
Wieder mal fällt einem Redakteur einer Zeitung - diesmal des
Standards in der Sonderausgabe "Postgraduate-Standard" vom letzten Wochenende in einem Bericht über das einschlägige Masterstudium eine Bibliothekarin - nichts anderes ein zu unserer Profession, als eben das, was im Titel aufscheint.
Dabei gäbe es, wenn man von der eher für BüchereibenutzerInnen verwendeten "
Leseratte" absieht, doch auch andere buchaffine Lebewesen. Z.B. die:

Eine wahre Schönheit dagegen ist der
Bücherskorpion (
Chelifer cancroides), der auch für unseren Job mit sehr brauchbaren Talenten ausgestattet ist:
"Neben den überlang wirkenden Scherenarmen verfügen Bücherskorpione über vier Laufbeinpaare, mit denen sie gleichgut vorwärts und rückwärts laufen können." Wenn von ihnen weiters berichtet wird, dass sie trockene Räumlichkeiten bevorzugen, dann kann ich das angesichts der heutigen Regenfälle nur bestätigen.
Und dass sie sich
"in engen Spalträumen verstecken" soll wohl die beengten Räumlichkeiten ansprechen, unter der BibliothekarInnen oft zu leiden haben. Weniger nett ist, dass Bücherskorpione ganz gerne Jagd auf ihre KollegInnen, die Bücherläuse, machen, ihnen ein Loch in den Körper bohren und dann aussaugen.
Naja, auch in Büchereiteams gibt es wohl gelegentlich Differenzen, die auf die eine oder andere Art bereinigt werden müssen.