist durch das Multitasking immer stark beansprucht, sodass ich oft andere Dinge kurzfristig vergesse.” Dem Zellbiologen Michael Kiebler sei gedankt für diese im Heureka 2009/03 getätigte Ausrede des Jahrhunderts :-) © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Tut mir leid Schatz, aber:">del.icio.us Post tags: Ausreden, Gedächtnis, Multitasking Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Grund zum Lesen
ZEITmagazin: Lesen Sie? Allen: Nicht viel. Wegen meiner Brille hält man mich für einen Intellektuellen, der darauf brennt, nach Feierabend Kierkegaard zu lesen oder Bleistiftnotizen in Aufsätze über Hegel zu schreiben. Das ist aber ein Irrtum. Mein erstes Buch las ich mit achtzehn. Und zwar nur, um die Mädchen zu beeindrucken. Sollte hier das Geheimnis der Berufswahl von Bibliothekaren zu finden sein? © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Grund zum Lesen">del.icio.us Post tags: Allen, BibliothekarInnen, Buch Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Heine über die Gefährlichkeit von Büchern
Heinrich Heine in “Die romantische Schule”: “Zu seiner Zeit hat man sein Buch gewiß für gottlos und ähnliche Dichtungen, wozu schon der »Lanzelot« gehörte, für gefährlich gehalten. Und es sind wirklich auch bedenkliche Dinge vorgefallen. Francesca da Polenta und ihr schöner Freund mußten teuer dafür büßen, daß sie eines Tages miteinander in einem solchen Buche lasen; – die größere Gefahr freilich bestand darin, daß sie plötzlich zu lesen aufhörten!“ Hintergrund dazu: Um eine Fehde mit der Malatesta-Familie aus Rimini zu beenden, beschloss Guido da Polenta, seine Tochter mit dem Erben des Hauses Malatesta, Giovanni, zu verheiraten. Giovanni war jedoch körperlich entstellt und lahm. Da Guido wusste, dass seine Tochter eine Heirat mit Giovanni verweigern würde, trat Giovannis gutaussehender Bruder Paolo als Vermittler auf. Francesca entdeckte die Täuschung erst am Morgen ihrer Hochzeitsnacht. Paolo und Francesca verliebten sich ineinander, angeregt auch durch die Lektüre der Geschichte von Lancelot und Guinevere. Giovanni entdeckte die Affäre und tötete die beiden. ©...


Charité-Bibliothek besetzt
aus dem Tagesspiegel (via Netbibeintrag “Bildung statt Fachidiotie” von Jürgen Plieninger): Etwa hundert Medizinstudierende haben am Mittwochabend nach eigenen Angaben die Bibliothek der Charité im Bettenhochhaus in Mitte besetzt. Sie wollten damit gegen eine bevorstehende Einschränkung der Öffnungszeiten protestieren, erklärte Sebastian Lange von der Fachschaftsinitiative der Charité. (zum Artikel) © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Charité-Bibliothek besetzt">del.icio.us Post tags: #unibrennt, Bibliotheken, Bildungsaufstand Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Der Schrecken der Schnecken
Aus gegebenem Anlass: Er war so schleimig, dass in seiner Spur die Schnecken ausglitten und manchen sogar ihr Häuschen zerbrach. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Der Schrecken der Schnecken">del.icio.us Po st tags: Betriebskultur Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Lasset uns brennen!
In die mit viertausend Pensionistinnen bevölkerte Sporthalle von Poreč ruft Charlie Blecha: “Das weiße Haar auf dem Kopf ist wie das Dach eines Hauses. Drin brennt ein loderndes Feuer.” Wer hier noch rätselt, wieso der Pensionistinnenchef die mehrheitlich SP-Seinen mit einem brennenden Dachstuhl, was in weiterer Folge wohl ein abgebranntes Haus ergibt, vergleicht, erfährt bald des Rätsels Lösung. Es ist schlicht der Aufruf zur Feuerbestattung. Denn seine Pensionistinnen “sind keine Gruftis, sie sind keine Kompostis. Da hab’ ich mit aller Schärfe entgegenzutreten” Die Schwarzen mögen also in Gruften verschwinden, die Grünen im Komposte, sozialdemokratische Pensionistinnenleiber dagegen lassen sich der Flamme zuführen.Da fährt die Feuerwehr drüber. © haftgrund for haftgrund, 2009. | Permalink | No comment | Add to Lasset uns brennen!">del.icio.us Pos t tags: Blecha, Pensionistinnen, SPÖ Feed enhanced by Better Feed from Ozh


Kaplan fällt dem Quotenwahn zum Opfer
“Name für die Quote?” fragt das Bezirksjournal in der aktuellen Nummer und fügt dieser kryptischen Frage eine noch viel anspruchsvollere hinzu: Quotenwahn oder historischer Verdienst? Anlässlich der Nähe zum “Equal Pay Day” und etlicher pfiffiger Auslassungen darüber in der österreichischen Bloggerszene würde ich mir diese Frage so deuten, dass nunmehr für Frauen die Möglichkeit besteht, zwischen wahnhaften Quotenregelungen (wie es beispielsweise jetzt am Übermaß an weiblichen Rektorinnenernennungen zu beobachten ist) oder einem noch nie dagewesenen Einkommenssprung zu wählen. Doch es ist ganz anders. Franz Schodl, fleißiger Leserbriefschreiber in der Kronenzeitung, ehemaliger grüner Bezirksrat in Meidling, nunmehr für die Bürgerliste “Pro Hetzendorf - Bürger für Bürger“ ebenfalls als Bezirksrat aktiv, ist mit der Benennung eines Parks unzufrieden: Die Meidlinger SPÖ will die Parkanlage “Friederike Stoiber-Park” nennen. Stoiber war die erste Leiterin des Pensionistenwohnhauses Hetzendorf. Franz Schodl von der Bürgerliste “Pro Hetzendorf’ stößt dieser Name...